Warum und wie jemand unterwegs ist, wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Routinen, die konkrete Lebenssituation der Person (z.B. Alter, Einkommen, Familienstand), ihre Ausstattung mit „Mobilitätswerkzeugen“ (z.B. Verfügbarkeit von Auto oder Fahrrad) sowie persönliche Werteeinstellungen (z.B. Umweltbewusstsein) wirken auf individueller Ebene. Auch strukturelle Faktoren – wie die Raumstruktur und das vorhandene Verkehrsangebot – haben einen Einfluss auf das Mobilitätsverhalten.
Dabei bestimmt das individuelle Mobilitätsverhalten in großem Maße die Nachhaltigkeit des gesamten Verkehrs. Es ist daher entscheidend zu verstehen, wie Mobilitätsverhalten beschrieben und erklärt werden kann. Menschen sind unterschiedlich häufig unterwegs, haben Präferenzen für verschiedene Verkehrsmittel und bewältigen im Alltag ganz unterschiedliche Distanzen. All das führt dazu, dass unsere Mobilität unterschiedlich auf die Umwelt wirkt. Für eine wissenschaftsbasierte Umweltpolitik ist es daher wichtig, diese Zusammenhänge in ihren verschiedenen Facetten zu erforschen und zu verstehen.
Darüber hinaus gilt es, aus diesem Wissen Strategien zu entwickeln, um Mobilitätsverhalten in eine nachhaltige Richtung lenken zu können. Ansätze dazu sind auf den Unterseiten zu dieser Seite zu finden.