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Verbraucher*innen

Wie kann ich im Alltag die Umwelt schützen? Wie kann ich Energie sparen und damit das Klima und meine Haushaltskasse schonen? Und wie kann ich gesünder leben, in dem ich Schadstoffe aus Produkten meide? Zu diesen und vielen anderen Fragen halten wir für Sie Tipps und Infos bereit. Zum Beispiel in unserem Online-Verbraucherratgeber „Umwelttipps für den Alltag“ oder kostenlosen Broschüren.

Luft

Luftqualität 2020: Nur noch wenige Städte über Stickstoffdioxid-Grenzwert

Stau in der Stadt

2020 wurde der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft voraussichtlich nur noch an rund drei bis vier Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten. 2019 waren es noch 21 Prozent. Insgesamt ist die Belastung mit Stickstoffdioxid deutschlandweit damit weiter deutlich rückläufig.

Chemikalien

Schadstoffe in Sportartikeln gefunden

Eine Joggerin im Wald

Im EU-LIFE Projekt AskREACH, an dem das UBA beteiligt ist, wurden Sportartikel auf Schadstoffe getestet. Elf Prozent der untersuchten Produkte enthielten sogenannte „besonders besorgniserregende Stoffe“ (= SVHCs = Substances of Very High Concern), in einer Konzentration über 0,1 Prozent. SVHCs können z.B. krebserregend, hormonell wirksam oder besonders kritisch für die Umwelt sein.

Klima | Energie, Verkehr

CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr

eine junge Frau wartet, ein Fahrrad schiebend, auf einer Mittelinsel an einer roten Ampel, vor und hinter ihr fahren Autos vorbei

Menschen in Großstädten verursachen meist geringere CO2-Emissionen durch ihre täglichen Wege als Menschen auf dem Land. Wird täglich fast nur das Auto genutzt, sind die CO2-Emissionen etwa fünfmal so hoch wie bei ÖPNV-Nutzern ohne Führerschein. Auch das Einkommen spielt eine Rolle, zeigt eine UBA-Studie, die den CO2-Fußabdruck der Mobilität im Alltag verschiedener Bevölkerungsgruppen untersuchte.

Verkehr

Wie umweltfreundlich sind Auto, Zug, Schiff & Co. im Vergleich?

Straßenbahn, Fahrrad und Fußgänger in der Stadt

Der Verkehr auf Straße, Schiene, Wasser und zu Luft verursacht je nach Verkehrsart unterschiedliche Umweltbelastungen. Doch wie hoch sind diese genau und wie verteilen sie sich auf den gesamten Lebensweg eines Fahrzeugs inklusive der Bereitstellung von Infrastruktur und Treibstoff? Dieser Frage geht die UBA-Broschüre „Umweltfreundlich mobil!“ nach, die in einem Forschungsprojekt erarbeitet wurde.

zuletzt aktualisiert am
Wirtschaft | Konsum

Die unsichtbaren Kosten des Konsums

eine Frau bezahlt in einem Supermarkt ihren Einkauf bei der Kassiererin

Bei der Herstellung von Produkten entstehen Umweltbelastungen, etwa Luftschadstoffe. Die daraus entstehenden Kosten, zum Beispiel für die Behandlung von Krankheiten, spiegeln sich nicht in den Produkt-Preisen wieder. Ein „Zweites Preisschild“ könnte auf diese unsichtbaren Kosten hinweisen. Eine staatlich organisierte Einführung würde aber mehr Aufwand als Nutzen bedeuten, so eine UBA-Studie.

Chemikalien

Scan4Chem-App zu Chemikalien in Produkten in 15 Ländern verfügbar

Eine Hand hält ein Smartphone in einem Geschäft

Hersteller und Händler müssen Verbraucherinnen und Verbraucher auf Anfrage über „besonders besorgniserregende Stoffe“ in Produkten informieren. Die UBA-App Scan4Chem wurde im Rahmen des EU-LIFE-Projektes AskREACH mehrfach überarbeitet. Die neueste Version steht seit Oktober 2020 in Deutschland zum Download bereit. Die App ist mittlerweile in insgesamt 15 europäischen Ländern verfügbar.

Chemikalien, Gesundheit

Bürgerumfrage zum sicheren Chemikalienmanagement in Europa

Eine behandschuhte Hand stellt ein Reagenzglas mit einer Blutprobe in eine Reagenzglashalterung, in der bereits weitere Blutproben stehen.

In der EU sind mehrere Zehntausend Chemikalien auf dem Markt, viele davon finden sich auch im Blut oder im Urin von Bürgerinnen und Bürgern. In welchem Umfang und warum die Chemikalien überhaupt im Menschen landen, untersucht das Human-Biomonitoring (HBM). Das EU-Programm HBM4EU hat eine Umfrage gestartet, um besser zu verstehen, welche Bedürfnisse, Bedenken und Fragen zu diesem Thema bestehen.

Gesundheit

Mobile Luftreiniger: Nur als Ergänzung zum Lüften sinnvoll

Schüler hören einem Lehrer zu.

Mobile Luftreinigungsgeräte versprechen, virushaltige Partikel in Innenräumen zu reduzieren. Ob die Minderungen ausreichen, eine Infektionsgefahr in dicht belegten Klassenräumen abzuwenden, ist nach jetzigem Wissensstand unsicher. Da die Geräte weder CO2 noch Wasserdampf aus der Raumluft entfernen, empfiehlt das UBA weiter auch in der kalten Jahreszeit die Fensterlüftung als prioritäre Maßnahme.

Klima | Energie, Wirtschaft | Konsum, Luft

Erster Kaminofen mit dem „Blauen Engel“

Vor einem brennenden Kaminofen steht ein Korb mit Scheitholz

Kaminöfen verbreiten gemütliche Wärme und nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz – stoßen allerdings auch viel gesundheitsschädlichen Feinstaub aus. Erstmals wurde jetzt ein Kaminofen mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Durch eine elektronische Steuerung der Luftzufuhr, einen Katalysator und einen Staubabscheider emittiert er deutlich weniger Staubpartikel.

Gesundheit

Coronaschutz in Schulen: Alle 20 Minuten fünf Minuten lüften

Ein Virus in der Großaufnahme

Das Umweltbundesamt (UBA) hat für die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Handreichung zum richtigen Lüften in Schulen erarbeitet. Darin geben die Expertinnen und Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen, wie sich mit richtigem Lüften in Schulen das Risiko reduzieren lässt, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren.

Kurzlink: www.uba.de/t81787de