Sport- und Freizeitanlagen

Fußball liegt auf Wiesezum Vergrößern anklicken
Als Sportlärm werden Geräusche bezeichnet, die bei der Sportausübung auf Sportanlagen ausgehen.
Quelle: CC Vision

Die Geräusche von Sport- oder Freizeitanlagen können zu Konfikten in der Nachbarschaft führen, wenn die Abstände zur Wohnbebauung gering sind.

Inhaltsverzeichnis

 

Wie entsteht Sportlärm?

Als Sportlärm werden Geräusche bezeichnet, die bei der Sportausübung auf Sportanlagen ausgehen. Der Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen (Gefahren, erhebliche Belästigungen und Beeinträchtigungen) durch den Lärm von Sportanlagen wird durch die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) geregelt. Die Verordnung enthält neben Immissionsrichtwerten auch das Ermittlungs- und Beurteilungsverfahren (Beurteilungspegel).
Demgegenüber wird als Freizeitlärm der Lärm von Anlagen bezeichnet, die von Personen zur Gestaltung ihrer Freizeit genutzt werden (z. B. Vergnügungsparks, Abenteuer-Spielplätze, Musikdarbietungen). Diese Anlagen werden nach der Freizeitlärmrichtlinie des jeweiligen Bundeslandes beurteilt. Als Hilfe zur Beurteilung wird in manchen Fällen auch die TA Lärm herangezogen.

 

Geräuschemission von Sport- und Freizeitanlagen

Wie laut Sport- und Freizeitanlagen sind, bestimmen die Größe, Anzahl der Teilanlagen, Anzahl der Spielerinnen und Spieler, Anzahl und Verhalten der Zuschauer sowie die technische Ausrüstung (z. B. Lautsprecher) der Anlage. Die Geräuschemission von diesen Anlagen wird durch den Schallleistungspegel gekennzeichnet. Er ist unabhängig von den äußeren Abmessungen der Anlage und der gewählten Messentfernung. Bei der Nutzung technischer Geräte (z. B. Motorsport oder Lautsprecher zur Zuschauerinformation) treten meistens die höchsten Pegel auf. Aus den Schallleistungspegeln lässt sich der Schalldruckpegel am Immissionsort ermitteln. Hierbei müssen die Einflüsse auf den Schallausbreitungsweg berücksichtigt werden. Bei der Berechnung des Beurteilungspegels müssen die Nutzungszeiten der Anlage berücksichtigt werden.

 

Ansprechpartner bei Lärmproblemen

•    Betreiber der Anlage,
•    Kommune und
•    Örtliches Umweltamt