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Forschung in der Antarktis: Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Ansicht der  „Kohnen-Station“ in Dronning Maud Land, Antarktis; © Fritz Hertel, UmweltbundesamtForschungstätigkeiten Deutschlands in der Antarktis bedürfen der Genehmigung des UBA. Dabei sind Umweltschutz und Forschungsfreiheit in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Die relevanten rechtlichen Regelungen hat das UBA durch drei voneinander unabhängige Gutachten analysieren lassen. Ergebnis: Dem UBA kommt bei der Genehmigungsentscheidung ein Beurteilungsspielraum zu, der gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbar ist. Die Gutachten stellen genauer dar, wie das nationale Recht den verfassungsrechtlichen und völkerrechtlichen Vorgaben Rechnung tragen muss.

Der Blaue Engel wird 35

Der Blaue Engel wird 35; Foto: © Jim RaketeDeutschlands ältestes, bekanntestes und erfolgreichstes Umweltzeichen wird 35! Der Blaue Engel setzt Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Er gibt Orientierung im Durcheinander immer neuer Label, die oft nicht halten, was sie versprechen. Inzwischen können Verbraucherinnen und Verbraucher auf den Blauen Engel bei rund 12.000 Produkten vertrauen. Anlässlich des Jubiläums starten BMU, UBA und  die Jury Umweltzeichen eine Kampagne, die durch drei prominente Fürsprecher – Annette Humpe, Jacqueline Roussety und Thomas Arnold - mit ihrer persönlichen Botschaft unterstützt wird.

Nur wenig DEHP im Menschen

Käse auf Folie; © Ars Ulrikusch, www.fotolia.comDEHP ist der weltweit wichtigste Weichmacher. Das Problem: Der Stoff kann die Fortpflanzungsorgane schädigen und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit und die Entwicklung des Kindes im Mutterleib beeinträchtigen. Eine UBA-Studie untersuchte, wie und in welchen Mengen er in den menschlichen Körpern gelangt. Übertragen wird der Weichmacher vor allem durch Lebensmittel. Insgesamt gesehen ist die Aufnahmemenge bei fast allen Menschen aber gering. Es besteht in der Regel kein Gesundheitsrisiko. Kleinkinder können mehr belastet sein, da sie DEHP auch über den Hausstaub und über Gegenstände aufnehmen, die sie in den Mund stecken. Auch hier bleibt es bei kleinen Mengen. Für einige Menschen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die gesundheitlich tolerierbaren Aufnahmemengen überschritten werden. In Spielzeug oder Kosmetika darf DEHP daher nicht mehr eingesetzt werden.

CO2-Emissionen pro Kilowattstunde Strom steigen nach 2010 wieder an

Entwicklung des spezifischen Kohlendioxid-Emissionen des deutschen Strommix 1990-2011 und erste Schätzungen 2012 im Vergleich zum StomverbrauchDie Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte 2010 in Deutschland durchschnittlich 546 Gramm CO2. Mehr erneuerbare Energieträger und der Wechsel zu emissionsarmen Brennstoffen führten zu einem geringeren Wert als im Vorjahr. Für 2011 hat das UBA auf der Grundlage vorläufiger Daten jedoch einen gestiegenen „Spezifischen Emissionsfaktor“ von 564 g/kWh errechnet. Grund ist ein Anstieg der aus Kohle gewonnenen Strommenge. Schätzungen für 2012 ergeben derzeit einen Wert von  576 g/kWh.

 

 

 

 

 

 

 

 

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