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Wie beeinflusst die landwirtschaftliche Nutzung den Humusgehalt im Boden?

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<p>Im Baustein „Umwelt und Landwirtschaft“ des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, welche Bedeutung und Funktionen die Landwirtschaft in Deutschland hat, wie sie die Umwelt beeinflusst und zu welchen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit sie führt. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Hebel Landwirtinnen*Landwirte für eine umweltgerechte Landwirtschaft haben und was die Politik unternimmt, um die Situation für die Umwelt und die Landwirtschaft zu verbessern. Und wir geben Ihnen Tipps, wie Sie durch eine nachhaltige Ernährung und durch nachhaltige Investitionen eine umweltgerechte Landwirtschaft unterstützen können.</p><p>In der Rubrik „Wirkungen“ geben wir Ihnen einen Überblick über die Effekte, die landwirtschaftliches Handeln auf die Schutzgüter Boden, Wasser, Luft und Biodiversität hat, und die auch auf den Menschen zurückfallen können. Außerdem nehmen wir in Blick, in welchem Umfang wir durch importierte Agrarprodukte Ressourcen in anderen Teilen der Welt nutzen.</p>

+ Humus – wichtig für einen gesunden Boden

Humus – wichtig für einen gesunden Boden

Als Humus wird die organische Bodensubstanz bezeichnet. Humus fördert die Fruchtbarkeit des Bodens, liefert Nährstoffe, wirkt sich positiv auf Struktur und Porenvolumen aus und verbessert dadurch die Speicher-, Filter- und Pufferkapazität des Bodens. Da Humus zu rund 58 Prozent aus Kohlenstoff besteht, stellt er auch den größten terrestrischen Kohlenstoffspeicher dar. Außerdem ist er Lebensraum vieler Bodenorganismen. Diese sind neben chemischen und physikalischen Verwitterungsprozessen maßgeblich für die Zersetzung des organischen Materials verantwortlich.

Sorgsamer Umgang gefragt

Eine intensive Landbewirtschaftung kann sich negativ auf den Humusgehalt der Böden auswirken. Zum einen hat die Art der Landnutzung und die damit verbundene Vegetationsbedeckung Einfluss auf den Humusgehalt der Böden. Enge und sortenarme Fruchtfolgen minimieren die Menge des organischen Ausgangsmaterials. Die Humusgehalte unter Grünlandnutzung sind daher deutlich höher als unter Ackerland. Zum anderen wirken sich eine intensive Bodenbearbeitung sowie der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln und anderen Stoffen (Nährstoffe, Arzneimittel, Schadstoffe) negativ auf die Bodenorganismen und die Bodenchemie aus und hemmen die Zersetzung des organischen Materials. 

Humusgehalte nehmen ab

Nicht nur für Deutschland, sondern auch weltweit zeigen Modellierungen abnehmende Humusgehalte für Ackerböden. Die Landwirtschaft ist aber auf gesunde, fruchtbare und speicherfähige Böden angewiesen und sollte humusreiche Böden in ihrem eigenen Interesse erhalten und fördern.

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