Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen

Ein Feuerwehrmann hält den Schlauch, aus dem Schaumlöschmittel quillt, im Hintergrund ist Feuerzum Vergrößern anklicken
Feuerwehr löscht einen Großbrand
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Im Jahr 1993 hat die Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen (ZEMA) im Umweltbundesamt ihre Arbeit aufgenommen. Durch die ZEMA werden alle nach der Störfall-Verordnung meldepflichtigen Ereignisse erfasst, ausgewertet und in einer Datenbank sowie Jahresberichten veröffentlicht.

Die meldepflichtigen Ereignisse werden ihrem Gefahrenpotenzial entsprechend in „Störfälle“ und in „Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebs“ unterteilt. Die systematische Erfassung und Auswertung der Ereignisse ist eine wichtige Grundlage, um den Standes der Sicherheitstechnik weiterentwickeln zu können.

Im Zeitraum von 1980 bis 2013 wurden in der Datenbank der ZEMA 655 Ereignisse aus Deutschland registriert. Statistische Auswertungen liegen für den Zeitraum von 1991-2010 vor.

Gemeldete Ereignisse 1991 bis 2012

Das Balkendiagramm zeigt die Anzahl der nach der Störfall-Verordnung gemeldeten Ereignisse in Deutschland in den Jahren 1991 bis 2012. Im Jahr 2012 gab es elf Störfälle gemäß Anhang VI Teil 1 der Störfall-Verordnung. Hinzu kamen sechs technisch bedeutsame Betriebsstörungen gemäß Anhang VI, Teil 1, II der Störfall-Verordnung. Es wurden neun Betriebsstörungen mit Stofffreisetzung oder -reaktion gemäß Anhang VI, Teil 1, III der Störfall-Verordnung gemeldet. Die normierte Anzahl der Ereignisse lag bei 12,1 Ereignissen pro 1.000 Betriebsbereiche und ist damit etwas höher als im Jahr 2011.

Die meisten Ereignisse wurden in den 1990er-Jahren gemeldet: bis zu 41. Im Jahr 2012 wurden 26 Ereignisse gemeldet, der höchste Stand seit 2004.
Nach der Störfall-Verordnung gemeldete Ereignisse in Deutschland in den Jahren 1991 bis 2012
Quelle: Umweltbundesamt

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