Mission #CoolSchool - Friedensburg-Oberschule works together zur Verbesserung unserer Klimaresilienz
Grundsätzlich zielen jedoch alle unsere Aktivitäten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) darauf ab, den Klimawandel möglichst zu begrenzen bzw. seine Auswirkungen abzumildern.
01. Analyse und Verbesserung der Klimaresilienz Unser Ansatz verbindet wissenschaftlich fundierte Analyse, konkrete Umsetzungsmaßnahmen und aktive Beteiligung von Schüler:innen zu einem ganzheitlichen Modell für schulische Klimaanpassung. Ziel ist es, unsere Schule systematisch klimaresilienter zu gestalten und zugleich übertragbare Lösungen für andere Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Im Zentrum unserer Arbeit steht die datengestützte Analyse: Viele Schüler:innen verschiedener Jahrgänge haben im Frühjahr 2025 zusammen mit Barbara Vergara Niedermayr und Prof. Dr. Stefan Norra von der Universität Potsdam an einem Projekt gearbeitet, um die bisherige Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zunächst zu erfassen und auf dieser Grundlage einen Plan zu entwerfen, um die Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zu verbessern. Wir haben dazu in mehreren Tagen zunächst ganz praktisch die bisherige Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule mit wissenschaftlichen Methoden bestimmt. Und das Projekt mündet dann auf diesen Grundlagen in gemeinsam entworfene Pläne, um die Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zukünftig zu verbessern. Die Pläne wurden inzwischen der Schulgemeinschaft vorgestellt und wir haben auf dieser Grundlage weiter daran gearbeitet, die Klimaresilienz zu verbessern. Details siehe: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/erfassung-und-verbesserung-der-klima-resilienz-der-friede/
02. Temperaturmessungen auf dem Schulgelände Zur tiefer gehenden Erfassung und Verbesserung der Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule ging es dann über die Sommerferien 2025 in die nächste Runde: Mit Hilfe einer Temperatur-Mess-Aktion auf dem Schulgelände sollte erfasst werden, inwieweit es notwendig ist, durch eine klimaangepasste Gestaltung unseres Schulhofs den Auswirkungen der immer stärker sich ausprägenden Klimakrise entgegenzuwirken. Konkrete Messdaten konnten belegen, wie sich die Temperaturen derzeit auf unserem Schulgelände verhalten und wie sich unsere bereits angegangenen Maßnahmen (z.B. FABIKLI, z.B. FEIN und andere) siehe weiter unten im Text) positiv auf das Mikroklima auf unserem Schulhof auswirken. Die Aktion wurde unterstützt durch die Deutsche Umwelthilfe e.V., die uns dafür entsprechende professionelle Datenlogger zur Verfügung gestellt hat. Dieses Projekt ergänzt und erweitert unsere Bemühungen zur Erfassung und Verbesserung der Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule, die wir in Kooperation mit der Universität Potsdam begonnen haben (siehe auch: 01. Klima-Resilienz). Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/erfassung-und-verbesserung-der-klima-resilienz-der-friede/temperaturmessaktion-schulgelaende/
03. Projekt „Schwammschulhof“ Mit der Umgestaltung unseres Schulgeländes zu einem „Schwammschulhof“ reagieren wir konkret auf zunehmende Extremwetterereignisse: Im Rahmen des bezirklichen Projekts „Schwammschulhöfe“ leisten wir einen Beitrag zur Entwicklung Berlins zur „Schwammstadt“. Erste Schritte dazu haben wir bereits gemacht: Wir haben drei 1000-Liter-Regenwasserspeicher (IBC) ("Intermediate Bulk Container") in unserem Schulgarten an ausgewählten Stellen aufgebaut und an passende Regenwasserfall-Rohre mit Hilfe von „Wasserdieben“ installiert. Für den Erwerb der gebrauchten (und damit nachhaltigen) IBC haben wir freundlicherweise Unterstützung durch „Grün macht Schule“ (https://www.gruen-macht-schule.de/de/) bekommen. Das ist ein erster Schritt, Starkregen aufzufangen, um Überschwemmungen zu vermeiden, und das gespeicherte Wasser bei Trockenperioden zur Wässerung unsere Pflanzen zu nutzen. Langfristig gibt es das Ziel, den gesamten Schulhof der Friedensburg-Oberschule in einen sog. „Schwammschulhof“ zu verwandeln. Dazu gibt es bereits eine Projektvorstellung der Sachbearbeitung Klimaanpassung des zuständigen Bezirksamts (Sachbearbeitung Klimaanpassung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://www.umweltkalender-berlin.de/anbieter/details/4240) und (https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/umwelt-und-naturschutz/klimaschutz/artikel.1550424.php), so dass die nächsten Schritte bereits analysiert wurden. Mit Hilfe des Bezirksamts werden wir dieses Ziel in den nächsten Jahren konkret angehen und damit auch einen Schutz gegen Starkregen für die Umgebung der Schule bieten, indem wir das überschüssige Regenwasser effektiv auffangen werden, um Überschwemmungen auf dem Schulhof und in der näheren Umgebung zu vermeiden. Das gespeicherte Wasser könnte dann bei Trockenperioden zur Wässerung unsere Pflanzen und auch der Pflanzen in der näheren Umgebung genutzt werden. Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/schwammschulhoefe/
04. Make@thon-Projekte: Innovation durch Schüler:innen – vom Ideenlabor zur Umsetzung Um Schüler:innen aller Jahrgänge die Möglichkeit zu geben, ihre Kreativität und Innovationskraft im Rahmen von BNE-Projekten zu beweisen, bietet die Chemiedidaktik der Universität Osnabrück seit 2020 Make@thons an. Dabei widmen sich Schüler:innen jeder Schulform, begleitet von Mentor:innen, zukunftsträchtigen Themen. Seit Anfang 2022 werden die Make@thons der Universität Osnabrück von der Siemens Stiftung gefördert. Sie sind Teil des neuen MINT-Hubs Siemensstadt Square in Berlin-Spandau. Seit 2023 nehmen wir an den Make@thons (zunächst in den Räumen der Siemens-Stiftung) teil und seit 2024 bieten wir direkt an der Friedensburg-Oberschule einen Make@thon in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Siemens Stiftung an (https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/makethon/). Diese Kooperation konnten wir in 2025 verstetigen und konnten in der letzten vollständigen Schulwoche vor den Sommerferien den Make@thon zum Thema "Wasser.Klima.Zukunft: Wie können wir dem Klimawandel begegnen und Wasser nachhaltig nutzen?“ an unserer Friedensburg-Oberschule in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Siemens Stiftung durchführen. Zusätzlich zu den etwa 80 Schüler:innen unserer Schule haben auch noch etwa 40 Schüler:innen des vom Carl-Friedrich-von-Siemens Gymnasium aus Spandau teilgenommen. Die sehr gelungenen Projektideen, um dem Klimawandel zu begegnen und Wasser nachhaltiger zu nutzen sehen Sie unter: https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/makethon/makethon-2025/#c3055 Ein besonderes Projekt („Grüne Spülung“), das Schülerinnen beim Make@thon entwickelt hatten, wurde erfolgreich beim Jugend forscht-Wettbewerb eingereicht und erhielt ansehnliche Preise (https://www.fosberlin.eu/projekte/jugend-forscht/aktuelle-projekte-1/).
Dieses Projekt wurde von zwei Schülerinnen noch weiterentwickelt und wird von den beiden gerade beim BundesUmweltWettbewerb eingereicht.
05. Fassaden- und Schulhofbegrünung / Mikroklima-Forschung Ausgehend von Projekten des Make@thons 2024 hatten wir eine besonders aktive Schüler:innen-Gruppe, die den Albedo-Effekt und die Auswirkungen weiterer biotischer und abiotischer Parameter auf begrünte und unbegrünte Fassaden an unserer Schule untersucht hat - mit dem - stark verkürzt ausgedrückten - Ergebnis, dass begrünte Fassaden sehr hohe Temperaturen im Sommer bzw. sehr kühle Temperaturen im Winter im Gebäude abmildern können, und so einen aktiven Beitrag zum Energie-Sparen und zum Klimaschutz beitragen könnten. Im Sommer sorgt im Wesentlichen der Albedo-Effekt von Grün-Pflanzen dafür, dass sich die Außenwände nicht übermäßig erwärmen. Zusätzlich hilft die Beschattung der Wände, dass diese sich weniger erwärmen, als wenn sie unbeschattet wären. Die Transpiration der Pflanzen sorgt zusätzlich dafür, dass die Wände weiter herunter gekühlt werden, weil die Energie für den Phasenübergang des Wassers vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand aus der Umgebungsluft entnommen wird. Somit müsste in heißen Sommern auch weniger Energie für Klimaanlagen verschwendet werden, und somit auch weniger CO2 zur Stromproduktion ausgestoßen werden. Im Winter halten die Pflanzen ein „Luftpolster" zwischen Pflanze und Fassade „fest“, was dafür sorgt, dass die Wände durch diese Luftschicht zusätzlich isoliert werden. Somit müsste in kalten Wintern auch weniger Energie durch Heizungen verschwendet werden, und somit auch weniger CO2 zur Wärmeproduktion ausgestoßen werden. Zusätzlich speichern langlebige Fassaden-Pflanzen CO2, so dass durch eine solche Begrünung der CO2-Gehalt der Luft zusätzlich gesenkt werden kann. Insgesamt könnte so der drohende Klimawandel abgemildert werden. Unsere Schüler:innen-Gruppe hat diese Annahmen durch zahlreiche Messergebnisse, die mit Hilfe von Digital-Thermometern, Infrarot-Thermometern und einem Lux-Meter aufgenommen wurden, bestätigt. Diese Gruppe wurde für ihre Untersuchungen und Schlussfolgerungen auf dem Jugend forscht Regionalwettbewerb Berlin-Süd mit dem 1. Platz und auf dem Jugend forscht Landeswettbewerb Berlin mit dem 3. Platz im Gebiet Geo- und Raumwissenschaften ausgezeichnet, was die Korrektheit der Messungen bestätigt (https://www.fosberlin.eu/projekte/jugend-forscht/aktuelle-projekte/). Diese Arbeit wurde auch beim BundesUmweltWettbewerb eingereicht und mit einem Sonderpreis ausgezeichnet (https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/bundesumweltwettbewerb/). Daher wollten wir dieses Momentum nutzen und mit einer weitergehenden Schulhof- und Fassadenbegrünung an der Friedensburg-Oberschule zeitnah beginnen. Die Idee war, dass wir die Effektivität verschiedener Pflanzenarten, den Klimawandel abzumildern, weiter untersuchen wollen. Dazu sollen weitere Klassen und Kurse in das Projekt eingebunden werden, so dass die Arbeiten des Pflanzens, der Pflege und ggf. der Ernte überwiegend in die Hand der Schüler:innen (unter der Aufsicht von Lehrkräften) übergehen sollte. Für das Projekt benötigten wir geeignete Pflanzen, geeignete Pflanz-Erde und ggf. Regentonnen. Dazu haben wir unter der Federführung unseres FOS-Fördervereins e.V. beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin einen Antrag auf Mittel aus dem Fördertopf „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) über den Betrag von 3500 € gestellt, der erfreulicherweise auch genehmigt wurde. Weitergehende Informationen zum FEIN-Programm, das uns bei der Schulhof-Begrünung unterstützt hat, finden sich auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/quartiersentwicklung/programme/freiwilliges-engagement-in-nachbarschaften-fein/). Da das Projekt nicht nur den drohenden Klimawandel abmildern soll, sondern auch ein pädagogisches Projekt werden soll, sollten teilweise auch Pflanzen ausgesucht werden, deren Früchte von den Schüler:innen geerntet, ggf. verarbeitet und gegessen werden können. Auch könnten unter einer entsprechenden Bepflanzung neue Flächen auf dem Schulhof entstehen, die vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wären und so den Schüler:innen auch im Hochsommer ermöglichen würden, die Pausenzeiten oder ggf. sogar Unterricht auf dem nun stärker begrünten Schulhof zu verbringen. Zum Start des Projekts wurde das Projekt zunächst von zwei Lehrkräften, deren Schüler:innen und der Schulleitung der Friedensburg-Oberschule initiiert. Es wurde dann nach und nach erweitert, so dass sich weitere Lehrkräfte und Schüler:innen der Friedensburg-Oberschule an diesem Projekt beteiligen konnten. Langfristig könnte das Begrünungsprojekt auch ein Vorbild für andere Schulen und öffentliche Gebäude Berlins und darüber hinaus im gesamten Bundesgebiet werden. Neben ökologischen Zielen verfolgt das Projekt auch pädagogische Ansätze, indem Schüler:innen aktiv in Planung, Pflege und Nutzung eingebunden sind. Am 16.6.2025 hatten wir daher ein Vernetzungstreffen („Klima-Hub“ in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft „co2online“) mit anderen Schulen aus der Region Berlin und Brandenburg an unserer Schule, wo wir unser Projekt als Vorbild für andere interessierte Schulen vorstellen konnten. Wenn unser Projekt auf andere Schulen Berlins, besser noch des gesamten Bundesgebietes oder noch besser weltweit umgesetzt werden könnte, könnte nicht nur unsere Schule, sondern sehr viele Schulen klimaresilienter werden und nebenbei noch große Beiträge zur CO2-Reduktion in der Atmosphäre leisten. Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/fein/
07. „FABIKLI-FOS-Version“ Die Friedensburg-Oberschule ist es gelungen, am Projekt "Fassadenbegrünung und Biomasseverwertung für Klimaschutz an Schulen“ (FABIKLI), das von der TU Berlin unter der Leitung von Dr. Thomas Nehls (FG-Ökohydrologie & Landschaftsbewertung) ausgeht, teilzunehmen, obwohl das eigentliche Pilotprojekt derzeit als abgeschlossen gilt. Näheres unter: (https://www.fabikli.de/). Das Projekt FABILKI hat bereits einige Fassaden an Berliner Schulen erfolgreich begrünt. Die besondere - und damit gänzlich neue - Variante (die „FABIKLI-FOS-Version“) an unserer Friedensburg-Oberschule wird sein, dass wir die schnellwachsenden Pflanzen, wie z.B. Hopfen, an einem Stahlseil VOR den südlichen Fenstern des Hauses 4 hochranken lassen (so dass das Gebäude nicht berührt und damit auch gesichert nicht beschädigt wird), da dieser Gebäudeteil sich durch starke Sonnenstrahlung regelmäßig allzu sehr aufheizt. Im Hochsommer wird dann der Hopfen seine maximale Wuchshöhe erreicht haben und durch den Schattenwurf - so die Theorie - die dahinterliegenden Räume kühlen, so dass sie sich nicht übermäßig wie bisher aufheizen. Über Umlenk-Rollen kann die gewonnene Biomasse mit dem darin gespeicherten CO2 im Herbst herabgelassen und geerntet werden. Die Biomasse und damit das CO2 soll dann in Kompositwerkstoffen zu z.B. Baumaterial verarbeitet und damit langfristig sinnvoll gespeichert werden. Somit hätte man einen mehrfachen Effekt: 1. Im Sommer werden die dahinterliegenden Räume beschattet und somit effektiv gekühlt. 2. Überschüssiges CO2 wird effektiv aus der Atmosphäre entfernt. 3. Ökologisch gewonnene Baustoffe werden produziert, die im Bau alternativ zu klimaschädlichen Baustoffen (wie z.B. Beton) eingesetzt werden können. Wir haben für dieses Projekt vier IBC ("Intermediate Bulk Container“) mit dem Volumen 1000 Liter gebraucht (und damit nachhaltig) erworben (mit der dankenswerten finanziellen Unterstützung von „Grün macht Schule“). Einer dieser Container wird über einen „Wasserdieb“ mit dem Regenablauf des Hauses 4 verbunden und als Wasserspeicher genutzt. Über eine Solarwasserpumpe werden die drei anderen IBC, die von uns zu Pflanzcontainern umgewandelt wurden, automatisch bewässert. Die drei anderen IBCs haben wir zu Pflanzcontainern umgebaut und mit der passenden Drainage und ökologischen Erde gemeinsam in mehreren Tagen befüllt. Eine harte Arbeit, die sich aber gelohnt hat: In diesem Jahr wollen wir mit der ersten Bepflanzung der umgerüsteten IBS beginnen. Beteiligt sind zahlreiche Schüler:innen mehrerer Jahrgänge und deren Lehrkäfte. Das Projekt wird von einigen Schüler:innen wissenschaftlich ausgewertet werden und dann auch beim Jugend forscht- und später beim BundesUmwelt-Wettbewerb eingereicht werden. Insgesamt kann man feststellen: Ein skalierbarer Ansatz mit hohem Transformationspotenzial. Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/fabikli/
08. Vernetzung und Wissenstransfer (KlimaHub) Damit unsere Ideen zur Verbesserung der Klimaresilienz unserer Schule und unserer Schulumgebung nicht nur auf die Friedensburg-Oberschule begrenzt bleiben, haben wir im Frühjahr 2025 zusammen mit Frau Luise Grahl (Projektleiterin „KlimaHub“ bei co2online gemeinnützige GmbH) das erstes Netzwerktreffen des KlimaHubs in Berlin an der Friedensburg-Oberschule organisiert und am 16.6.2025 dann auch erfolgreich durchgeführt. Als sogenannte „Leuchtturm-Schule“ für den Klimaschutz haben unsere Schüler:innen dort unsere Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beim Eröffnungsvortrag vorgestellt. Danach gab es einen regen Austausch mit anderen Schulen und Projektpartnern aus Berlin und Brandenburg zu den Themen Klimaresilienz und Klimaschutz an Schulen. Details siehe: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/klimahub/
09. Dokumentation und Vorbildfunktion Wir haben unsere steten Bemühungen um Energie-, Klima- und Umwelt-Schutz und um die Verbesserung der Klimaresilienz seit etwa 2007 an der Friedensburg-Oberschule dokumentarisch in kurzer Form erfasst und auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt, da wir der Ansicht sind, dass unsere Weiterentwicklungen auch ein Vorbild für andere Schulen Berlins, des Bundesgebiets und sogar weltweit sein könnten. Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/
10. AG „Energie-, Klima- und Umwelt-Detektiv:innen“ als zentrale Plattform Alle Aspekte zu Energie-, Klima- und Umwelt-Schutz laufen zusammen in der AG „Energie-, Klima- und Umwelt-Detektiv:innen“, die auch unsere Bewerbung um die Auszeichnung mit dem „Blauen Kompass“ kooperativ und kollaborativ erstellt hat. Da es seit diesem Jahr für Schulen und Schulprojekte eine eigene Kategorie gibt, treten wir in diesem Jahr erstmals an, die die Themen sehr gut zur „DNA" unserer Schule passen. Wir haben BNE offiziell im Schulprogramm als ein Entwicklungsziel unserer Friedensburg-Oberschule definiert und daher werden wir hoffentlich mit unserem vielfältigen Portfolio im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung in Ihrem Wettbewerb „punkten" können.
Eckdaten zur Maßnahme
Maßnahmenträger
- Maßnahmenträger
- Friedensburg-Oberschule https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz
- Kooperationspartner
-
Barbara Vergara Niedermayr und Prof. Dr. Stefan Norra von der Universität Potsdam (https://www.uni-potsdam.de/de/umwelt/forschung/ag-bodenkunde-und-geooekologie)
Dr. Thomas Nehls (FG-Ökohydrologie & Landschaftsbewertung) (https://www.tu.berlin/urbanoikos/ueber-uns/team)
FABIKLI (https://www.fabikli.de)
„Grün macht Schule“ (https://www.gruen-macht-schule.de/de/)
Sachbearbeitung Klimaanpassung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://www.umweltkalender-berlin.de/anbieter/details/4240) und (https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/umwelt-und-naturschutz/klimaschutz/artikel.1550424.php)
Deutsche Umwelthilfe e.V. (https://www.duh.de)
SBNE (Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://sbne.de/)
Fördertopf „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin / https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/quartiersentwicklung/programme/freiwilliges-engagement-in-nachbarschaften-fein/)
youstartN der Stiftung Bildung (https://www.stiftungbildung.org/youstartn/)
Chemiedidaktik der Universität Osnabrück (https://www.chemie.uni-osnabrueck.de/didaktik.html)
Siemens Stiftung (https://www.siemens-stiftung.org)
Bürgerwerke eG (https://buergerwerke.de)
Energiesparmeister - c/o co2online gemeinnützige GmbH (https://www.energiesparmeister.de bzw. (http://www.co2online.de)
„KlimaHub“ - c/o co2online gemeinnützige GmbH (https://www.energiesparmeister.de/klimahub/)
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (https://www.berlin.de/sen/bjf/)
iMINT-Akademie Berlin (https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/i-mint-akademie)
Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V. (https://www.kate-berlin.de)
Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (https://www.umwelterziehung.de)
KOSMO-b (vormals BildungsCent e.V.; https://www.kosmos-b.de)
Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (Ufu-Institut https://www.ufu.de)
ECOPV-EU GmbH (https://www.ecopv-eu.com/)
Global Goals für Berlin e.V (https://globalgoalsberlin.de/)
IN LAK'ECH Permacultura (https://www.facebook.com/InLakEchPermacultura/)
Landesprogramm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin (https://kulturagenten-berlin.de)
PrinzessInnengärten am Moritzplatz zum Bau unserer klimafreundlichen Hochbeete (https://prinzessinnengarten-kollektiv.net)
Umwelt- und Naturschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf (https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/umwelt-und-naturschutz/)
„KanTe" (Kollektiv für angepasste Technik) (https://kante.info)
„raumlaborberlin" zur klimafreundlichen Schulgestaltung (https://raumlabor.net)
Jugendforschungsschiff (https://www.jugendforschungsschiff.com)
Institut der Didaktik und Geschichte der Physik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (https://uol.de/kustodien/sammlungen/didaktik-und-geschichte-der-physik)
NatLab der FU Berlin (https://www.bcp.fu-berlin.de/natlab/index.html)
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (https://www.dgs.de)
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) (https://www.pik-potsdam.de/de/startseite)
Umweltbundesamt UBA (https://www.umweltbundesamt.de)
30°-SOLAR GmbH (https://www.30grad-solar.com)
KACO new energy GmbH (https://kaco-newenergy.com/de/home)
M.UT.Z Mobiles Umwelttechnik Zentrum Ingenieurgesellschaft mbH (https://mutz.de/umweltkommunikation/verein/)
Initiative „Biologische Vielfalt schützen und nutzen“ (Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (https://www.bbn-online.de/fileadmin/1_Start/130423_rechenschaftsbericht__biologische_vielfalt_bf.pdf)
GEO-Tag der Artenvielfalt (https://www.geo.de/natur/tag-der-artenvielfalt/)
Berliner Schulnetzwerk mit dem Schwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (https://bne-zentrum.de)
Berliner Stadtreinigung (BSR) (https://www.bsr.de)
Ökowerk Berlin (https://www.oekowerk.de)
deZem GmbH (https://www.dezem.de)
FOS-Förderverein e.V. (https://www.fos-foerderverein.de)
Dauer und Finanzierung
- Beginn der Umsetzung
- Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?
- 4500€ für 6 gebrauchte IBC; 9m3 Pflanz-Erde, alle Pflanzen
- Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?
-
- Bundesland
- Kommune
-
Wir haben beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin einen Antrag auf Mittel aus dem Fördertopf „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) über den Betrag von 3500 € gestellt, der erfreulicherweise auch genehmigt wurde. Weitergehende Informationen zum FEIN-Programm, das uns bei der Schulhof-Begrünung unterstützt hat, finden sich auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/quartiersentwicklung/programme/freiwilliges-engagement-in-nachbarschaften-fein/).
Die notwendige Pflanzerde (9m3) wurde uns vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Abteilung Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen – Umwelt- und Naturschutzamt, Um 46, in Höhe von knapp 500 € finanziert www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf
Die 6 gebrauchten IBC "Intermediate Bulk Container“) mit dem Volumen 1000 Liter haben wir gebraucht (und damit nachhaltig) über die Plattform EBAY für etwa 500€ erworben (mit der dankenswerten finanziellen Unterstützung von „Grün macht Schule“ https://www.gruen-macht-schule.de/de/
Weiterführende Links
Beteiligung
- Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?
-
- Betriebe, öffentliche Unternehmen oder Wirtschaftsverbände
- Breite Öffentlichkeit
- Forschung/Beratung/Bildung
- Schüler*innen
- Grundstücksbesitzer
- Öffentliche Verwaltung/Politik
- Presse
- Umwelt- und Sozialverbände
Erfolge
- Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
-
- Die Klimaresilienz unserer Schule konnte analysiert und verbessert werden.
- Wir konnten belastbare Daten erheben, die die Wirksamkeit erster Anpassungsmaßnahmen an unserer Schule belegen.
- Bei der Umgestaltung unseres Schulgeländes zu einem „Schwammschulhof“ konnten bereits mehrere Regenwasserspeicher zur Nutzung bei Starkregen und Trockenperioden installiert werden.
- Mit Hilfe des Make@thons entwickelten rund 120 Schüler:innen innovative Lösungsansätze, um mit der wertvollen Ressource Wasser klimaresilienter umzugehen, die bereits teilweise in Umsetzung sind.
- Eine Schüler:innengruppe konnte den Einfluss begrünter Fassaden auf Temperatur, Energieverbrauch und CO₂-Bindung an der FOS belegen.
- Die Arbeiten bildeten die Grundlage für eine geplante Ausweitung der Begrünungsmaßnahmen.
- Mit Unterstützung des Förderprogramms „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) setzen wir ein umfassendes Begrünungsprojekt um, um die Klimaresilienz unserer Schule weiter zu stärken.
- Im Rahmen des Projekts „Fassadenbegrünung und Biomasseverwertung für Klimaschutz an Schulen“ erproben wir eine innovatives Begrünungssysteme mit mehrfacher Wirkung zur Kühlung von Gebäuden, CO₂-Bindung und nachhaltige Nutzung der Biomasse unter aktiver Beteiligung der Schüler:innenschaft bei gleichzeitiger wissenschaftlicher Begleitung.
- Ein erstes Netzwerktreffen („KlimaHub“) konnte an unserer Schule organisiert werden, wo wir unsere Projekte präsentierten konnten und uns mit anderen Schulen und Partnern aus Berlin und Brandenburg austauschten.
- Unsere Aktivitäten im Bereich BNE dokumentieren wir seit 2007 kontinuierlich auf unserer Homepoage, um sie als Anregung und Vorbild für andere Schulen zugänglich zu machen.
- Alle Aktivitäten bündeln sich in unserer AG „Energie-, Klima- und Umwelt-Detektiv:innen“, die regelmäßig Zuwachs erfährt. Die AG hat in Abstimmung mit der Schulgemeinschaft erreicht, dass BNE fest im Schulprogramm verankert ist und dass BNE ein zentrales Entwicklungsziel unserer Schule darstellt.
- Erläuterung
- Schüler:innen begleiten die Maßnahmen durch Erfassung der Wirksamkeit und planen, die Ergebnisse bei Schüler:innen-Wettbewerben einzureichen.
- Wie planen Sie Ihr Projekt weiterzuentwickeln?
- Wir werden unsere Pläne, unsere Schule klimaresilienter zu machen, konsequent mit unseren Schüler:innen umsetzen und dabei unsere BNE-Kooperationen stärken, denn gemeinsam schaffen wir das!
Hindernisse
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- Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?
-
- Nein
- Unsere Maßnahmen zeigen alle zugleich Wirksamkeit in der Erhöhung der Klimaresilienz, aber auch in den Bereichen Klima-, Natur- und Umweltschutz, Artenvielfalt, Lebensqualität, Ressourcenschutz. Es gibt KEINE negativen Auswirkungen in anderen Bereichen.
Kontaktdaten
-
Michael BökerFriedensburg-Oberschule10623 BerlinDeutschland
- Abteilung
-
m.boeker@fosbe.de
- Telefonnummer
-
017643827767
- Faxnummer