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Letzte Änderung: 13.10.2009
Die Schadstoffbelastung der Luft nahm seit Beginn der 90er Jahre deutlich ab. Seit Anfang dieses Jahrzehnts gibt es trotz kontinuierlich verminderter Emissionen keinen eindeutig abnehmenden Trend der Belastung durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon in Deutschland mehr. Die Luftqualität unterliegt seitdem mehr oder weniger starken zwischenjährlichen Schwankungen. Die mittlere Immissionsbelastung in Deutschland weist sowohl bei Feinstaub (PM10) als auch bei NO2 eine ausgeprägte Abnahme von den Ballungsräumen zum Land auf. Die höchsten Belastungen treten in der Nähe ihres Entstehungsortes, in Ballungsräumen und an stark verkehrsbelasteten Orten auf. Anders bei Ozon: Die höchsten Belastungen entstehen durch chemische Reaktionen der Vorläuferstoffe des Ozons, den Stickstoffoxiden und flüchtigen Kohlenwasserstoffen bis auf Ausnahmen außerhalb der Ballungsräume in einiger Entfernung von den Quellen.
Das Umweltbundesamt hat die Entwicklung der Luftbelastung durch Feinstaub, Stickstoffoxide und Ozon im Zusammenhang mit der Entwicklung der Schadstoffemission – die in vielen Bereichen deutliche Rückgänge zeigt – untersucht. In einer Hintergrundinformation ist diese Entwicklung dargestellt und deren Zusammenhang mit den Veränderungen der Schadstoffemissionen erläutert.