Feinstaub durch Silvesterfeuerwerk

rot-gelbes Feuerwerk vor nachtschwarzem Himmelzum Vergrößern anklicken
Bei Feuerwerk steigen die Schadstoffe in der Luft rasant an.
Quelle: CC Vision

Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft „zum Schneiden” ist

Bleigießen, ein Gläschen Sekt und das Feuerwerk um Mitternacht – für die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gehören diese Dinge traditionell zum letzten Abend des Jahres. Jeder kennt aber auch die Situation, wenn um Mitternacht die Luft „zum Schneiden“ ist, die Augen brennen und es im Hals kratzt. Wenn wir Feuerwerkskörper abbrennen, steigt die Belastung der Luft mit Schadstoffen explosionsartig an. Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus Feinstaub (PM – Particulate Matter, PM10 – Staubteilchen mit einem Durchmesser <10µm). Es ist erwiesen, dass Feinstaub negativ auf den Gesundheitszustand wirkt.

Auswertungen des Umweltbundesamtes zeigen: Am ersten Tag des neuen Jahres ist die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. PM10-Stundenwerte über 1000 µg/m3 sind in der ersten Stunde des neuen Jahres in Großstädten keine Ausnahme. Wenn Sie zur Verminderung der Feinstaubbelastung in der Silvesternacht beitragen möchten, können Sie Ihr persönliches Feuerwerk einschränken oder ganz darauf verzichten.

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Schlagworte:
 Luft  Luftqualität  Feinstaub  Silvester
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