Wegwerfen und Neukaufen gehören vielfach zum Alltag. Pro Person und Jahr landen 82 Kilo oder zwei volle Einkaufswagen Lebensmittel im Wert von rund 235 Euro im Müll. Teils durch strenge Hygienerichtlinien, teils aus der Sorge etwas Schlechtes zu essen. Orientierung bieten das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Verbrauchsdatum. Was viele nicht wissen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert nur die Eigenschaften eines Produktes. Es hat nichts mit dem Verderb zu tun. „Abgelaufen“ bedeutet nicht, dass man es nicht mehr genießen darf. Die Wegwerfmenge reduziert sich, wenn wir uns nicht von Sonderangeboten und Familienpackungen verführen lassen, sondern geplant und nicht zu viel einkaufen. Es genügt auch nicht, alles nur in den Kühlschrank zu stopfen. Die richtige Lagerung entscheidet über Aussehen und Genießbarkeit. Und die Reste zu verwerten kann zu einem Geschmackserlebnis werden. Ideen dazu findet man auf verschiedenen Websites. Sollten Fisch oder Fleisch jedoch das Verbrauchsdatum überschritten haben, müssen sie entsorgt werden.
Seen, Flüsse oder Meeresküsten laden wieder zum Baden ein. Wie sauber Ihr Lieblingssee um die Ecke ist, zeigt die UBA-Deutschlandkarte mit Klick auf die Bundeslandkarte. Der am 21. Mai veröffentlichte Badegewässerreport der EU-Kommission zeigt: Im vergangenen Jahr erfüllten 95 Prozent der deutschen Badegewässer die Qualitätsanforderungen der EG-Badegewässerrichtlinie und 88 Prozent sogar die strengeren Anforderungen für ausgezeichnete Qualität. Es gab aber wieder bei einigen Badegewässern Probleme mit Cyanobakterien (Blaualgen). Das UBA begrüßt, dass die Bundesländer für jedes ihrer Badegewässer ein Badegewässerprofil erstellt haben, das alle Verschmutzungsquellen, die die Qualität des Wassers beeinflussen könnten, aufzeigt. Bei Badegewässern, die durch das Hochwasser beeinträchtigt wurden, Information der Behörden zur aktuellen Qualität beachten!
Auf der Konferenz wird diskutiert, welche Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Rio+20-Entscheidungen notwendig sind und inwieweit Erfolge bei der nachhaltigen Stadtentwicklung und Verkehrsgestaltung zu verzeichnen sind. Die Teilnehmer tauschen sich auch über Lösungen und ihre internationale Übertragbarkeit in der urbanen Mobilität sowie die Rolle der Vereinten Nationen aus.
Die Beschaffung von Ökostrom ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung der erneuerbaren Energien. Bundesliegenschaften werden schrittweise auf den Bezug von Ökostrom umgestellt. Mit der aktualisierten Broschüre und der Arbeitshilfe hat die öffentliche Hand die Möglichkeit, Ökostrom einzukaufen und dadurch die Nachfrage weiter zu erhöhen. In der Arbeitshilfe finden öffentliche Auftraggeber auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene die Grundlage für die Beschaffung von Ökostrom nach einheitlichen Kriterien.
Ergänzend zu Initiativen aus der Wissenschaft, wie die Sustainability in Science Initiative, oder aus der Zivilgesellschaft, wie die Plattform ForschungsWende, veranstalten BMU und das UBA gemeinsam mit dem Dialogforum "Qualität und Relevanz der Nachhaltigkeitsforschung" am 18. Juni 2013 eine Fachtagung. Ziel ist, Handlungsoptionen für eine stärker in Netzwerken operierende Forschungsförderung zu identifizieren.
Über ein Zehntel der Landfläche Deutschlands eignet sich für Windenergieanlagen - ohne dass sensible Schutzgebiete erheblich beeinträchtigt oder Abstriche beim Lärmschutz gemacht werden. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des UBA. Jochen Flasbarth, Präsident des UBA sagt: „Es ist viel mehr Platz da, als wir brauchen. Wir müssen das immense Potenzial nur ausschöpfen, um unsere Klimaziele zu erreichen.“
Starke Niederschläge haben zu hohen Wasserständen und Überschwemmungen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Österreich, Schweiz, Tschechien und Polen geführt. Besonders betroffen sind die Einzugsgebiete der Donau, Inn, Mulde, Weiße Elster und Saale. Hochwasser führen auch Elbe, Lausitzer Neiße, Schwarze Elster und Spree. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Hochwasserwarnungen und Wasserstände.
Für die Senkung der Treibhausgasemissionen reicht es nicht aus, Pkw und Lkw emissionsarm zu machen. Der ökologische Umbau der Mobilitäts- und Verkehrssysteme zahlt sich nicht nur für Klima und Umwelt aus, sondern steigert auch Wirtschaft und Beschäftigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des UBA: Rad fahren und Zu-Fuß-Gehen in Kombination mit einem leistungsfähigen Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und Car-Sharing spart bares Geld.
Deutschlands ältestes, bekanntestes und erfolgreichstes Umweltzeichen wird 35! Der Blaue Engel setzt Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Er gibt Orientierung im Durcheinander immer neuer Label, die oft nicht halten, was sie versprechen. Inzwischen können Verbraucherinnen und Verbraucher auf den Blauen Engel bei rund 12.000 Produkten vertrauen. Anlässlich des Jubiläums starten BMU, UBA und die Jury Umweltzeichen eine Kampagne, die durch drei prominente Fürsprecher – Annette Humpe, Jacqueline Roussety und Thomas Arnold - mit ihrer persönlichen Botschaft unterstützt wird.
Das UBA beteiligt sich zum 5. Mal in Folge an der Aktion des ADFC und der AOK. Sie läuft vom 1. Juni bis 31. August. Machen auch Sie mit! Denn: Rad fahren ist gesund, umweltfreundlich, klimaschonend, preisgünstig, schnell und angesagt.
Auch im Haushaltsjahr 2014 fördert das BMU gemeinsam mit dem UBA Projekte von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Projekte zu wichtigen aktuellen Schwerpunktthemen, Kinder- und Jugendprojekte mit hoher Breitenwirkung, Projekte, die umwelt- und naturverträgliches Verhalten fördern und Maßnahmen der Umweltberatung und der Fortbildung sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken.