REACH
PFAS-Beschränkung: ECHA berichtet aktuellen Stand und Ausblick
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat einen Bericht zum aktuellen Stand des Verfahrens zur Beschränkung von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) unter der europäischen Chemikalienverordnung REACH veröffentlicht. Nun wurde auch eine deutsche Übersetzung des Berichts veröffentlicht.
Interreg ECHT
Anfang 2024 ist das Interreg-Projekt "ECHT" gestartet, bei dem das UBA Projektpartner ist. Das Ziel: Die Förderung der Kreislaufwirtschaft durch die Rückverfolgbarkeit von Chemikalien in Produkten mittels eines digitalen Produktpasses.
PFAS-Beschränkung: ECHA gibt nächste Schritte bekannt
Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat die nächsten Schritte für die wissenschaftliche Bewertung des Beschränkungsdossiers für Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) vorgestellt. Die Bewertung wird gestaffelt anhand der im Dossier beschriebenen Verwendungssektoren erfolgen. Als nächstes werden die Sektoren Verbrauchergemische, Kosmetik und Ski-Wachs bewertet.
ECHA erhält über 5.600 Kommentare zum PFAS-Beschränkungsvorschlag
Am 25.09.2023 endete die sechsmonatige öffentliche Konsultation zum Vorschlag zur Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Es wurden mehr als 5.600 Kommentare von 4.400 Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht.
REACH-Beschränkungsdossier zu Bisphenolen zurückgezogen
Mit Ende der sechsmonatigen öffentlichen Konsultation zu dem Beschränkungsvorschlag der deutschen Behörden, die von Dezember 2022 bis Juni 2023 durchgeführt worden ist, sind mit den Eingaben zahlreicher Interessenvertreter substanzielle neue Informationen zu Verwendungsmustern und Emissionen der betrachteten fünf Bisphenole (BPA, BPS, BPB, BPF und BPAF) eingegangen.
Unterstützung der EU-Beschränkung von PFAS in Feuerlöschschäumen
Die wissenschaftlichen Ausschüsse der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) und Ausschuss für sozioökonomische Analyse (SEAC), haben ihre Stellungnahmen zum Beschränkungsvorschlag verabschiedet und unterstützen eine EU-weite Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) in Feuerlöschschäumen.
Öffentliche Konsultation zum Beschränkungsvorschlag für PFAS
Am 22.03.2023 startete eine sechsmonatige öffentliche Konsultation zum Vorschlag zur Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Der Vorschlag sieht vor, dass in Zukunft die Herstellung, Verwendung und das Inverkehrbringen aller PFAS beschränkt werden sollen. Alle betroffenen Akteure sind eingeladen, den Vorschlag zu kommentieren und relevante Informationen einzubringen.