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Gesundheit

Im Zentrum unserer Arbeit steht der Schutz der menschlichen Gesundheit vor unerwünschten Einwirkungen aus der Umwelt. Wir forschen experimentell und vergeben Forschungsaufträge, um Erkenntnisse über Herkunft und Ausmaß von gesundheitlich relevanten Umweltbelastungen zu gewinnen. Dabei ist der fachübergreifende Ansatz besonders wichtig. Die verschiedenen Bereiche der Hygiene, der Medizin, der Naturwissenschaften und der Epidemiologie arbeiten hier zusammen: Sie analysieren, wie stark die Schadstoffbelastungen des Körpers sind und kombinieren dieses Wissen mit Daten der Verunreinigung von Wasser, Boden und Luft. So wird ermittelt, wie stark die Menschen diesen Schadstoffen ausgesetzt sind.

Das Risiko von umweltbedingten Gesundheitsbelastungen wird bewertet, indem Informationen aus Human-Biomonitoring, Umweltmedizin, Toxikologie und Mikrobiologie gemeinsam ausgewertet werden. Ein gutes Beispiel für diesen interdisziplinären Ansatz sind gesundheitliche Fragestellungen, die mit dem Aufenthalt des Menschen in Innenräumen (Innenraumhygiene) verbunden sind. Ein besonders wichtiger Aspekt ist auch die Wirkung von Lärm auf den Menschen. Das UBA arbeitet außerdem an ...

... der Entwicklung und Standardisierung von Messverfahren für chemische und mikrobiologische Verunreinigungen in Gewässern und in der Innenraumluft und die damit zusammenhängenden Fragen der Qualitätssicherung,

... der Erfassung und Abschätzung der Exposition des Menschen gegenüber chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Belastungen der Umwelt,

... umwelthygienischen Fragen, die im Siedlungsbereich von besonderer Bedeutung sind,

... der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung durch (Kinder-)Umwelt-Survey und Humanprobenbank,

... Fragestellungen der Badegewässerhygiene, einschließlich der Erstellung des nationalen Badegewässerberichtes für die EU,

... den gesundheitsbezogenen Aspekten von EU-Richtlinien zur Luft- und Badegewässerqualität,

... Richtwerten für die Innenraumluft sowie die gesundheitsbezogene Bewertung von Emissionen aus Bauprodukten,

... internationalen Kooperationen, zum Beispiel durch die Arbeit des WHO Collaborating Centre for Air Quality Management and Air Pollution Control zu Fragen der Außen- und Innenraumlufthygiene für die Europäische Region.

Die Ergebnisse der Arbeit fließen bundesweit in die umwelthygienische Praxis ein und werden fortlaufend in die Normsetzung und Regulierung auf nationaler und internationaler Ebene eingebracht. Das UBA ist außerdem am Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) des Bundesumwelt- und des Bundesgesundheitsministeriums beteiligt.

Wettbewerb noch bis 15. März: Das UBA sucht Anpassungspioniere

Foto einer Landschaft, darauf ein Banner "Blauer Kompass - Anpassungspioniere gesucht"

Ob Starkregen, Hochwasser, Hitzeperioden oder invasive Arten: Eine gute Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist neben Klimaschutzmaßnahmen unabdingbare Voraussetzung, um Risiken durch den Klimawandel zu mindern. Effiziente Anpassungslösungen sind gefragter denn je. Das Umweltbundesamt zeichnet die besten jetzt aus. weiterlesen

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Neue UBA-Untersuchung zu Glyphosat

ein Traktor spritzt Pestizide auf einem Feld

Glyphosat ist das meistverkaufte Pestizid in Deutschland. Dabei sind im Zusammenhang mit diesem Mittel viele Fragen noch ungeklärt. In einer Langzeitstudie hat das UBA untersucht, inwiefern sich Glyphosat im menschlichen Urin nachweisen lässt. weiterlesen

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Mehr Umweltgerechtigkeit schaffen: Pilot-Kommunen gesucht

ein mehrstöckiges Wohnhaus mit Balkonen steht direkt hinter einer Lärmschutzwand einer Stadtautobahn

Häuser und Wohnungen an lauten Hauptverkehrsstraßen mit hoher Luftbelastung und wenig Grün zählen zu den eher unattraktiven Wohnlagen. Oft wohnen dort Menschen, die sich aufgrund ihres geringen Einkommens keine Wohnung in besseren Lagen leisten können. Um Maßnahmen für mehr Umweltgerechtigkeit in der Praxis zu erproben, sucht das Deutsche Institut für Urbanistik Kommunen für ein Pilot-Projekt. weiterlesen

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2. Internationale Human-Biomonitoring Konferenz, Berlin 2016

Logo: Human Bio Monitoring with a pictogram of the Brandenburger Tor and the logos of the Bundesumweltministerium and the Umweltbundesamt

Wissenschaft und Politik für eine gesunde Umwelt – unter diesem Motto findet zum zweiten Mal eine internationale Human-Biomonitoring-Konferenz in Berlin statt. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Behörden, Industrie und Verbänden sind eingeladen, um in Vorträgen und Diskussionsrunden sowohl wissenschaftliche als auch umweltpolitische Aspekte des Human-Biomonitoring zu erörtern. weiterlesen

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Schimmelspürhunde können verdeckten Schimmelbefall erkennen

Ein Hund schnuppert an einer Sockelleiste.

Feuchteschäden und Schimmelbefall in Innenräumen können zu gesundheitlichen Problemen führen und sollten daher immer zeitnah saniert werden. Probleme bereiten dabei vor allem versteckte Schäden, die lange unentdeckt bleiben können und sich nur durch unangenehme Gerüche oder gesundheitliche Probleme der Bewohnerinnen und Bewohner bemerkbar machen. weiterlesen

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Wie der Klimawandel auf unsere Gesundheit wirkt

Titelbild UMID 02/2015: Bei starkem Sonnenschein zeigt eine Thermometer hohe Temperaturen.

Für Menschen mit Pollenallergie sind Folgen des Klimawandels bereits spürbar. Denn Erle, Birke und Haselnuss blühen früher im Jahr und produzieren tendenziell Pollen in höheren Konzentrationen. Das sollte bei Neupflanzungen berücksichtigt werden. Städte und Kommunen finden im neuen UMID Empfehlungen, welche Baum- und Straucharten aus allergologischer Sicht für Neupflanzungen geeignet sind. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt