Im Kinder-Umwelt-Survey (KUS) von 2003 bis 2006 fand das UBA erhöhte Werte für den Weichmacher DEHP (Di(2-ethylhexyl)phthalat): 1,5 Prozent der Kinder überschritten den HBM-I-Wert, sodass gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht mit genügend Sicherheit ausgeschlossen werden konnten. Die Gehalte der Schwermetalle Cadmium, Blei und Quecksilber und für das seit 1989 verbotene Holzschutzmittel PCP (Pentachlorphenol) waren dagegen nur noch in sehr wenigen Einzelfällen zu hoch.
Auch bei den Erwachsenen (25 bis 69 Jahre) ging die Belastung mit den erwähnten Metallen und PCP zurück. Im Umwelt-Survey von 1997 bis 1999 konnten bei einigen Probandinnen und Probanden noch vereinzelt erhöhte Werte für Cadmium, Blei und Quecksilber gemessen werden. Vor allem Raucher waren stark mit Cadmium belastet. Im vorangegangenen Umwelt-Survey von 1990 bis 1992 zeigten ein paar Probandinnen und Probanden noch eine erhöhte Belastung mit PCP