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Tatenbank

Vielseitig, anregend und offen: In der ⁠KomPass⁠-Tatenbank finden Sie zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Mit Such- und Filtermöglichkeiten können Sie gezielt nach Beispielen guter Anpassungspraxis suchen und so Anregungen für die eigene Arbeit finden. Wenn Sie selbst Maßnahmen umgesetzt haben, können Sie diese in die Tatenbank eintragen und damit zum guten Beispiel für andere werden.

Die Tatenbank enthält vor allem lokale und regionale Praxisprojekte und Einzelmaßnahmen in Deutschland. Um als gutes Beispiel aufgenommen zu werden, müssen die Projekte und Maßnahmen die „Kriterien guter Praxis der Anpassung“ erfüllen. Forschungsprojekte sind nicht Teil der Tatenbank. Weitere Erläuterungen zur Tatenbank finden Sie in unseren „FAQs“.

[ Sie möchten Ihre Maßnahme oder Ihr Praxisprojekt in der Tatenbank präsentieren? Füllen Sie gerne unser Formular aus. ]

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MisKaRe – Natürlicher Schutz vor Starkregen durch klimaangepasste Landwirtschaft

Starkregen im Mai 2024 (60 L innerhalb 1 Stunde), frisch austreibender Miscanthus stoppt trotzdem den Oberflächenabfluss hangabwärts

MisKaRe (Miscanthus - Retentionspotenzial - Kaskadennutzung) entwickelt und etabliert „Natürliche Retentionsbarrieren“ auf landwirtschaftlichen Flächen, um die Risiken durch Starkregen und Oberflächenabfluss gezielt zu reduzieren, ohne die landwirtschaftliche Nutzung einzuschränken. Unter dem Leitsatz „Schützen und Nutzen“ wird die mehrjährige Dauerkultur Miscanthus gezielt auf abflusssensitiven

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HEAL Hitzeanpassung für vulnerable Bevölkerungsgruppen

Das Bild zeigt mehrere Personen in der Altstadt Heidelbergs beim Nutzertest des Routing-Protoyps (mit Alumni der Universität Heidelberg).

HEAL entwickelte klimaangepasste Strategien zum Schutz hitzesensibler Bevölkerungsgruppen. Kernprodukt ist eine webbasierte Routinganwendung, die auf Basis von Echtzeit-Sensordaten, Verschattungsinformationen durch Gebäude und Vegetation und nutzerbezogenen Anforderungen Wege mit geringerer Hitzebelastung berechnet. Die App führt möglichst durch Parks und schattige Bereiche, vermeidet stark

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Vom Gesetz zur grünen Realität – Skalierung durch Innovation

Mit Gießkannen für Berlins Bäume, Source: BaumEntscheid e.V.

Jedes Kind soll Bäume pflanzen – per Gesetz zu einer Million Straßenbäumen in Berlin Der Berliner BaumEntscheid e.V. hat viel erreicht: ein bundesweit einzigartiges, praxisorientiertes Klimaanpassungsgesetz für Kommunen, einen einstimmigen parteiübergreifenden Parlamentsbeschluss sowie die Zusage von Senat und Fraktionen, bis 2040 drei Milliarden Euro in Bäume, Stadtnatur und Klimaanpassung zu

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Die MutReiferei – Mut als Zukunftskompetenz für das Leben mit dem Klimawandel

Die Beteiligungswand zeigt, dass Kinder nicht nur Besucherinnen und Besucher sind, sondern aktiv ihre Perspektiven einbringen. Rückmeldungen, Ideen und Wünsche werden sichtbar und fließen in die Weiterentwicklung des Projekts ein.

Das Hochwasser im Juli 2021 zerstörte große Teile des NaturGut Ophoven und das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt. Diese Klimafolge wurde zum Auslöser eines Innovationsprozesses: Der Förderverein NaturGut Ophoven konzipierte ab Herbst 2023 „Die MutReiferei – Das Kindermuseum für morgen!“ als mobile, modulare Mitmach-Ausstellung in acht Schiffscontainern auf dem Gelände einer ehemaligen

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Schwammregion Allianz B303+ – Klimaresilienz durch dezentralen Wasserrückhalt im Gemeindeverbund

Das Bild zeigt Visualisierungen des Projekts „kleinerWohnen@Land". Die Wohnungen mit kleinen Grundrissen sind eingebettet in das natürliche Grün, die Flächen sind größtenteils unversiegelt.

Die ILE Allianz B303+ ist ein Zusammenschluss von elf Kommunen entlang der Bundesstraße 303 in den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels (ca. 189 km², ca. 33.000 Einwohner) im Regierungsbezirk Oberfranken, Freistaat Bayern. Der ländlich geprägte ILE-Zusammenschluss hat sich Mitte 2024 für das Aktionsprogramm "Schwammregion" beworben, getrieben von einem dringenden und konkreten

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Schulwälder gegen Klimawandel - Pflanzt nicht Worte sondern Bäume

Eine klassische Pflanzaktioin im Vordergrund die Direktoren der Stiftung Elisabeth Hüsing.

„Schulwälder gegen Klimawandel – pflanzt nicht Worte, sondern Bäume“ ist ein seit vielen Jahren laufendes Programm der Stiftung Zukunft Wald, in dem Bildungseinrichtungen in Niedersachsen gemeinsam mit Kommunen eigene Schulwälder ab 0,3 Hektar bis 1,5 Hektar begründen. Die Partner schließen 30‑jährige Kooperationsverträge, in denen die Stiftung Planung, Erstaufforstung und fachliche Begleitung

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Modellregion Aue: KI-gestützte klimaadaptive Schöpfwerksteuerung für Wassermanagement

Das Bild zeigt aus der Vogelperspektive die Installation einer Nala-Wassersonde. Ein Angler und ein Ingenieur lassen die Sensortechnik vom Boot aus ins Wasser, während Projektbeteiligte auf der Brücke die Arbeiten begleiten.

Der Klimawandel führt in Norddeutschland zu häufigeren Hitzeperioden, Sauerstoffmangel in Gewässern sowie zu Starkregenereignissen mit veränderter Abflussdynamik. Kleine Flüsse reagieren besonders sensibel auf diese Belastungen. Im Pilotgebiet Aue (Landkreis Cuxhaven) entwickeln wir gemeinsam mit regionalen Partnern eine KI-gestützte Entscheidungsunterstützung für die klimaadaptive Steuerung von

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Klimaanpassung im Public Management (PUMAK) | Curriculumsentwicklung

Expert*innen diskutieren unter einem Baum über Studieninhalte im Public Management Studiengang

Das Projekt PUMAK (Klimaanpassung im Public Management, 2023–2026) verfolgte das Ziel, Studierende des Studiengangs Public Management der Hochschule Darmstadt systematisch auf die Anforderungen des kommunalen Klimaanpassungsmanagements vorzubereiten. Angesichts wachsender Klimarisiken und eines entstehenden Berufsfelds „Klimaanpassungsmanager*in" fehlte es bislang an einer spezialisierten

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Umsetzung Konzept zur Klimafolgenanpassung in der Stadt Pforzheim

Waldklassenzimmer Pforzheim zur Waldpädagogik

Da das Pforzheimer Stadtgebiet zu über 50 % aus Wald besteht, lag ein Schwerpunkt des Konzeptes auf diesem Thema. Durch Bau und Inbetriebnahme eines Wald-Klassenzimmers im Jahr 2024 hat die konkrete waldpädagogische Arbeit jetzt eine räumliche Anlaufstelle mitten im Wald. So kommen seitdem über 2000 Kinder und Jugendliche pro Jahr in den Genuss von Führungen und Workshops. Ein Wald-Klima-Pfad für

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ClimArt: Künstlerische Interventionen und Handlungsparcours zur Sensibilisierung für Klimaanpassung

Pflanzaktion im Stadtgarten im Herbst. Im Vordergrund Menschen, die junge Bäume pflanzen, im Hintergrund das ZK/U-Gebäude.

ClimArt ist ein Projekt zur kreativen und innovativen Klimaanpassung am ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) in Berlin-Moabit. Ziel war es, Klimafolgen wie Hitze, Trockenheit und Starkregen nicht nur technisch zu behandeln, sondern als Erfahrung sichtbar, hörbar und diskutierbar zu machen – niedrigschwellig, partizipativ und übertragbar. Umgesetzt wurde dies als Handlungsparcours mit mehreren

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Netzwerk KlimaKoop.Kommunen

Naturnah gestalteter Entwässerungsgraben als Element blau‑grüner Infrastruktur. Er verläuft durch eine begrünte Freifläche. Der flache Graben ist mit Gras und Feuchtvegetation bewachsen und dient der Regenwasserrückhaltung und -versickerung.

Aufsetzen eines Netzwerks aus Akteur*innen der Wohnungswirtschaft und der kommunalen Verwaltung zur Klimaanpassung mittels blau-grüner Infrastrukturen im Quartier. Im Mittelpunkt standen neben der technischen und organisatorischen Informationsbereitstellung der Erfahrungsaustausch zu Technologien, Prozessen und Akteuren in Umsetzungsprojekten. Das Netzwerk wurde erfolgreich initiiert, über 3 Jahre

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RENUWAS - Resiliente Steuerung von Nutzungskonflikten der Wasserversorgung in Herten

Die Abbildung veranschaulicht beispielhaft einen Ausschnitt des Dashboards, auf dem die im Online-Workshop mit dem Krankenhaus Herten diskutierten Handlungsoptionen dargestellt sind.

Ziel von RENUWAS war es, kommunale Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Trockenheit und Wassermangel systematisch zu untersuchen und mögliche Nutzungskonflikte zwischen verschiedenen Wassernutzungen frühzeitig sichtbar zu machen. Dazu entwickelten die Stadt Herten und die TU Dortmund ein Wirkmodell zu Trockenheit und Wassermangel. Das Modell beschreibt, wie klimatische Veränderungen, hydrologische

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Kurzlink: https://www.uba.de/n13836de