Verstärkte Umsetzung der SDGs mit besonderem Fokus auf Umweltziele und die Debatte um Beyond 2030
Klimawandel, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit gefährden das Leben auf unserem Planeten.
Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bieten einen wichtigen Rahmen, um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Doch ihre Umsetzung stagniert – vor allem bei den Umweltzielen. In Deutschland wird zwar regelmäßig über Fortschritte berichtet, doch in der realen Politik finden sich die SDGs zu wenig wieder.
Besonders problematisch sind die sogenannten Spillover-Effekte – also die negativen Umwelt- und Sozialfolgen deutscher Politik und Wirtschaft in anderen Ländern. Um gegenzusteuern, braucht es neue Impulse aus der Zivilgesellschaft.
Die SDGs müssen wieder als gemeinsamer Rahmen für globale Gerechtigkeit verstanden und politisch genutzt werden.
Eine starke Nachhaltigkeitspolitik kann auch Umweltpolitik in der Breite verankern und Akzeptanz schaffen. Gleichzeitig richtet sich der Blick über 2030 hinaus: Bereits jetzt wird intensiv diskutiert, wie ein neues globales Rahmenwerk aussehen könnte. Dabei geht es um mehr als neue Ziele – es geht um die Frage, wie internationale Zusammenarbeit in Zeiten geopolitischer Spannungen, wachsender Ungleichheit und schwindenden Vertrauens neu gestaltet werden kann.
Das Projekt will dazu beitragen, die SDGs wieder ins Zentrum der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik zu rücken, politische Umsetzungslücken zu benennen und konkrete Impulse für eine starke Agenda „Beyond 2030“ zu setzen. Nur so kann Nachhaltigkeit global wirksam und gerecht gestaltet werden.