Austausch mit Niederländischem Institut für Gesundheit und Umwelt
Wie umgehen mit der Vielzahl an PFAS in Boden, Luft und Wasser? Welche gemeinsame Forschung gibt es zum Humanbiomonitoring? Das National Institute for Public Health and the Environment (RIVM) reiste aus Bilthoven bei Utrecht nach Dessau, um diese Fragen mit Fachleuten des Umweltbundesamtes (UBA) zu besprechen.
Die Delegation aus den Niederlanden brachte viele Themen mit: Welchen Einfluss haben große Industriestandorte auf die menschliche Gesundheit? Wie können wir die Risiken verkleinern und die Bevölkerung besser vor Belastung mit Schadstoffen schützen? Die Fachleute des UBA brachten ähnliche Konzepte ein: Welche Umweltbelastungen hängen mit besonders vielen Erkrankungen zusammen? Wie weit ist die gemeinsame Forschungsstrategie zu Neuartigen Materialien, wie Nanocarrier, die in der Medizin Anwendung finden? In kleinen Gruppen berieten die Fachleute verschiedene Herangehensweisen.
Auch über mögliche Herausforderungen bei der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bodenüberwachung wurde diskutiert. UBA und RIVM sind beide Partner in der Europäischen Partnerschaft für die Bewertung von Risiken durch Chemikalien (PARC). 200 Institutionen aus 28 Ländern und drei EU-Behörden sind daran beteiligt.
Für das UBA wie auch für das RIVM war der Austausch von großer Bedeutung. Die teilnehmenden Fachbereichsleitungen beider Ämter betonten, dass sie auch künftig gemeinsam Themen bearbeiten möchten. Den Austausch zu Themen, die auf EU-Ebene eine Rolle spielen, möchten sie besonders intensiv fortführen.