Bürgerumfrage zum sicheren Chemikalienmanagement in Europa

Eine behandschuhte Hand stellt ein Reagenzglas mit einer Blutprobe in eine Reagenzglashalterung, in der bereits weitere Blutproben stehen.zum Vergrößern anklicken
Viele Chemikalien finden sich auch im Blut oder im Urin vieler Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: C Angellodeco / Fotolia

In der EU sind mehrere Zehntausend Chemikalien auf dem Markt, viele davon finden sich auch im Blut oder im Urin von Bürgerinnen und Bürgern. In welchem Umfang und warum die Chemikalien überhaupt im Menschen landen, untersucht das Human-Biomonitoring (HBM). Das EU-Programm HBM4EU hat eine Umfrage gestartet, um besser zu verstehen, welche Bedürfnisse, Bedenken und Fragen zu diesem Thema bestehen.

In unserem täglichen Leben sind wir Chemikalien ausgesetzt, die unter anderem in Lebensmitteln und Konsumgütern enthalten sind. Human-Biomonitoring ist eine Methode, die es erlaubt, Chemikalien oder deren frühe biologischen Effekte im Körper zu bestimmten. Die Ergebnisse des Human-Biomonitoring dienen dazu die Belastung zu verringern und die allgemeine Gesundheit zu schützen und zu verbessern.

Um die Datenlage zum Human-Biomonitoring in den Mitgliedstaaten der EU zu erfassen und die gesundheitlichen Folgen der Schadstoffbelastung besser zu verstehen fördert die EU-Kommission das Projekt „European Human Biomonitoring Initiative“ (HBM4EU) mit über 74 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms „Horizon 2020“. Da die Exposition gegenüber Chemikalien alle betrifft, hat HBM4EU jetzt eine Umfrage gestartet, um besser zu verstehen,, was EU-Bürger und Bürgerinnen über das Human-Biomonitoring wissen, und welche Bedürfnisse, Bedenken und Fragen zu diesem Thema bestehen.

Die Umfrage ist auf der Seite des Projektes HBM4EU in vielen Sprachen verfügbar und dauert ca. 15 Minuten.