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10 Jahre Runder Tisch Meeresmüll – gemeinsam für saubere Meere

Müll liegt am Sandstrand, vor allem Plastik- und Fischereimüll.
Müll am Weststrand auf Sylt
Quelle: Nina Maier / Umweltbundesamt

Seit 10 Jahren steht der Runde Tisch Meeresmüll (RTM) für koordiniertes Handeln, fachlichen Austausch und gemeinsame Verantwortung der rund 130 Mitglieder für den Schutz unserer Meere. Vertreten sind u.a. Industrie, Wissenschaft, Behörden, Politik, Umwelt- und Bildungsverbände und Kommunen. Der RTM zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert eine breit getragene Zusammenarbeit entfalten kann.

Gemeinsam wurden in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Erfolge erzielt:

  • Wissen & Lösungen: RTM bündelt Wissen, entwickelt gemeinsam mit relevanten Akteuren praxisnahe Empfehlungen und Leitfäden und trägt so zu nachhaltigen Lösungen bei.
  • Vernetzung: Starke persönliche Netzwerke und transparente, vertrauensvolle Zusammenarbeit 
  • Politische Impulse: RTM bringt Expertise in Gesetzgebungsprozesse ein, z.B. bei der EU-Einwegkunststoffrichtlinie und Hafenauffangeinrichtungen.
  • Publikationen: zwölf Empfehlungen/Leitfäden und acht Studien/Bildungsmaterialien zu zentralen Themen des Meeresschutzes

UBA-Vizepräsidentin Prof. Dr. Lilian Busse: „Die Plastikverschmutzung der Meere ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit – und es kennt keine Länder- und Zuständigkeitsgrenzen. Beim Runden Tisch Meeresmüll haben unterschiedliche Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernommen. Erste Erfolge aus den vergangen zehn Jahren zeigen: Gemeinsam können wir es schaffen, dass unsere Nord- und Ostsee wieder sauberer werden."

Alle Meilensteine und Ergebnisse der erfolgreichen Zusammenarbeit sind in der Jubiläums Broschüre „10 Jahre Runder Tisch Meeresmüll – Meilensteine einer erfolgreichen Zusammenarbeit zur Reduktion von Abfällen im Meer“ zusammengefasst und für Interessierte hier zu finden: https://www.muell-im-meer.de/de/ergebnisse/10-jahre-runder-tisch-meeresmuell

Seit Beginn dabei: unsere Kollegin Stefanie Werner. Gemeinsam mit dem damaligen niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel hatten Beide 2015 am Rande einer Podiumsdiskussion die Idee eines Runden Tisches zum Thema Meeresmüll, um die vielen und komplexen Quellen und Eintragspfade für Abfälle im Meer zu adressieren und alle relevanten Stakeholder von Anfang an bei der Suche und Findung von Lösungen mit einzubeziehen. 

Seit seiner Gründung 2016 durch das Bundesumweltministerium (Schirmherr: Carsten Schneider, Bundesumweltminister), das Niedersächsische Umweltministerium (Schirmherr: Christian Meyer, Niedersächsischer Umweltminister), und das Umweltbundesamt (Schirmherr: Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes) hat sich der RTM als zentrale Plattform für den Austausch und die Koordination von Maßnahmen gegen Meeresmüll etabliert und wird bis heute durch Niedersachsen (Ministerium für Umwelt, Energie und Umweltschutz und den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) und das Umweltbundesamt geleitet und koordiniert. 

Am 23. September 2026 blickten die Mitglieder auf einer Feier auf die ersten zehn Jahre zurück. Am 24. September geht der Blick auf der 15. Arbeitssitzung des RTM aber direkt wieder nach vorn: Schwerpunktthema ist dieses Mal der Stand von Technologien zur Entfernung von Kunststoffabfällen aus der Meeresumwelt und ihre ökologische Vertretbarkeit vor dem Hintergrund der derzeit stattfindenden weltweiten Reinigungsaktionen von Müll aus der Umwelt im Rahmen des International Coastal Cleanup Day, an denen sich auch viele der Organisationen des RTM beteiligen.

Sollten Sie Interesse an einer Mitarbeit am RTM haben, wenden Sie sich bitte an: https://www.muell-im-meer.de/de/ueberuns-mitglieder

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