Wettbewerb "Blauer Kompass"

Foto einer Landschaft, darauf ein Banner "Blauer Kompass - Anpassungspioniere gesucht"

Ob Starkregen, Hochwasser, Hitzeperioden oder invasive Arten: Eine gute Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist neben Klimaschutzmaßnahmen unabdingbare Voraussetzung, um Risiken durch den Klimawandel zu mindern. Effiziente Anpassungslösungen sind gefragter denn je. Das Umweltbundesamt zeichnet die Besten jetzt aus.

Mit wegweisenden Projekten zur Klimaanpassung gewinnen!

Ihr Verein sorgt für mehr Grün in der Stadt? Ihr Unternehmen entwickelte ein Warnsystem für Starkregenereignisse? Ihr Verband setzt auf Hochwasserschutz durch naturnahe Flussläufe? Ihre Einrichtung bietet Schulungen zu praktischen Klimaanpassungsmaßnahmen an? Dann bewerben Sie sich jetzt beim Wettbewerb „Blauer Kompass – Anpassungspioniere gesucht“! Das Umweltbundesamt sucht lokale und regionale Maßnahmen, mit denen die klimawandelbedingten Risiken gemindert werden oder die mit dem Klimawandel einhergehende Chancen vorbildlich nutzen. Zugelassen ist die gesamte Bandbreite möglicher Ansätze zur Steigerung der Anpassungskapazität und Verbesserung der Widerstandsfähigkeit.

Jetzt bewerben und gewinnen! Das sind die Voraussetzungen für Ihre erfolgreiche Teilnahme:

  • Sie sind Vertreterin oder Vertreter eines Unternehmens, eines Vereins, Verbandes, einer Stiftung, eines Forschungsinstituts oder einer Bildungseinrichtung mit Sitz in Deutschland. (Weitere Informationen siehe unten.)
  • Ihr Projekt wurde nach 2011 erfolgreich umgesetzt oder befindet sich aktuell in der Umsetzung. 
  • Sie laden hier die Bewerbungsunterlagen herunter und erläutern Ihr Projekt mitsamt Zielen, Maßnahmen und Erfolgen.
  • Ihre Bewerbung senden Sie zusammen mit Bildern aus Ihrem Projekt per E-Mail an blauerkompass [at] uba [dot] de
  • Bewerbungsschluss ist der 15. März 2016.

Das Umweltbundesamt möchte mit dem „Blauen Kompass“ hervorragende Projekte und Maßnahmen auszeichnen und erfolgreiche Beispiele für Klimaanpassung in der Praxis dokumentieren. Die Bewerbungen fließen auch in die "KomPass-Tatenbank" des Umweltbundesamts ein, dort werden seit 2011 Ideen gebündelt, wie den Folgen des Klimawandels begegnet werden kann. Denn der Klimawandel ist nicht mehr abzuwenden und zieht vielschichtige Folgen nach sich: Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser und Hitzeperioden werden auch Deutschland treffen. Sie wirken in viele Bereiche des täglichen Lebens wie Gesundheitsvorsorge, Landwirtschaft oder Energieversorgung hinein.

Eine hochkarätige Jury wird die Sieger im Wettbewerb „Blauer Kompass – Anpassungspioniere gesucht“ auswählen, die im Sommer 2016 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet werden. Über die Gewinnerprojekte wird ein Film zur Präsentation auf der Preisverleihung produziert, darüber hinaus werden sie auf der „Blauer Kompass“-Webseite und im Rahmen der bundesweiten Pressearbeit vorgestellt.

 

Wer kann sich bewerben?

  • Bewerben können sich privatwirtschaftliche und kommunale Unternehmen, wie z.B. Gewerbebetriebe aller Branchen, Versorgungsbetriebe wie Wasser- oder Gaswerke, Elektrizitäts- und Fernheizwerke, Verkehrsbetriebe, Wohnungsbaugesellschaften, Wasserwerksgesellschaften, Krankenhäuser, Pflegeheime, Datenverarbeitungszentren, u.v.m. Die Hauptniederlassung muss sich in Deutschland befinden.
  • Bewerben können sich Organisationen als Gruppen von Einzelpersonen oder Körperschaften, die sich freiwillig zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke zusammengeschlossen haben und sich nicht ausschließlich aus Kommunen zusammensetzen, wie z.B. Projektentwicklerverbände, Boden- und Wasserverbände, Wasserversorgungsverbände, Technisches Hilfswerk, Feuerwehrvereine, Versicherungsunternehmen, Quartiersmanagement und Initiativen in Stadtquartieren, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Landwirtschaftskammern, Landwirtschafts- und Bauernverbände, Architekten- und Ingenieurskammern, Verbraucherzentralen, Zentren für Energie, Bauen, Wohnen und Architektur, Gesellschaften zu Landschaftsentwicklung, Landschaftsökologie oder Landschaftsbau, Fachvereinigung zu Bauwerksbegrünungen, Fachverbände zur Siedlungswasserwirtschaft, Umweltverbände, Naturschutzverbände, Tourismusverbände, Informationsdienste für Pollen, Extremereignisse, vektorbasierte Infektionskrankheiten u.v.m.
  • Bewerben können sich privat- und öffentlich-rechtlich organisierte Stiftungen, die eine Maßnahme im Bereich der Klimaanpassung initiieren oder unterstützen.
  • Bewerben können sich universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wie z.B. Forschungsinstitute, -zentren und -anstalten, die Forschungsprojekte oder -programme durchführen. Gesucht werden umgesetzte Maßnahmen bzw. deren Begleitung, reine Forschungsprojekte sind nicht bewerbungszulässig. 
  • Bewerben können sich Bildungseinrichtungen, die eine Maßnahme aus der eigenen Verwaltung oder in Kooperation mit den Lernenden umsetzen. Dies umfasst alle Einrichtungen von der vorschulischen Bildung wie z.B. Kitas bis hin zur Erwachsenbildung. 

Kooperationen zwischen den aufgezählten Akteuren sind zulässig.

Warum können sich keine Kommunen direkt bewerben?

Der separate Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" des BMUB in Kooperation mit dem difu - vormals "Kommunaler Klimaschutz" - wird in 2016 erstmals auch Klimaanpassung in der Kommune adressieren. Teilnehmen können hier Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Regionen. Weitere Informationen zu diesem Wettbwerb gibt es ab Januar 2016 unter www.klimaschutz.de/wettbewerb2016

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