Ozonschichtschädigendes FCKW in Kühlschränken und vielen Spraydosen sind in Deutschland passé. Stattdessen werden CO2, Stickstoff oder Ammoniak verwendet. Aber manchmal auch F-Gase: in Klimaanlagen, Kosmetiksprays, Schaumstoffen, Löse- und Reinigungsmitteln oder Feuerlöschmitteln. Zwar sind sie ungefährlich für die Ozonschicht, aber sie heizen die Atmosphäre auf. Beim Kauf von Klimageräten achten Sie deshalb auf das Typenschild mit der Kältemittelangabe, denn die meisten sind mit F-Gas befüllt. Besser ist es, die Hitze nicht in die Wohnräume zu lassen. Auch bei Wärmepumpen sind natürliche Kältemittel wie Propan, CO2 oder Wasser die bessere Wahl. Haushalts- und Kosmetikspraydosen enthalten keine klimaschädlichen Gase mehr. Aber in Reinigern, Elektroniksprays und medizinischen Sprays sind häufig noch F-Gase zu finden. Deshalb ist es wichtig, die Angaben auf der Verpackung zu lesen oder sich gründlich beraten zu lassen. Wenn ein neuer, umweltfreundlicher Kühlschrank angeschafft wird, entsorgen Sie den alten beim Wertstoffhof oder geben ihn dem Lieferanten zur Entsorgung mit.
Auch im Haushaltsjahr 2014 fördert das BMU gemeinsam mit dem UBA Projekte von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Projekte zu wichtigen aktuellen Schwerpunktthemen, Kinder- und Jugendprojekte mit hoher Breitenwirkung, Projekte, die umwelt- und naturverträgliches Verhalten fördern und Maßnahmen der Umweltberatung und der Fortbildung sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken.
Batterien enthalten teilweise mehr Schwermetalle als zulässig. Dies ergab eine im Auftrag des UBA durchgeführte Studie, in der Proben von 300 Batterien und Akkus analysiert wurden. Fast die Hälfte der untersuchten Zink-Kohle-Rundzellen überschritt den zulässigen Cadmium-Grenzwert. Außerdem waren die kennzeichnungspflichtigen Schwermetalle in der Hälfte der Fälle nicht auf der Batterie angegeben.
Wasser – Quelle alles Lebens und kostbares Gut. Es wird für Ernährung, Industrie und Landwirtschaft gebraucht. Fotos, die das Geheimnis und die Schönheit der Gewässer zeigen, präsentiert das UBA bei freiem Eintritt vom 15. Mai bis 6. August 2013 in Dessau-Roßlau.
Deutschlands ältestes, bekanntestes und erfolgreichstes Umweltzeichen wird 35! Der Blaue Engel setzt Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Er gibt Orientierung im Durcheinander immer neuer Label, die oft nicht halten, was sie versprechen. Inzwischen können Verbraucherinnen und Verbraucher auf den Blauen Engel bei rund 12.000 Produkten vertrauen. Anlässlich des Jubiläums starten BMU, UBA und die Jury Umweltzeichen eine Kampagne, die durch drei prominente Fürsprecher – Annette Humpe, Jacqueline Roussety und Thomas Arnold - mit ihrer persönlichen Botschaft unterstützt wird.
Immer wieder tauchen in den Medien Aussagen und Darstellungen zum Klimawandel auf, die nicht mit den Erkenntnissen der Klimawissenschaft übereinstimmen. Obwohl meist fachfremd, stellen die sogenannten „Klimawandelskeptiker“ eine breite Palette an Gegenthesen zum heutigen Stand der Klimaforschung auf. Die neue UBA-Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ nimmt eine Reihe dieser Thesen unter die Lupe. Außerdem zeigt das UBA, welche Kreise gezielt Zweifel am wissenschaftlichen Kenntnisstand verbreiteten und auf welche Weise sie dabei vorgingen.
DEHP ist der weltweit wichtigste Weichmacher. Das Problem: Der Stoff kann die Fortpflanzungsorgane schädigen und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit und die Entwicklung des Kindes im Mutterleib beeinträchtigen. Eine UBA-Studie untersuchte, wie und in welchen Mengen er in den menschlichen Körpern gelangt. Übertragen wird der Weichmacher vor allem durch Lebensmittel. Insgesamt gesehen ist die Aufnahmemenge bei fast allen Menschen aber gering. Es besteht in der Regel kein Gesundheitsrisiko. Kleinkinder können mehr belastet sein, da sie DEHP auch über den Hausstaub und über Gegenstände aufnehmen, die sie in den Mund stecken. Auch hier bleibt es bei kleinen Mengen. Für einige Menschen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die gesundheitlich tolerierbaren Aufnahmemengen überschritten werden. In Spielzeug oder Kosmetika darf DEHP daher nicht mehr eingesetzt werden.
Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte 2010 in Deutschland durchschnittlich 546 Gramm CO2. Mehr erneuerbare Energieträger und der Wechsel zu emissionsarmen Brennstoffen führten zu einem geringeren Wert als im Vorjahr. Für 2011 hat das UBA auf der Grundlage vorläufiger Daten jedoch einen gestiegenen „Spezifischen Emissionsfaktor“ von 564 g/kWh errechnet. Grund ist ein Anstieg der aus Kohle gewonnenen Strommenge. Schätzungen für 2012 ergeben derzeit einen Wert von 576 g/kWh.