Act Clean

Act Clean im Rahmen des europäischen Förderprogramms INTERREG

INTERREG ist eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE) für die Zusammenarbeit zwischen den Regionen und der Europäischen Union.

Gefördert wird der thematische Erfahrungsaustausch in europäischen transnationalen Projekten. Häufig werden in diesem Zusammenhang konkrete Pilotprojekte vor Ort durchgeführt, Best Practice-Beispiele gesammelt, dokumentiert, analysiert und daraus allgemeine Empfehlungen abgeleitet. So wird die Entwicklung EU-weiter einheitlicher Standards und Umsetzungsstrategien gefördert.

Das INTERREG Projekt Act Clean (Access to Technology and Know-how on Clean er Production in Central Europe - Zugang zu Technologie und Wissen für produktionsintegrierten Umweltschutz in Europa) hat folgende Inhalte:

  • Erfahrungsaustausch von Experten und Institutionen über "Cleaner Production" in Zentraleuropa und Entwicklung gemeinsamer Arbeitsstrukturen
  • Ermittlung des größten Bedarfs kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) für produktionsintegrierten Umweltschutz in den Partnerländern
  • Ermittlung bester verfügbarer Techniken für produktionsintegrierten Umweltschutz (Highlights and Tools)
  • Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage umweltfreundlicher Technologien und Aktivitäten zwischen KMUs in Zentraleuropa
  • Entwicklung und Förderung einer transnationalen Toolbox, welche Best Practice Werkzeuge zusammenführt, die KMUs im Einsatz produktionsintegrierten Umweltschutzes unterstützen

Ziele des Projektes sind die:

  • Entwicklung eines transnationalen Netzwerkes, welches ca. 200 Institutionen des produktionsintegrierten Umweltschutzes verbindet
  • Erstellung einer good Practice Datenbank mit zahlreichen Technologiebeispielen
  • Einbindung innovativer KMUs
  • Entwicklung der Act Clean Toolbox
  • Politikempfehlungen für die Förderung von Umweltinnovationen in KMUs

Insgesamt arbeiten 8 Partnerländer in Act Clean zusammen: Polen, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Italien, Österreich, Tschechische Republik und Deutschland. Das Umweltbundesamt (UBA) fungiert als Lead Partner. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist eingebunden. Im Rahmen des Netzwerkes werden auch transnationale Workshops (Industrieworkshops) stattfinden, in denen Unternehmen die Möglichkeit haben, Kontakt aufzunehmen und Know-how auszutauschen.

Gesucht werden Firmen, die Umweltinnovationen entwickeln, einsetzen und umsetzen sowie Institutionen, die Interesse an einer Aufnahme in das Expertennetz haben oder an einer Zusammenarbeit bei der Identifikation von Best Practice Beispielen und betrieblichen Instrumenten (Tools) interessiert sind. Referenten und Referentinnen für themenbezogenen Industrieworkshops können sich in eine Adressliste eintragen lassen.

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