„Kennen Sie dieses Label?“ Auf diese Frage einer aktuellen Umfrage des UBA antwortete nur jede zehnte Person mit „Ja“. Das soll sich nun ändern. Unter www.eu-ecolabel.de finden Verbrauchinnen und Verbraucher erstmals deutschsprachige Informationen zum Umweltzeichen der Europäischen Kommission. Die neue Website listet alle Produkte und Dienstleistungen, die mit dem Label ausgezeichnet werden können. Unternehmen finden hier Informationen zum Antragsverfahren und den Gebühren. Ergänzend hierzu zeigt der englischsprachige Katalog, welche Produkte bereits das Ecolabel tragen – unter anderem 16 Energiesparlampen und ebenso viele sparsame Heizanlagen.
Das Rechtsgutachten prüft und beurteilt die rechtlichen Grundlagen sowie formellen und inhaltlichen Anforderungen bei der Benehmensbeteiligung des UBA zur Festlegung von Flugrouten nach §32 LuftVG. Das Gutachten behandelt nicht nur die im aktuellen Verfahren der Flugroutenfestlegung am Flughafen BER aufgeworfenen rechtlichen Fragestellungen, sondern thematisiert auch grundlegende Fragen des Verhältnisses der Routenfestlegung zur Planfeststellung.
Bei einer Veranstaltung in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York warb UBA-Präsident Jochen Flasbarth gemeinsam mit dem Kenianischen Botschafter für eine VN -Umweltorganisation (UNEO ). Hierzu soll das bisherige Umweltprogramm UNEP den Status einer eigenständigen VN -Organisation erhalten. Die Voraussetzungen für UNEO sollen im Juni 2012 bei der VN -Konferenz für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro geschaffen werden. Mehr als 100 Staaten sprechen sich mittlerweile für UNEO aus. Zu den Kritikern gehören unter anderem die USA.
Wie lokale Klimaschutzaktivitäten finanziell und inhaltlich unterstützt werden können, zeigen auf dem Vernetzungstreffen kommunale Beispiele anhand konkreter Handlungsmöglichkeiten. Dort bietet sich auch die Möglichkeit, sich mit Vertretern von Städten, Gemeinden und Landkreisen, Energie- und Klimafachleute, Energieagenturen auszutauschen und zu vernetzen. Anmeldungen bis 14. März.
Schneeschieben und Split, Kies, Granulat oder Sand sind genauso wirksam wie Streusalz, um die Rutschgefahr auf dem Gehweg vor Ihrem Grundstück zu beseitigen. Vor allem sind sie umweltfreundlicher und verursachen weniger Folgekosten. Streusalz schädigt nicht nur Bäume und das Grundwasser. Es greift auch Autos und Straßenanlagen an. In manchen Kommunen darf Streusalz daher gar nicht mehr oder nur an gefährlichen Stellen eingesetzt werden.
Großformatige Fotocollagen, die bildlich darstellen, wie man den Emissions- und Stromhandel, die Liberalisierung des Strommarktes sowie die Klimawissenschaft noch sehen kann, sind vom 8. Februar bis 30. März im UBA Berlin-Grunewald zu sehen.
20 realisierte und visionäre künstlerische Gesamtkonzepte für Plätze, Parks und städtische Wohnumfelder, beispielsweise für Mainz, die Lausitz, Marseille, Glasgow, Mexiko City werden vom 1. Februar bis 2. März im UBA Dessau gezeigt. Sie regen dazu an, Städte wieder nachhaltig bewohnbar und lebenswert zu machen.
Es ist nicht immer klar, was genau gemeint ist, wenn von Ressourceneffizienz die Rede ist. Das „Glossar zum Ressourcenschutz“ stellt die wichtigsten Fachbegriffe in einen logischen Zusammenhang und grenzt sie klar voneinander ab. So werden wissenschaftliche, politische und öffentliche Diskussionen verständlich.
Auch im vergangenen Jahr war die Luft in Deutschland zu stark mit Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet. Das ergeben vorläufige Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes. Zwar wirken die Umweltzonen, doch in vielen Städten werden die Grenzwerte noch zu selten eingehalten. Autos und Co. verursachen übrigens nur rund 40 Prozent der Feinstaubbelastung in den Städten – der Rest stammt aus Kraftwerken oder Heizungen.
Deutschland ist auf dem Weg zu einer Green Economy. Zum Erwirtschaften der gleichen Erträge werden weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt als vor 10 Jahren. Zugleich wächst die Bedeutung des Umweltschutzes als Wirtschaftsfaktor. Wie der Umweltwirtschaftsbericht zeigt, bestehen große Beschäftigungschancen vor allem beim Klimaschutz, der Steigerung der Ressourceneffizienz und dem Export von Umwelt- und Effizienztechnologien.
Wie sich der Fluglärm rund um den neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg
verteilen wird und wo er wann am stärksten auftritt, kann derzeit noch nicht sicher gesagt werden. Daher werden die Flugverläufe ein Jahr lang evaluiert und der dabei entstehende Lärm gemessen. Diese Evaluierung sowie weitere Vorschläge zur Lärmminderung hatte das Umweltbundesamt Anfang Januar dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) in seiner lärmfachlichen Bewertung unterbreitet. Ziel der Bewertung ist es, die Zahl der vom Fluglärm betroffenen Menschen in der Region Berlin Brandenburg möglichst gering zu halten.
Kommunen, die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit ganz nach oben auf ihre Agenda setzen wollen, haben jetzt mit dem Handlungsleitfaden einen argumentativen Kompass. Der große Serviceteil, Tipps, Links, Ansprechpartnern und Checklisten zur gezielten Vertiefung in die Materie richten sich gezielt an Einsteigerkommunen. Fiktive Stories und good practices aus den Handlungsfeldern Energie, Flächenmanagement, Mobilität, aktive Bürgergesellschaft/Bürgerkommune, Bildung und Integration bieten anschaulich Vernetzungs- und Professionalisierungsangebote.
Die geänderte Trinkwasserverordnung ist seit November 2011 in Kraft und bietet einen besseren Schutz vor Legionellen. Für die Untersuchung von Legionellen in Trinkwasser-Installationen von Gebäuden ist die Probenahme gemäß DIN EN ISO 19458, Tabelle 1, Zweck b) durchzuführen. Das UBA hat hierzu die Anleitung aktualisiert. Die Empfehlung aus dem Jahre 2000 wird hiermit zurückgezogen.
Viele Arten und Lebensräume der deutschen Nord- und Ostsee sind in keinem guten Zustand. Fischerei, Schadstoffe oder Müll zum Beispiel belasten die Meere. Zu diesem Ergebnis kommen Bund und Länder in ihren Berichtsentwürfen zur Umsetzung der EU MSRL an die EU , die die Grundlage für die künftigen Maßnahmenprogramme für eine gesunde Nord- und Ostsee bis 2020 bilden. Bis zum 16. April 2012 können Sie diese Berichte kommentieren und so auf die Entwicklung einer nationalen Meeresstrategie Einfluss nehmen.
Bis Juni 2013 können Chemikalien, deren Produktionsmenge mehr als 100 Tonnen pro Jahr beträgt, noch bei REACH registriert werden. Aber die Registrierung ist für kleine und mittlere Unternehmen wegen der rechtlichen Anforderungen von REACH eine besondere Herausforderung. Aus diesem Grunde setzen UBA und BMU die Workshopreihe „REACH in der Praxis“ 2012 und 2013 mit insgesamt acht Fachworkshops zu verschiedenen Aspekten der Umsetzung von REACH fort.