Glossar
R
bezüglich Klima:
Modelliert das Klima für eine Region und dabei höher aufgelöst als globale Klimamodelle. Es gibt zwei verschiedene Varianten regionaler Klimamodelle:
Dynamische Verfahren simulieren mit einem höher aufgelösten dynamischen (numerischen) Modell Parameter für Teilgebiete eines globalen Klimamodells. Beispiele sind REMO (Regionalmodell) und CLM (Climate Local Model).
Statistische Verfahren gehen davon aus, dass die globalen Modelle im großräumigen Maßstab in der Lage sind, die Muster der atmosphärischen Zirkulation treffend zu beschreiben. Bei den meisten dieser Verfahren werden statistische Beziehungen zwischen den großräumigen Mustern/Wetterlagen und den lokalen Auswirkungen identifiziert, wobei die aus der Vergangenheit oder Gegenwart gewonnenen Beziehungen auf die Projektionen der globalen Modelle angewendet werden. Beispiele sind WETTREG (Wetterlagenbasierte Regionalisierungsmethode) und STAR (Statistisches Regionalisierungsmodell).
Nach: Bundesregierung (2008): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel
Die bergbauliche Rekultivierung dient dem Ausgleich eines bergbaulichen Eingriffs. Er ist dann ausgeglichen, wenn nach seiner Beendigung keine erheblichen oder nachträglichen Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes zurückbleiben. Zudem muss das Landschaftsbild landschaftsgetreu wiederhergestellt oder neugestaltet sein.
Ein Metabolit gilt als relevant, wenn er hinsichtlich seiner pestiziden (biologischen) Aktivität vergleichbare Eigenschaften besitzt wie die Muttersubstanz, er gentoxisch ist und/oder die Ausgangssubstanz beziehungsweise der Metabolit selbst als giftig, sehr giftig, reproduktionstoxisch oder kanzerogen eingestuft ist.
alte, weniger leistungsfähige Windenergieanlagen werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt
Für den 5. Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) neu entwickelte Szenarien für die Entwicklung der Konzentration von klimarelevanten Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die neuen RCP-Szenarien sollen die bisherige Familie der im Jahr 2001 veröffentlichten und für den 3. und 4. IPCC Sachstandsbericht genutzten Emissionsszenarien (SRES; Special Report on Emissions Scenarios) ablösen.
Quelle: DWD (2011) Die neuen RCP-Szenarien für den 5. IPCC Sachstandsbericht
Die Fähigkeit eines Sozial- oder Ökosystems, Störungen aufzunehmen und gleichzeitig dieselbe Grundstruktur und Funktionsweisen, die Kapazität zur Selbstorganisation sowie die Kapazität, sich an Stress und Veränderungen anzupassen, zu bewahren.
Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
Als Resistenz bezeichnet man die Widerstandskraft eines Lebewesens gegen schädliche Einflüsse. Pflanzen können beispielsweise resistent gegenüber Krankheiten und Schaderregern sein, dann werden sie nicht befallen. Tierische Schädlinge, Pilze, Viren und Bakterien können ihrerseits durch wiederholten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln resistent gegen Wirkstoffe werden. Im Sprachgebrauch wird der Begriff nicht einheitlich verwendet: In der Regel wird mit Resistenz eine hundertprozentige Widerstandskraft bezeichnet, es kann aber auch eine nicht vollständige, aber hohe Widerstandsfähigkeit gemeint sein. Eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und Schaderregern kann sich auch als sogenannte Toleranz äußern. Tolerante Pflanzen werden zwar befallen, verkraften dies jedoch so gut, dass in der Regel keine Ertragseinbußen zu befürchten sind.
Rückhalt des Wassers in natürlichen oder künstlichen Stauräumen (z. B. in Überschwemmungsgebieten oder Talsperren).
Quelle: DWA (2013): Begriffe in der Gewässermorphologie und im Flussbau
Durch Aufbereitung von Abfällen (Recycling) gewonnene Sekundärrohstoffe.
Robert Koch-Institut