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Themen

Klima | Energie

Nachfrage nach Ökostrom steigt

Windkraftanlagen und Solarpanels auf einer Wiese

Angebot und Nachfrage von Ökostrom steigen seit Jahren kontinuierlich Die Zahl der Ökostromprodukte ist von 810 im Jahr 2013 auf 1.157 Produkte im Jahr 2017 gestiegen. Knapp 80 Prozent der Stromanbieter führten 2017 mindestens ein Ökostromprodukt im Angebot. Gleichzeitig ist die Stromkennzeichnung kaum bekannt und kann aktuell wenig Wirkung entfalten. Das zeigt die „Marktanalyse Ökostrom II“.

Klima | Energie

Viel Sonne und Wind sorgen für Stromrekorde

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals deutlich zu. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres etwa 129 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und damit etwa zehn Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. Der Zubau neuer Windenergieanlagen hat sich 2019 allerdings verlangsamt.

Chemikalien

Moderne Umweltanalytik für Arzneimittelwirkstoffe entwickelt

verschiedene bunte Tabletten und Pillen von oben fotografiert

Aktuelle Probenahmekonzepte und moderne analytische Nachweisverfahren wurden kombiniert mit dem Ziel, standardisierte Methoden für ausgewählte Arzneimittelwirkstoffe in verschiedene Matrizes vom Wasser über Sediment und Schwebstoffen bis zu Biota (Fisch) zu entwickeln, zu optimieren und zu validieren. Ferner wurde ein Konzept zur Überwachung von Gewässern ausgearbeitet.

Abfall | Ressourcen

KRU empfiehlt Substitutionsquote als Erfolgsmaßstab für Recycling

Ein Chip mit blauem Hintergrund

Recyclingquoten geben lediglich den Anteil an Wertstoffen aus dem Abfall an, die einem Recycling zugeführt werden. Die Ressourcenkommission am UBA (KRU) empfiehlt, zusätzlich eine Substitutionsquote einzuführen, um einen realistischen Erfolgsmaßstab für die Kreislaufwirtschaft zu erhalten. Die Substitutionsquote gibt an, welche Mengen an Primärrohstoffen durch Recylingrohstoffe ersetzt werden.

Abfall | Ressourcen

Sammelquote von 45 Prozent für Elektroaltgeräte 2017 erfüllt

Waschmaschinen auf einem Haufen

2017 wurden in Deutschland erstmals über zwei Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte in Verkehr gebracht. Die Sammelmenge an Elektroaltgeräten betrug 836.907 Tonnen, wodurch die seit 2016 geltende Sammelquote von 45 Prozent knapp eingehalten wurde. Ab 2019 gilt eine Sammelquote von mindestens 65 Prozent. Um diese zu erreichen, müssen noch viel mehr Haushaltsgroßgeräte eingesammelt werden.

Abfall | Ressourcen

Abfallvermeidung messbarer machen

Ein überquellender Abfalleimer

Abfälle vermeiden schont Ressourcen und schützt Mensch und Umwelt. Im Abfallvermeidungsprogramm des Bundes wurden darum 2013 Ziele und Maßnahmen festgehalten und bereits mögliche Indikatoren benannt. Bisher ist jedoch unbekannt, wie wirksam diese sind. Um den Erfolg von Abfallvermeidungsmaßnahmen wissenschaftlich messbar zu machen, wurden für eine UBA-Studie geeignete Indikatoren entwickelt.

Wasser

Schwimm- und Badebecken

Das Wasserbecken eines Schwimmbades, wo die Bahnen durch schwimmende Abgrenzungen voneinander abgetrennt sind. Nahaufnahme

Jedes Jahr nutzen Millionen Besucher die öffentlichen und gewerblichen Frei- und Hallenbäder. Neben dem hohen Freizeitwert fördert Schwimmen und Baden das gesundheitliche Wohlbefinden. Wenn sich viele Menschen gleichzeitig in einem Schwimm- und Badebecken aufhalten, bedarf es besonderer Vorkehrungen, damit es nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Besucherinnen und Besucher kommt.

zuletzt aktualisiert am
Wasser

Schadstoffbelastung in europäischen Meeren weiterhin hoch

Ein Strand mit Wellen und Meer.

Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Mai einen Bericht zum Zustand der Europäischen Meeresgewässer veröffentlicht. Demnach werden 84 Prozent der überwachten Meeresgebiete wegen ihrer Schadstoffbelastung als Problemgebiete eingestuft. Der Bericht wurde vom Europäischen Themenzentrum Binnen-, Küsten- und Meeresgewässer mit der EUA erarbeitet.

Chemikalien

Soft-Launch: EU-weite App für Verbraucheranfragen nach REACH

Logo EU Life AskREACH

Die REACH-Verordnung verpflichtet Lieferanten , Auskunft zu besonders besorgniserregenden Stoffen in Erzeugnissen zu geben. Ab Herbst 2019 wird eine EU-weite Smartphone-App Verbraucher-Anfragen dazu erleichtern. Aktuell wird die App in 13 EU-Ländern getestet. Unternehmen können Anfragen bereits jetzt mithilfe der neuen AskREACH Datenbank zentral beantworten.

Klima | Energie

Freiwillige CO2-Kompensation

Blick auf den Planet Erde mit seiner Atmosphäre

Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Worauf kommt es dabei an?

Abfall | Ressourcen, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Mehr Umwelt- und Ressourcenschutz im Bergbau

Braunkohlebagger im Tagebaugebiet

Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA) empfiehlt insbesondere eine Neujustierung des Bundesberggesetzes hin zu stärker an den Zielen eines umwelt- und ressourcenschonenderen Bergbaus orientierten Genehmigungsrechts. Dazu wurden Reformbausteine für eine Stärkung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Berg-, Abgrabungs- und Raumordnungsrecht erarbeitet.

Kurzlink: www.uba.de/t50de