Fliegen schadet der Umwelt
Das Verkehrsmittel, das in Deutschland derzeit am häufigsten für alltägliche Wege gewählt wird, ist der eigene Pkw. Dabei stehen oftmals nachhaltigere Alternativen zur Verfügung: Bus, Bahn, Carsharing, (Elektro)-Fahrrad oder die eigenen Füße. Was beeinflusst also die Entscheidung für ein bestimmtes Verkehrsmittel? Wie kann nachhaltiges Verkehrsverhalten erreicht werden?
Der Wunsch nach umwelt- und sozialverträglichen Reisen wächst weiter, doch eine echte Wende im Verhalten ist nicht zu erkennen: Die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Reiseentscheidung bleibt weiter gering. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des Nachfragemonitors „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“, der die Bewusstseins- und Nachfrageentwicklung zur Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen analysiert.
Beim vergangenen Netzwerktreffen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE 2022 in Bremen wurden die Teilnehmenden zu Akteuren in einem Kurzfilm. Die Aufnahmen zeigen beispielhaft, wie sich der Flächenverbrauch im Straßenraum mit unterschiedlichen Anteilen in der Verkehrsmittelwahl (Modal Split) verändert. Das Video steht jetzt auf dem UBA-YouTube-Kanal und als Download zur Verfügung.
Der Verkehr auf Straße, Schiene, Wasser und zu Luft verursacht je nach Verkehrsart unterschiedliche Umweltbelastungen. Doch wie hoch sind diese genau und wie verteilen sie sich auf den gesamten Lebensweg eines Fahrzeugs inklusive der Bereitstellung von Infrastruktur und Treibstoff? Dieser Frage geht die UBA-Broschüre „Umweltfreundlich mobil!“ nach, die in einem Forschungsprojekt erarbeitet wurde.
Im Personen- und im Güterverkehr steigen Fahrleistung und Verkehrsleistung über die Jahre in ihrer Tendenz an. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 sanken beide Parameter im Personenverkehr im Vergleich zu den Vorjahren. Im Güterverkehr sank im Jahr 2023 die Verkehrsleistung bei allen Verkehrsträgern – im Straßengüterverkehr hielt diese Tendenz auch 2024 noch an.
Im Umweltbundesamt werden für die verschiedenen Verkehrsmittel umweltrelevante Daten erfasst. Hierbei wird auf offizielle Statistiken und Sekundärliteratur zurückgegriffen. Auf Grundlage der erfassten Daten werden die Emissionen von Lärm, Luftschadstoffen und klimarelevanten Gasen berechnet. Hierzu werden UBA-eigene Modelle und Computerprogramme genutzt.
Fahrradfahren ist schnell, gesund, umweltfreundlich, klimaschonend, günstig, angesagt und förderungswürdig.