Meere

Aufnahme Ostsee bei Prerowzum Vergrößern anklicken
Wir wissen mehr über den Mond als über die Tiefen der Ozeane.
Quelle: Wera Leujak / UBA

Intakte Weltmeere und Küsten sind heute wichtiger denn je. Sie sind Nahrungs-und Rohstoffquelle, Erholungsraum für den Menschen, Lebensraum für zahlreiche Arten und Transportwege für den Welthandel, außerdem wirken sie als "Puffer" für das Weltklima.

Die Erde ist der „blaue Planet“. Über 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt. Aus der großen Entfernung scheint es um den Zustand der Ozeane gut bestellt zu sein. Betrachtet man den Lebensraum Meer jedoch näher, so werden vor allem in der Nähe der Küsten teilweise erhebliche Beeinträchtigungen erkennbar. Auf der Hohen See existieren zwar viele noch weitgehend unberührte Zonen, aber auch dort finden menschliche Aktivitäten wie Schiffsverkehr oder Rohstoff-Gewinnung statt, oder sie wirken sich dort aus.

Der Zustand der Meere ist seit den 1980er-Jahren in vielen  wissenschaftlichen Studien beschrieben und bewertet worden – auf lokaler, nationaler, regionaler, und globaler Ebene. So entstanden breite Kenntnisse darüber, wie sich der menschliche Einfluss direkt oder indirekt auf die Ozeane auswirkt. Dabei wurde klar, dass ökologische Beeinträchtigungen der Meere negative Auswirkungen auf deren Produktivität und Nutzung haben. Herausforderung der Zukunft ist es, die stetig wachsenden Nutzungsansprüche der „Blauen Wirtschaft“ mit dem Schutz der Meere in Einklang zu bringen. „Ökologische Leitplanken“ sollen helfen, die Risiken zu begrenzen.

Nachhaltigkeit und Ökosystem-Ansatz müssen  die Grundlage des Handelns sein. Meeresschutz ist von zentraler Bedeutung für die Menschheit – und damit jede Investition wert.

Aktuelles