Strom- und Wärmeversorgung in Zahlen

FAQ

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Datenerhebungen, eigene Berechnungen und Studien im Auftrag des Umweltbundesamtes liefern wichtige Grundlagendaten für die Energiepolitik.

Welche Kraftwerke gibt es in Deutschland und wo stehen sie?

Das Umweltbundesamt stellt mit seiner Datenbank "Kraftwerke in Deutschland" Informationen zu allen Kraftwerksstandorten der öffentlichen Stromversorgung, Industriekraftwerken und Bahnkraftwerken ab einer elektrischen Bruttoleistung von 100 Megawatt pro Block oder Kraftwerk bereit. Mehrere Karten zeigen die Standorte von Kraftwerken, das Höchstspannungsnetz und die Zusammensetzung der Stromerzeugung:

  • Eine Übersicht über die Standorte der Kraftwerke und das deutsche Höchstspannungsnetz bietet die Karte "Kraftwerke und Verbundnetze in Deutschland".
  • In der Karte "Kraftwerke und Windleistung in Deutschland" ist zusätzlich zu den Kraftwerksstandorten auch die installierte Leistung aller Windkraftanlagen je Bundesland zu sehen.
  • Die Karte „Kraftwerke und Photovoltaikleistung in Deutschland“ vermittelt ein Bild des Zusammenspiels von Photovoltaikleistung und fossilen Großkraftwerken.
  • Die Karte "Strommix in Deutschland" stellt für die einzelnen Bundesländer den Anteil der Energieträger (also z.B. Braunkohle, Erdgas, Windkraft) an der Nettostromerzeugung dar.
  • Aus der Karte "Kraftwerksleistung in Deutschland" werden bundeslandscharf die jeweiligen Kraftwerksleistungen ersichtlich.

Das Umweltbundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Karten sowie die Datenbank dem Urheberrecht unterliegen und nur zur nichtkommerziellen Nutzung verwendet werden dürfen.

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Energiebedingte Emissionen und Strommix

Wieviele Brennstoffe werden in Deutschland eingesetzt und welche energiebedingten Emissionen werden ausgestoßen?

Die „Übersicht zur Entwicklung der energiebedingten Emissionen und Brennstoffeinsätze in Deutschland 1990-2014” zeigt die Entwicklung der Energieverbräuche und der energiebedingten Emissionen von Treibhausgasen sowie ausgewählten Luftschadstoffen von 1990 bis 2014. Sie sind nach Sektoren (z. B. Verkehr, Industrie, Haushalte) aufgeschlüsselt. Grundlage sind die nationalen Trendtabellen des Deutschen Emissionsinventars.

Wie viel CO2 verursacht eine Kilowattstunde Strom im deutschen Strommix?

Der Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird auch als „Emissionsfaktor“ oder spezifische Emission bezeichnet. Er charakterisiert die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung.

Die Veröffentlichung "Entwicklung der spezifischen Kohlendioxid-Emissionen des deutschen Strommix" zeigt den Verlauf der spezifischen CO2-Emissionsfaktoren in der Zeitreihe und den Einfluss des Stromhandelssaldos darauf. Sie beinhaltet auch eine Beschreibung der zugrundeliegenden Berechnungsmethoden.

Bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom für den Endverbrauch ohne Berücksichtigung des Stromhandelssaldos wurden in Deutschland im Jahr 2013 durchschnittlich 579 Gramm Kohlendioxid als direkte Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger emittiert. Das sind ca. 182 Gramm pro Kilowattstunde oder ca. 24 Prozent weniger als im Jahr 1990. Für das Jahr 2014 auf der Basis vorläufiger Daten sind dies 560 Gramm pro Kilowattstunde. Hochgerechnete Werte für das Jahr 2015 ergeben 535 Gramm pro Kilowattstunde und somit 226 Gramm oder ca. 29 Prozent weniger als 1990.

Säulendiagramm und Tabelle zeigen, dass der Stromverbrauch in den 2000er Jahren anstieg, aber nun wieder zurückgeht. Der CO2-Emissionsfaktor Strommix zeigt seit 1990 eine sinkende Tendenz
Wie viel CO2 verursacht eine Kilowattstunde Strom? Unsere Publikationen zeigen es in Grafiken.
Quelle: UBA
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