Glossar
R
Primärrohstoffeinsatz (englisch „Raw Material Input“ / RMI): Ein Stoffstromindikator: Entspricht dem „Direct Material Input“ (DMI), bei dem die Massen der eingehenden Materialien allerdings in Roh-stoffäquivalenten ausgedrückt werden, d.h. unter Einbezug der indirekten Stoffströme. Gebräuchliche Einheit ist „Tonnen pro Jahr“. In der wirtschaftsraumbezogenen Stoffstromrechnung berechnet sich der RMI aus der Gesamtmasse der im Inland gewonnenen Primärrohstoffe und der – in Rohstoffäquivalente umgerechneten – importierten Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)
Ribonukleinsäure. Transportiert und übersetzt die Erbinformation in Lebewesen.
Molekularbiologische Methode. Gene können stillgelegt werden (Gene Silencing).
Maß für direkte und indirekte Stoffströme ohne versteckte Stoffströme. Bei der Berechnung wird die Masse aller über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg eingesetzten Rohstoffe einbezogen. Berücksichtigt werden dabei nur die verwerteten Rohstoffe, nicht aber die nicht verwerteten Entnahmen. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)
Raumordnungsplan für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone in der Nordsee und in der Ostsee: Der ROP ist ein vorausschauendes Planungsinstrument für die nachhaltige Entwicklung auf dem Meer. Der ROP koordiniert die verschiedenen marinen Nutzungsinteressen und Schutzansprüche.
Flussstrecke oberhalb eines Stauwehrs, in der sich der Rückstau auf den Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit auswirkt.
Quelle: DWA (2009): Entwicklung urbaner Gewässer – Teil 1
S
Sauergrasgewächse (Cyperaceae) werden auch Riedgrasgewächse oder Riedgräser genannt. Die Pflanzenfamilie umfasst weltweit etwa 5500 Arten. Hierzu zählen beispielsweise Seggen (Carex), Zypergräser (Cyperus) und Simsen (Scirpus).
Gewässer mit minimalem oder gar keinem Sauerstoff bedingt durch pflanzlichen Sauerstoffverbrauch.
Schichtung beschreibt den vertikalen Aufbau von Waldbeständen. Eine Schicht bilden dabei alle Bäume, die einen gemeinsamen Kronenraum haben und mindestens 10 % der Fläche abdecken. Zweischichtig sind somit Wälder, die zwei Kronenräume haben, die sich nicht berühren.