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Glossar

P

Primäraue

Natürliche Aue.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Primärenergie

Als Primärenergie bezeichnet man die Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen oder Energiequellen zur Verfügung steht. Dazu zählen die fossilen Energieträger wie z.B. Kohle, Erdöl, Erdgas, Kernbrennstoffe sowie die erneuerbaren Energien.

Primärenergieverbrauch

Die benötigte Energiemenge, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen bzw. Energiequellen – etwa aus Kohle, Gas, Öl oder von Sonne, Wind etc. – zur Verfügung steht. Mit einem oder mehreren Umwandlungsschritten werden aus der Primärenergie die Sekundärenergieträger wie Strom, Heizöl und Benzin gewonnen.

Primärrohstoffeinsatz

Primärrohstoffeinsatz (englisch „Raw Material Input“ / RMI): Ein Stoffstromindikator: Entspricht dem „Direct Material Input“ (DMI), bei dem die Massen der eingehenden Materialien allerdings in Roh-stoffäquivalenten ausgedrückt werden, d.h. unter Einbezug der indirekten Stoffströme. Gebräuchliche Einheit ist „Tonnen pro Jahr“. In der wirtschaftsraumbezogenen Stoffstromrechnung berechnet sich der RMI aus der Gesamtmasse der im Inland gewonnenen Primärrohstoffe und der – in Rohstoffäquivalente umgerechneten – importierten Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)

Prognose

auf Klima bezogen:

Das Resultat eines Versuchs, eine Schätzung der effektiven Entwicklung des Klimas in der Zukunft vorzunehmen, zum Beispiel auf saisonaler, jahresübergreifender oder längerfristiger Zeitskala. Weil die zukünftige Entwicklung des Klimasystems stark von den Ausgangsbedingungen abhängen kann, bestehen solche Prognosen in der Regel aus Wahrscheinlichkeitsangaben (siehe auch Klimaprojektion, Klimaszenario).

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Projektion

Eine mögliche zukünftige Entwicklung einer einzelnen Größe oder einer Reihe von Größen, oft mit Hilfe eines Modells berechnet. Projektionen werden von Prognosen unterschieden, um hervorzuheben, dass sie Annahmen beinhalten, zum Beispiel betreffend künftiger sozioökonomischer und technologischer Entwicklungen, die vielleicht realisiert werden, vielleicht aber auch nicht, und dass sie deshalb wesentlichen Unsicherheiten unterworfen sind. Siehe auch Klimaprojektion und Klimaprognose.

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Protokoll über POP

In dem Protokoll über POP (auch POP-Protokoll) von 1998 vereinbarten zahlreiche UNECE-Staaten Maßnahmen zur Senkung der Emissionen von POP. 

 

Prozesskälte

Der Einsatz von Endenergie ist nach acht verschiedenen Anwendungsbereichen gegliedert, hier Prozesskälte: bspw. Gefrier- und Kühlräume/-truhen/-schränke/-theken

Prozesswärme

Der Einsatz von Endenergie ist nach acht verschiedenen Anwendungsbereichen gegliedert, hier Prozesswärme: bspw. Waschen, Kochen, Garen, Backen, Trocknen, Glühen, Brennen, Schweißen.

PRTR

Pollutant Release and Transfer Register; deutsch: Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister