Kompost im Garten: Die Mischung macht's
Wohin mit Laub, Kartoffelschalen und Rasenschnitt? Am besten auf den eigenen Kompost. Wie's funktioniert, erklärt die UBA-Kompostfibel.
Wohin mit Laub, Kartoffelschalen und Rasenschnitt? Am besten auf den eigenen Kompost. Wie's funktioniert, erklärt die UBA-Kompostfibel.
Sie sind laut, schmutzig, gefährlich für Tiere und bedenklich für unsere Gesundheit: Laubsauger und -bläser können Mensch und Umwelt belasten. Besen oder Harke sind die bessere Alternative.
Seit Jahresbeginn sind alle deutschen Städte und Landkreise verpflichtet, Bioabfälle getrennt zu sammeln. So schreibt es das Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Wie eine Studie im Auftrag des UBA ergab, wurde dies bisher nicht überall umgesetzt.
Gartenabfälle zu verbrennen, verursacht viele Luftschadstoffe und Feinstaub und ist in vielen Gemeinden auch verboten. Besser aufgehoben sind Laub, Rasenschnitt, Zweige & Co. auf dem eigenen Komposthaufen oder in der kommunalen Biotonne oder Grünabfallsammlung. Aufgeschichtet zu einem Reisighaufen können Zweige sogar neue Lebensräume für Igel und andere Kleintiere im Garten schaffen.
Aus Bioabfall können hochwertige Komposte und Gärreste für die Landwirtschaft oder den Gartenbau gewonnen werden. Um dies zu erreichen, müssen Bioabfälle getrennt gesammelt und kompostiert werden - mit möglichst geringen Belastungen für die Umwelt.