Antragstellung für den Antarktisbesuch

Obwohl die Antarktis niemandem "gehört", muss dennoch jeder Mensch der das Antarktisvertragsgebiet bereist, dort gewisse Spielregeln einhalten. Wer als Deutsche/r eineTätigkeit in der Antarktis plant beziehungsweise von Deutschland aus eine Reise organisiert, braucht hierfür die Genehmigung des Umweltbundesamtes.

Nach dem Gesetz zur Ausführung des Umweltschutzprotokolls zum Antarktisvertrag (Umweltschutzprotokoll-Ausführungsgesetz, AUG) unterliegt jede Tätigkeit in der Antarktis, die von deutschem Hoheitsgebiet aus organisiert wird oder davon ausgeht, einer Genehmigungspflicht. Die geplante Tätigkeit, beispielsweise von Wissenschaftlern/innen, Touristen/innen, Journalisten/innen ist bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau zu beantragen. Der Antrag muss rechtzeitig im Voraus und schriftlich eingereicht werden. Das UBA entscheidet dann über die Erteilung einer Genehmigung.

Informationen zu den rechtlichen Grundlagen finden Sie auf den Seiten über das Antarktisvertragssystem. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über den Ablauf des Genehmigungsverfahrens informieren und sich die Antragsformulare herunterladen.

Alle für Ihren Antrag nötigen Fragebögen finden Sie auf der Seite „Antragsformulare in der Übersicht“. Auf der Grundlage der Angaben in den Fragebögen beurteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UBA die Auswirkungen der von Ihnen geplanten Tätigkeit auf die im AUG genannten Schutzgüter. Aufgrund dieser Beurteilung wird eine Genehmigung für Ihre jeweilige Tätigkeit ausgestellt, die Auflagen und Bedingungen enthalten kann.