Ob in Kommunen, Schulen oder im Gesundheitssystem – an vielen Orten in Deutschland gibt es bereits tolle Projekte, damit wir besser für die Folgen des Klimawandels, wie Hitze oder Starkregen, gerüstet sind. In diesem Newsletter stellen wir sechs von ihnen vor. Außerdem geht es unter anderem um die Themen Heizen mit Holz, Aufbereitung und Nutzung von Abwasser zur Bewässerung von Nutzpflanzen und um unser erweitertes Informationsangebot für Verbraucher*innen: die UBA-Umwelttipps.
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Ihr UBA-Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundespreis „Blauer Kompass“ zeichnet Menschen aus, die bei der Klimaanpassung selbst mit anpacken
Schüler*innen in Halle (Saale) bauen eine Anlage für klimaangepasste Lebensmittelproduktion
Quelle: Sankt Mauritius-Sekundarschule
Klimaschutz, damit sich unsere Erde nicht zu stark erwärmt, und Anpassung an die mittlerweile nicht mehr aufzuhaltenden Folgen des Klimawandels, wie Hitzewellen und Überflutungen durch Starkregen – Wir brauchen beides, damit Deutschland lebenswert bleibt und Gesundheit, Wirtschaft und Wohlstand bestmöglich geschützt werden. Auf dem Weg zu einer klimaresilienten Gesellschaft können alle Menschen mitmachen und einen wertvollen Beitrag leisten, etwa in Kommunen, Bildungseinrichtungen, der Landwirtschaft und im Gesundheitswesen.
Wie, das zeigen die Preisträger des Bundespreises „Blauer Kompass“ 2026 mit herausragenden Projekten zur Klimavorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Zum 10-jährigen Jubiläum verzeichnete der gemeinsame Wettbewerb von Bundesumweltministerium (BMUKN) und Umweltbundesamt (UBA) mit 488 Bewerbungen einen Teilnahmerekord.
Beispiel Landkreis Fulda: Das von ihm entwickelte und eingeführte Frühalarmsystem warnt Städte, Gemeinden, Bürger*innen und örtliche Feuerwehren vor Starkregen.
Beispiel Landwirtschaftsbetrieb Stefan Bernickel: Er hat seinen Acker in der niederschlagsarmen Uckermark klimafit gemacht, etwa durch eine Bodenbearbeitung, die die Wasserspeicherung fördert.
Beispiel Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften München: Ein neues Lehrmodul bereitet Hebammen gezielt auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels für Schwangere und Neugeborene vor.
Beispiel Förderverein NaturGut Ophoven e.V. in Leverkusen: Seine Mitmach-Ausstellung „Die MutReiferei“ vermittelt als Antwort auf die Angst vieler Kinder und Jugendlicher vor dem Klimawandel Mut als Zukunftskompetenz für das Leben mit dem Klimawandel.
Beispiel Sankt Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale): Zusammen mit Schüler*innen wurde ein Gewächshaus für klimaangepasste Lebensmittelproduktion geschaffen, das Fischzucht und Pflanzenbau kombiniert. Dank Wasserkreislauf, Regenwassernutzung und Solarenergie arbeitet es ressourcenschonend sowie weitgehend energieautark und unabhängig von synthetischen Düngern und Pestiziden.
Beispiel Olof-Palme-Gesamtschule in Hiddenhausen: Mit Einnahmen aus einem Sponsorenlauf legten Schüler*innen eine Streuobstwiese und einen Klimawald mit über 5.000 Bäumen und Sträuchern an, die zusätzlich als lebendige Lernorte etwa im Biologieunterricht dienen.
Schauen Sie die Videos zu den Preisträgern an und lassen Sie sich inspirieren!
Ab dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) tritt zeitgleich in Kraft. Damit werden der rechtliche Rahmen für Verpackungen und die Verpackungsentsorgung europaweit harmonisiert und neue Nachhaltigkeitsanforderungen eingeführt. Was ändert sich für Verbraucher*innen und Unternehmen und was bleibt gleich?
Produkte aus recyceltem statt neu aus Erdöl hergestelltem Kunststoff sind umweltfreundlicher. Die Herkunft des Kunststoffabfalls und den tatsächlichen Rezyklatgehalt der Produkte sollen Zertifikate belegen. Doch wie aussagekräftig sind sie? Eine Untersuchung von zehn Zertifizierungssystemen im Auftrag des UBA zeigt erhebliche Unterschiede bei Untersuchungsumfang und -tiefe und bei der Transparenz.
Seit 10 Jahren steht der Runde Tisch Meeresmüll (RTM) für koordiniertes Handeln, fachlichen Austausch und gemeinsame Verantwortung der rund 130 Mitglieder für den Schutz unserer Meere. Vertreten sind u.a. Industrie, Wissenschaft, Behörden, Politik, Umwelt- und Bildungsverbände und Kommunen. Der RTM zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert eine breit getragene Zusammenarbeit entfalten kann.
Die Städte Bremerhaven und Tübingen, der Kreis Dithmarschen sowie die Universität Hohenheim errangen in diesem Jahr in den drei Wettbewerben des Papieratlas die ersten Plätze. Die Auszeichnung fand im Bundesumweltministerium in Berlin statt.
Die Europäische Woche der Abfallvermeidung rückt im November 2026 erneut die Bedeutung von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung in den Mittelpunkt. Dieses Jahr unter dem Motto „Ressourcen wertschätzen. Bewusst entscheiden! Die virtuelle Auftaktveranstaltung findet am 23. November 2026 ab 10.00 Uhr statt.
Die Festveranstaltung steht unter dem Thema: „Aus dem Gestern und Heute für Morgen lernen!“ Veranstalter ist das Kuratorium Boden des Jahres gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Agrarklimaschutz unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
Handfeuerlöscher sind wichtig für den Brandschutz, können bei ihrem Einsatz aber die Umwelt mit schädlichen Chemikalien belasten. Der Blaue Engel für Schaum- und Wasserfeuerlöscher zeichnet Geräte mit schadstoffarmen, umweltschonenden Löschmitteln aus: es wurde erstmals an zwei Modelle von Minimax vergeben und zeigt damit, dass Sicherheit und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.
Wie können Gebäude gebaut werden, ohne dabei unnötig Schadstoffe in die Umwelt zu bringen? Ein Merkblatt und zwei Planungshilfen des UBA zum nachhaltigen Bauen zeigen, wie Fassaden ohne biozidhaltige Schutzmittel gestaltet und Regenwasser umweltgerecht behandelt werden können. Sie bieten konkrete Hilfestellungen für die Planung, Ausschreibung und Umsetzung.
Das UBA erreichen zurzeit vermehrt Hinweise auf verschiedene Unkrautvernichter (Herbizide) wie „X-Weed-King“, die über eine beliebte Online-Video-Plattform beworben werden. Teilweise wird damit geworben, dass die Unkrautvernichter vom UBA mit entwickelt und mit dem Blauen Engel zertifiziert seien. Keine dieser Aussagen ist zutreffend! Unsere Fragen und Antworten zum Thema.
Diskussionspapier zur Thementagung „Spotlights 2026: Shaping the Chemical Transition Together
Die europäische Chemikalienwirtschaft ist zentral für Wirtschaft und Gesellschaft. Chemikalien tragen entlang des Lebenszyklus zu Umweltbelastungen, Biodiversitätsverlust, Gesundheitsrisiken bei. Angesichts der Krise der europäischen Chemieindustrie skizziert das Umweltbundesamt eine Vision für eine treibhausgasneutrale, fossilfreie, zirkuläre Chemikalienwirtschaft innerhalb planetarer Grenzen…
Bitte merken Sie Sich den 25. und 26. Februar 2027 vor. An diesen Tagen wird ein internationaler Workshop mit Vertreter*innen aus Forschung, Industrie- und Behörden stattfinden, in welchem die Ergebnisse des UBA-Vorhabens „Ringtest zur Vorbereitung einer Konsolidierung der Tests auf leichte biologische Abbaubarkeit nach OECD“ (FKZ: 3724657090) vorgestellt werden.
Vorführung des Dokumentarfilms 'Toxic Harvest' über die Folgen hochgefährlicher Pestizide in Südafrika, mit anschließender Podiumsdiskussion im Hörsaal des UBA-Hauptgebäudes in Dessau.
Das UBA lädt Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsalltag mit der Entfernung von Grünbelägen zu tun haben (z.B. in Dienstleistungsunternehmen, Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Gebäudemanagement), Herstellerfirmen, Multiplikatoren für Privatpersonen und weitere Interessierte zu einem kostenfreien Online-Fachgespräch am 25.11.2026 zur Entfernung von Grünbelägen ein.
Das neue Rechenzentrumsregister schafft Transparenz über Energieverbrauch, Auslastung und Effizienz deutscher Rechenzentren. Eine erste UBA-Auswertung zeigt: Viele Rechenzentren sind bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien gut aufgestellt. Befürchtungen vor zu hohen Anforderungen sind unbegründet. Defizite bestehen jedoch bei Auslastung und Datenqualität.
Das Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) lädt in die Franckeschen Stiftungen nach Halle (Saale) zu seiner zweiten großen Jahresveranstaltung ein. Im Vordergrund steht die Frage, wie die Digitalisierung aus der Nische in die Breite getragen werden kann und wie dieser Prozess entschlossen und effizient gelingt. Lassen Sie uns die Effizienzwende aktiv gestalten!
Gemütliche Wärme, umweltfreundlich und klimaschonend erzeugt – das ist das gängige Bild vom Heizen mit Holz. Doch Kamin- und Kachelöfen stoßen viel gesundheitsschädlichen Feinstaub aus und sind in der Regel schlecht für das Klima. Wer trotzdem nicht auf ein knisterndes Kaminfeuer verzichten will, sollte einige Dinge beachten. Der neue UBA-Erklärfilm zeigt, worauf es beim Heizen mit Holz ankommt.
Neben dem Straßenverkehr gibt es auch in anderen mobilen Sektoren großes Potenzial zur Elektrifizierung: Mobile Maschinen und Geräte wie Bau- und Landmaschinen, Zweiräder oder Sportboote verursachen rund 3 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der EU. Das entspricht etwa dem zivilen Luftverkehr. Das UBA hat Empfehlungen für eine Dekarbonisierung für diesen Bereich erarbeitet.
Seit 2019 betreibt das Umweltbundesamt das Regionalnachweisregister (RNR) zum Nachweis des Bezugs von regionalem Strom. Das Register bietet Stromlieferanten einen Rechtsrahmen zur Ausweisung von Strom aus Anlagen in der Region der Verbrauchenden über die Stromkennzeichnung. Da die Nutzungszahlen hinter den Erwartungen blieben, wird der Betrieb nun im Sinne der Entbürokratisierung eingestellt.
Energiekennzeichnung gewährleistet Markttransparenz und ermöglicht Verbraucher*innen informierte Kaufentscheidungen. Eine vom UBA beauftragte Studie hat Vorschläge erarbeitet, wie die Energiekennzeichnung für Strom, Gas, Wasserstoff, Wärme und Kälte in der EU neu geregelt werden könnte.
Rund 22 Prozent der Wohnungen in Deutschland befinden sich in der Hand einer Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE). Die komplexen Entscheidungsprozesse tragen zu Defiziten bei der energetischen Modernisierung bei. Diese sind Gegenstand eines Forschungsprojekts unter Beteiligung des Umweltbundesamtes, gefördert vom 8. Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Naturbasierte Lösungen (NbS) sind essenziell für die Klimaanpassung, doch ihre ökonomische Bewertung stellt Kommunen oft vor Herausforderungen. Dieser Leitfaden bietet einen praxisorientierten Überblick über Methoden zur systematischen Bewertung von Kosten und Nutzen. Er untersucht, wie sich ökologische, soziale und wirtschaftliche Mehrwerte identifizieren, quantifizieren und – etwa durch Kosten…
Im Jahr 2026 hat das UBA die Emissionsberichte aller Unternehmen gemäß Artikel 12(2) und 20(6) der EU-Methanverordnung direkt entgegengenommen. Bis zum Redaktionsschluss dieses Factsheets sind 661 Berichte eingegangen.
Die eingegangenen Berichte wurden zusammengefasst und überprüft, ob Sie den Anforderungen internationaler Berichterstattungspflichten genügen. Dieses Factsheet zeigt, in welchen…
Empfehlungen für wirksame und transformative Politikinstrumente und Instrumentenmixe
Die klimaresiliente Schwammstadt gilt als Leitbild für eine wassersensible und nachhaltige Stadtentwicklung, deren Umsetzung geeignete politische und institutionelle Rahmenbedingungen erfordert. Das Fact Sheet analysiert die urbane Wasserbewirtschaftung als soziotechnisches System und identifiziert zentrale Akteure, Institutionen sowie hemmende und fördernde Faktoren der Transformation. Darauf…
Die reformierte Düngeverordnung reduziert die Belastung der Umwelt durch landwirtschaftliche Düngung, verfehlt aber wichtige Ziele. Eine Studie im Auftrag des UBA modelliert die Wirksamkeit der aktuellen Düngegesetzgebung und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Besonders heikel: die Auflagen in den stark belasteten „roten Gebieten“ wären demnach besonders wirksam, sind derzeit jedoch ausgesetzt.
Das Umweltbundesamt plant am Dienstag, den 20. April 2027 von 9:30 bis 16:00 Uhr einen online Workshop zum Thema: „Emissionen und Emissionsminderungstechnik bei Holzkohlegrills“. Der Workshop richtet sich an Behörden, Hersteller und Anwender von Emissionsminderungs- und Messtechnik.
Wie umgehen mit der Vielzahl an PFAS in Boden, Luft und Wasser? Welche gemeinsame Forschung gibt es zum Humanbiomonitoring? Das National Institute for Public Health and the Environment (RIVM) reiste aus Bilthoven bei Utrecht nach Dessau, um diese Fragen mit Fachleuten des Umweltbundesamtes (UBA) zu besprechen.
Technische Infrastrukturen als Treiber der sozial- ökologischen Transformationen in den drei Braunkohlerevieren?
Das Vorhaben hat die Potenziale einer nachhaltigen Infrastrukturgestaltung für die Raumentwicklung in den drei Braunkohlerevieren Rheinisches, Mitteldeutsches und Lausitzer Revier untersucht. In Fallstudien hat es analysiert, welchen Beitrag eine an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtete Gestaltung und innovative Vernetzung der Infrastrukturen für einen sozial-ökologischen Strukturwandel leisten…
Mit dem Umweltschadensgesetz (USchadG) wurde im Jahr 2007 ein öffentlich-rechtliches Instrument für die Bewältigung von Umweltschäden an den Schutzgütern Biodiversität, Gewässer und Boden eingeführt. Obwohl das USchadG als Grundlage gerade für die Anordnung von Sanierungsmaßnahmen dienen kann, ist es bisher seitens der Vollzugsbehörden nur in wenigen Fällen angewandt worden. Ziel dieser…
The monetization of environmental effects allows for their aggregation and comparison and thereby facilitates the integration of these effects into political, managerial and financial decision making. Potential use cases include strategic decision making, benefit-cost-analyses, regulatory impact assessments, policy development, risk assessments, reporting and public relations.
Wer, etwa als Verband oder Klimaschutzmanager, zum Thema nachhaltige Mobilität kommuniziert, dem stehen ab sofort neue kostenlose Materialien zur Verfügung. Im Forschungsprojekt „Kommunikationsstrategien für die Verkehrswende“ des Umweltbundesamtes wurden ein Mobilitätsbingo, ein Mobilitätquartett und Kurzfilme entwickelt. Ein Kommunikationskit bietet etwa begleitende Texte für Social Media.
Deutschland ist in seiner Gesetzgebung eng an europäische Vorgaben gebunden, da es Teil der Europäischen Union und ihres Binnenmarktes ist. Diese Beziehung ist für das Erreichen der nationalen und europäischen Klimaziele bedeutend. Einige politische Instrumente der EU sind ganz erheblich am bisherigen und zukünftigen Rückgang klimaschädlicher Emissionen im Verkehr beteiligt. Zwischen den…
Fußetappen sind ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Wege. Bisherige Verkehrserhebungen bilden dies jedoch nicht vollständig ab. Warum wird das Zufußgehen in vielen Studien nur unzureichend erfasst?
Auf der Online-Fachkonferenz „Vom Versuch zur Veränderung – Erkenntnisse aus dem Mobilitätslabor 2025 in Klein- und Mittelstädten“ werden die Methoden, Ergebnisse und Erkenntnisse kurzweilig vorgestellt.
In dem Verbundprojekt PU2R (Point-of-Use Re-Use: Dezentrale landwirtschaftliche Wiederverwendung von häuslichem Abwasser zur Verringerung von Nutzungskonkurrenzen) untersuchten sieben Forschungsinstitute und Unternehmen gemeinsam mit dem Umweltbundesamt die Aufbereitung und Nutzung von Abwasser zur Bewässerung von Nutzpflanzen im Labor und Freiland.
Die Ausstellung im Umweltbundesamt Dessau-Roßlau zeigt anschaulich, wie Mengen und Auswirkungen von Abfällen aus der Angelfischerei in der Ostsee dokumentiert wurden und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um weitere Einträge in die Umwelt zu vermeiden. Der Eintritt ist frei.
Das Umweltbundesamt erweitert sein Informationsangebote für Verbraucher*innen: Erste Inhalte sind jetzt auf Englisch und in Leichter Sprache verfügbar. Eine neue Landingpage erleichtert den Einstieg, ergänzt durch Infos für Multiplikatoren. Außerdem kommt ein neuer Tipp zum Thema Greenwashing hinzu.
Bisher wurden Werbeaussagen zu Umweltvorteilen von Produkten, wie „öko“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“, sowie Umweltlabel kaum reguliert. Ab 27. September 2026 wird Greenwashing durch die Änderung des Wettbewerbs- und des Verbraucherrechts stärker reglementiert. Grundlage sind EU-Regeln, die Deutschland im Februar 2026 in deutsches Recht umgesetzt hat.
Jetzt ist es offiziell: Von rund 420 Einreichungen aus Wirtschaft, Forschung und Hochschulen aus ganz Europa hat die interdisziplinäre Jury 25 besonders überzeugende Projekte für den Bundespreis Ecodesign 2026 nominiert. Wer am Ende zu den Preisträger*innen zählt, wird bei der Preisverleihung am 30. November im Bundesumweltministerium in Berlin bekanntgegeben.
Vergaberechtlich ist eine pauschale Forderung nach regionalen Produkten unzulässig. Eine neue Kurzexpertise des UBA zeigt Fallstricke bei der Beschaffung regionaler Produkte auf und identifiziert rechtliche Möglichkeiten, um die positiven Umweltaspekte, die sich unter dem Kriterium der Regionalität bündeln lassen, optimal zu berücksichtigen.
Flächeninanspruchnahme durch Kiesabbau lässt sich erheblich reduzieren, wenn Recycling-Beton zum Einsatz kommt. Die im neuen Beschaffungsleitfaden für Betonwaren aufgeführten Anforderungen fördern den vermehrten Einsatz rezyklierter Gesteinskörnungen.
Das bewährte LCC-CO₂-Tool wird erstmals erweitert. Mithilfe des neuen LCC-CO₂-Vergleichstools können Beschaffende nun im Rahmen der Zuschlagsbewertung bis zu fünf Angebote gleichzeitig und komfortabel auswerten zu lassen. Erläuterungen zur Anwendung des Tools gibt das aktualisierte UBA-Schulungsskript zur Berechnung von Lebenszykluskosten.
Erkenntnisse aus dem Projekt „Schwammstadt – Blau-grüne Infrastrukturen umsetzen“
Die Ausschreibungshinweise richten sich an öffentliche und private Bauherrschaften, Kommunen, Vergabestellen, Planende und Ausführende, die Gründächer als Bestandteil einer klimaangepassten und wassersensiblen Stadtentwicklung planen und beschaffen. Sie zeigen, wie unterschiedliche Dachtypen entsprechend den jeweiligen Zielen – insbesondere Regenwasserrückhalt, Verdunstung und Kühlung – ausgewählt…
Der neue Holzbau der UBA-Luftmessstation auf dem Berg Schauinsland im Schwarzwald ist nun offiziell eröffnet. Er unterschreitet die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (2020) um stolze 77 Prozent. Eine eigene Photovoltaik- sowie Geothermie-Anlage deckt den Wärme- und Kältebedarf (übers Jahr gerechnet) zu 94 Prozent. Hier betreibt das UBA die europaweit längste kontinuierliche CO₂-Messreihe.
Am 29. September 2026 hat am Umweltbundesamt (UBA) der diesjährige Tag der Forschung stattgefunden. Der Fokus lag in diesem Jahr auf dem Thema „Laborforschung am UBA: Innovation, Wirkung und wissenschaftlicher Wert“.
Das UBA in den Medien
Warum ist Nichtstun teurer als Klimaschutz?
UBA-Präsident Prof. Dr. Dirk Messner im Podcast der Stiftung „Allianz für Entwicklung und Klima“.
Tödliche Falle – Wie Fischernetze für Meereslebewesen sicherer werden
In Fischernetzen bleiben viele Tiere unbeabsichtigt hängen – entweder als Beifang oder als Opfer herrenloser Geisternetze im Meer. Mit einer neuen Technik ließe sich beides verhindern. UBA-Expertin Stefanie Werner im Deutschlandfunk.
Sollte der Hitzeschutz ins Grundgesetz aufgenommen werden? Das sei notwendig, um Gesellschaft, Wirtschaft und die Gesundheit der Menschen vor den Folgen des Klimawandels besser zu schützen. UBA-Präsident Dirk Messner dazu im Interview beim Deutschlandfunk.
EU will mit einheitlichen Symbolen die Mülltrennung verbessern
Die Europäische Union will die Mülltrennung mit einer neuen Verpackungsverordnung vereinheitlichen. Dafür sollen unter anderem einheitliche Symbole in der gesamten EU eingeführt werden, die auf Verpackungen und Mülltonnen angebracht werden. Beitrag von MDR-Aktuell, unter anderem mit UBA-Expertin Ines Oehme.