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Klima | Energie, Verkehr

Chemtrails - Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder bloße Fiktion?

Aktualisiert September 2023


Seit in der Zeitschrift Raum & Zeit 127/2004 der Artikel „Die Zerstörung des Himmels” erschienen ist, erhielt das Umweltbundesamt (UBA) zahlreiche Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger zu den so genannten Chemtrails. Dabei soll es sich um angeblich durch Flugzeuge in der Atmosphäre versprühte Chemikalien handeln. Auch zwanzig Jahre später erreichen das UBA regelmäßig Anfragen zu ungewöhnlich aussehenden Kondensstreifen.

Der Artikel und einige andere nach ihm behaupteten unter anderem, dass im Rahmen geheimer Projekte der USA militärische und zivile Flugzeuge Aluminium- und Bariumverbindungen in die Atmosphäre ausstoßen, aus denen sich diese Chemtrails - ähnlich der Bildung von Kondensstreifen - entwickeln würden. Ziel solle dabei sein, der durch den Menschen hervorgerufenen (anthropogenen) Erwärmung, verursacht durch Emissionen treibhauswirksamer Gase in die Atmosphäre, entgegenzuwirken.

Das UBA-Hintergrundpapier gibt einen Überblick zum Sachstand, ordnet Erkenntnisse ein und kommt auf Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes des UBA und der Zusammenschau aller erläuterten Aspekte zu dem Schluss, dass Behauptungen zu der Existenz sogenannter Chemtrails nicht zutreffend und nicht glaubwürdig sind.


Reihe Hintergrundpapier Seitenzahl 4 Erscheinungsjahr Autor(en) Umweltbundesamt (Hrsg.) Sprache Deutsch Verlag Umweltbundesamt Dateigröße 244,07 kB Druckversion nicht verfügbar

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Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n7560de