Erfolgreich (Ab-)Waschen: Minimaler Einsatz, maximales Ergebnis
10. Mai: Bundesweiter Aktionstag „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“
10. Mai: Bundesweiter Aktionstag „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“
Wir kommen täglich mit Chemikalien wie z.B. Lösungsmitteln, Farben und Lacken, Haushaltchemikalien, Weichmachern und Flammschutzmitteln aus Kunststoffen in Berührung. Die von Chemikalien ausgehenden Gefahren betreffen uns alle. Um die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor chemischen Substanzen zu schützen, trat 2007 die europäische Chemikalienverordnung REACH in Kraft.
Die chemisch–pharmazeutische Industrie gehört in Deutschland zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Gleichzeitig gehört sie auch zu den größten Energieverbrauchern und Erzeugern von Abwasser und gefährlichen Abfällen. Am Gesamtumsatz hatten die Produktionsbereiche „Chemische Grundstoffe“ und pharmazeutische Produkte den größten Anteil.
Fast täglich kommt es zu Einsatzlagen in Deutschland, bei denen Einsatzkräfte der Blaulichtverbände (Polizei, THW, Feuerwehr etc.) mit Chemikalien in Kontakt geraten. Das Spektrum hierbei erstreckt sich von Kontrollen bis hin zu größeren Einsatzlagen. Um in diesen Situationen einen exakten Überblick mit validierten Informationen zu haben, wurde die Gefahrstoffschnellauskunft entwickelt.
Raffinerien und die chemische Industrie sind eng miteinander verbunden. So produzieren Raffinieren neben Kraftstoffen auch Rohstoffe für die Chemieindustrie, wie z.B. Naphtha.
Das sind Chemikalien, die persistent (P), bioakkumulierend (B) und toxisch (T) oder sehr persistent (vP) und sehr bioakkumulierend (vB) sind. Das heißt, sie werden nur sehr schlecht in der Umwelt abgebaut (=persistent), reichern sich in Organismen und damit in der Nahrungskette an (=bioakkumulierend) und sind giftig (=toxisch) für Menschen oder Organismen in der Umwelt. Grundsätzlich ist der …
Das Ökotoxikologielabor des Umweltbundesamtes setzt aquatische Biotestverfahren gemäß EU-Prüfmethodenverordnung und OECD Test Guidelines ein, um die Wirkung von Chemikalien und Gemischen auf Wasserorganismen zu bestimmen.
Mit seiner Arbeit hilft das Ökotoxikologielabor, die Gefahren von (neuen) Chemikalien und Gemische für die aquatische Umwelt mit geeigneten Biotestverfahren zu bestimmen.
Die Rotterdam-Konvention regelt den internationalen Handel mit bestimmten gefährlichen Chemikalien und Pestiziden. Danach dürfen diese Stoffe nur dann in ein bestimmtes Land eingeführt werden, wenn dieses Land vorab über die Gefahren informiert wurde und eine Zustimmung erteilt hat («Prior Informed Consent»). Über 160 Staaten haben die Rotterdam-Konvention bisher ratifiziert.