Ein Pilotprojekt mit den KiEZen zur Stärkung des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes
Die 13 Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe) in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind stark nachgefragte außerschulische Lernorte mit jährlich rund 180.000 jungen Gästen und über 500.000 Übernachtungen. Sie verbinden Bildung, Abenteuer und Gemeinschaft nach dem Prinzip „Lernen durch Erleben“ und greifen bereits Themen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Natur-, Klima- und Umweltschutz auf. Diese sollen künftig systematisch ausgebaut und stärker in den Fokus gerückt werden.
Ziel ist die Entwicklung jugendgerechter Angebote, die Umwelt-, Klima- und Naturschutz erlebbar machen und junge Menschen über den Aufenthalt hinaus zum Handeln motivieren. Dazu soll ein Wettbewerb mit Kleinstförderungen für gemeinschaftsbildende Projekte eingerichtet werden, deren Gewinner*innen durch eine Jury bestimmt werden.
Die Machbarkeitsstudie entwickelt gemeinsam mit den KiEZen Konzepte für ein-, drei- und fünftägige Programme, die an vier Standorten prototypisch erprobt werden. Grundlage sind die Erfahrungen der Mitarbeitenden, ergänzt durch Expertise aus Umwelt- und Naturpädagogik, Jugendbeteiligung, Demokratiepädagogik und digitaler Kommunikation. Erprobt wird auch die Integration in Klassen- und Jugendfahrten sowie die Kriterien für den Wettbewerb.
Die Studie basiert auf Workshops, in denen Wissen gesammelt und Prototypen entwickelt werden.