In diesem Jahr beschert uns der Mai gleich drei Feiertage. Kommt da noch gutes Wetter hinzu, steht dem Ausflug ins Grüne nichts mehr im Weg. Doch im Wald, Park oder am See könnten Schildzecken auf der Lauer sein, denn ab jetzt sind sie wieder besonders aktiv. Ist Zeckenkontakt möglich, tragen Sie am besten helle, lange, geschlossene Kleidung und ziehen die Socken über die Hosenbeine. Die bräunlichen, je nach Stadium etwa ein bis drei Millimeter großen Zecken gelangen so nicht sofort an die Haut und sind auf hellem Untergrund besser zu erkennen. Zecken abweisende Mittel können das Risiko eines Zeckenbefalls zwar verringern, aber Vorsicht: Untersuchen Sie Ihren Körper nach dem Ausflug trotzdem. Sehen Sie sich vor allem Kniekehlen, Leisten-, Achselregion, Armbeugen und Kopfhaut gründlich an. Befestigte Zecken müssen sofort entfernt werden, denn Zecken können Erreger übertragen, wie der Lyme Borreliose und in manchen Regionen der FSME. Für Aufenthalte in einem FSME-Risikogebiet und bei zu erwartendem Zeckenkontakt nutzen Sie den FSME-Impfschutz.
Damit Städte und Gemeinden fristgerecht bis 18. Juli 2013 ihre Lärmaktionsplanung fertig haben, bietet der Zukunftsrat Hamburg UBA- geförderte Workshops an. Bis zum Termin ist zwar noch etwas Zeit, aber die Bevölkerung soll angemessen beteiligt werden, um Lärmminderungsmaßnahmen zu erarbeiten und schützenswerte ruhige Gebiete auszuweisen.
In Deutschland werden von 2013 bis 2020 etwa 1,4 Mrd. Emissionszertifikate kostenlos zugeteilt. Diese sind für 1.814 Anlagen vorgesehen. Die anlagenspezifischen Zuteilungsmengen sind zurzeit vorläufig. Sie werden noch von der Europäischen Kommission geprüft und gegebenenfalls um einen Korrekturfaktor gekürzt. Für die Stromproduktion ab 2013 erhalten Kraftwerksbetreiber keine kostenlosen Zertifikate mehr.
Mit individuellem Stromcheck, Energiesparbuch und Praxistipps klärt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über unseren alltäglichen Energieverbauch auf. Ziel ist es, Gewohnheiten zu hinterfragen und so bewusster mit den Ressourcen umzugehen. Ein Beispiel: Schaltet man vor einer einstündigen Mittagspause oder Besprechung den Computermonitor aus, spart das rund elf Prozent des Stromverbrauchs pro Arbeitstag.
„Gemeinsam in eine bessere Energiezukunft“, das ist das diesjährige Motto zum Tag der Umwelt. Deutschland ist schon auf dem Weg ins neue Energiezeitalter: Bereits jetzt werden zunehmend erneuerbare Energiequellen genutzt und der Atomausstieg ist eingeleitet. Bis 2050 sollen Photovoltaik, Windenergie und Geothermie nochmal ordentlich zulegen. Aber die größte Energiequelle ist die Energieeffizienz von Geräten, Produktionsstätten, Heizungsanlagen ect.
Der Mittlere Osten und Nordafrika haben durch Sonne und Wind ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Die 5. MENAREC-Konferenz in Marrakesch vom 15.-17.Mai trägt die europäischen Erfahrungen beim Aufbau einer sicheren und klimaverträglichen Energieversorgung weiter, lotet Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte aus und weist auf die Chance der ganzen Region zur grünen Wirtschaftsentwicklung hin.
Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte 2010 weniger CO2 als im Vorjahr. Gründe: mehr emissionsfreie Stromerzeugung durch z.B. erneuerbare Energieträger und der Wechsel zu emissionsarmen Brennstoffen wie Gase und Mineralöle. Obwohl durch die günstigere wirtschaftliche Situation mehr Strom als 2009 verbraucht wurde, ist die CO2-Emission bezogen auf die Energieeinheit – also der spezifische CO2-Faktor - gesunken. Schätzungen für 2011 gehen derzeit von einem Wert von 566 g CO2/kWh basierend auf dem Strominlandsverbrauch aus.
Oft wird wärmer gewaschen als nötig. Wer aber die Waschprogramme und das Waschmittel optimal einsetzt, spart Energie. Zum Vorteil für Umwelt und Haushaltskasse. Schon bei einer Waschtemperatur von 30°C statt 40°C sinkt der Stromverbrauch um über 35%. Das UBA-Video informiert über Wäschepflege, Waschmittel, Dosierung und Temperatur.
Bis 2020 sollen die Emissionen von Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden, Ammoniak und flüchtigen organischen Verbindungen sowie Feinstaub weiter gesenkt werden. Darauf haben sich die Vertragsstaaten des Genfer Luftreinhalteabkommens am 4. Mai 2012 verständigt. Um die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und Materialien umfassend zu schützen, sind jedoch Emissionsminderungen deutlich über das vereinbarte Maß hinaus nötig.
Klärschlamm könnte für die Landwirtschaft ein kostengünstiger Dünger sein, denn er enthält Phosphor, Stickstoff und Kalium. Aber ebenso befinden sich organische Schadstoffe und Schwermetalle darin. Deshalb wird derzeit der größere Teil, nämlich 53 Prozent, verbrannt. Die Herausforderung der nächsten 10 bis 20 Jahre besteht darin, die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung weiter zu reduzieren, ohne auf die „guten“ Inhaltsstoffe verzichten zu müssen.