Im Rahmen des Projektes „Messunsicherheit für Verfahren zum Vollzug und zur Weiterentwicklung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung, Teil III“ hat PD Dr. Uhlig (QuoData) im Auftrag des Umweltbundesamt (UBA) ein effektives Verfahren zur Ermittlung statistisch abgesicherter Messunsicherheiten entwickelt.
Dieses Verfahren ist ausführlich in folgendem Bericht dargelegt:
K. Terytze , S. Uhlig , H. Baldauf : Messunsicherheit für Verfahren zum Vollzug und zur Weiterentwicklung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung, März 2014
Das Verfahren basiert auf der konzentrationsabhängigen Zerlegung der Präzision unter Wiederhol- und Vergleichbedingungen in einen konstanten und einen proportionalen Fehleranteil. Anschließend findet zur Ableitung der Messunsicherheit ein mehrstufiger, auf einem Ampelkonzept basierenden, Konfidenzansatz mit schrittweise reduzierten Vertrauenswahrscheinlichkeiten Anwendung.
Eine Überprüfung dieses Verfahrens zur Ermittlung der Messunsicherheit erfolgte anhand von Messdaten, die zum Zweck der Validierung von E DIN 19527 (FKZ: 3709 74 223 und FKZ: 3710 74 208) für die Stoffgruppen PAK, MKW, PCB und Phenole erhoben wurden.
Für eine weitere Überprüfung wurde eine Messstudie gemäß E DIN 19527 vom Fraunhofer IME-AE durchgeführt. Die Ergebnisse der statistischen Auswertung dieser Messdaten sind in diesem Bericht aufgeführt.
Zu erwähnen ist, dass die Ergebnisse auf denjenigen Messdaten basieren, die uns am 09.04.2014 von Herrn Dr. Hennecke als Excel-Datei zugeschickt wurden. Diese Messdaten unterscheiden sich teils erheblich von jenen, die auf der 31. Sitzung des FBU am 27./28.02.2014 präsentiert worden sind.
Ableitung der konzentrationsabhängigen Messunsicherheit bei Bodenelutionsverfahren
Short link: www.uba.de/m34954en