CoHeat - Hitzeschutz in Zeiten von Covid-19
Der Ausbruch von Covid-19 stellte für die deutsche Bevölkerung eine massive Gefährdung der Gesundheit dar und das deutsche Gesundheitssystem vor extreme Herausforderungen. Das Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken besteht besonders für alte und chronisch schwer vorerkrankte Menschen. Diese Gruppen sind ebenfalls besonders gefährdet für hitzebedingte Erkrankungen. Wegen Fortbestehen des Erregers sowie dem Auftreten von Hitzewellen ist die Gesundheit dieser Risikogruppen somit stark gefährdet.
In bisherige Empfehlungen und Informationen zur Hitzeanpassung müssen nun Aspekte des Infektionsschutzes integriert werden - zum Schutz der vulnerablen Gruppen sowie der Beschäftigten in der Pflege.
Das Projekt adressiert zum einen die vulnerablen Bevölkerungsgruppen und zum anderen die im Gesundheits- und Pflegesystem Tätigen wie auch pflegende Angehörige. Dabei wurden Strategien entwickelt, um auf die besondere Herausforderung des Zusammentreffens von Hitzeereignissen und biologischer Gefährdung adäquat zu reagieren.
Gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Expertinnen und Experten wurden Broschüren für Pflegekräfte, pflegende Angehörige und die Risikogruppe zum Thema gesundheitlicher
Hitzeschutz beim Einhalten von Infektionsschutzmaßnahmen in deutsch, englisch, russisch, polnisch und türkisch erarbeitet. Außerdem wurden Poster, Schulungsunterlagen für Ehrenamtliche, ein Informationsvideo und FAQs erstellt.
Key data on the measure
Measure carrier
Measure carrier
LMU Klinikum https://www.lmu-klinikum.deDuration and Financing
Beginn of the measure
Duration of implementation
Projektzeitraum: 01.06.2020 bis 30.05.2022.What funds were used to finance the measure?
BundExplanatory note
Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Naturschutz (BMUV), Förderprogramm: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (Förderschwerpunkt 3), Förderkennzeichen: 67DAS213.Participation
Were other groups of people/institutions involved in the planning/implementation of the measures in addition to the cooperation partners?
- Sonstige
Wissenschaftlicher Beirat:
Markus Adelberg, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
Dr. Christian Berringer, Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Johanna Grünewald, Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln
Prof. Dr. Hanns-Christian Gunga, Institut für Physiologie der Charité Berlin
Dr. Michael an der Heiden, Robert Koch-Institut (RKI)
Dr. Andreas Hellmann, Ehrenvorsitzender des Bundesverbands der Pneumologen (BdP)
Prof. Dr. Caroline Herr, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Dr. Alina Herrmann, Institute of Global Health, Klinikum Universität Heidelberg
Dr. Stefan Karrasch, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des LMU Klinikums
Dr. Ralph Krolewski, Deutscher Hausärzteverband (DHÄV)
Dr. Franziska Matthies-Wiesler, Helmholtz Zentrum München
Prof. Dr. Andreas Matzarakis, Deutscher Wetterdienst (DWD)
Dr. Hans-Guido Mücke, Umweltbundesamt (UBA)
Prof. Dr. Dennis Nowak, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des LMU Klinikums
Dr. Heidi Oschmiansky, Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
Daniela Sulmann, Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
Dr. Peter Tinnemann, Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW)
What forms of participation took place?
- Aufbau von Netzwerken
Achievements
Explanation
Keine.Obstacles
Conflicts
Does the measure have a negative effect on any other areas?
- Nein
Contact person
LMU Klinikum
Dr. Julia Schoierer
Ziemssenstraße, 5
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Arbeitsgruppe Globale Umweltgesundheit und Klimawandel
80336 München
Germany
Place of realisation
Ziemssenstr. 5
80336 München
Deutschland