Glossar
E
Eingriffsregelung
Die Eingriffsregelung nach §§ 13ff. BNatSchG hat zum Ziel, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes auch außerhalb der besonderen Schutzgebiete zu erhalten. Sie regelt, dass Bauvorhaben, die einen nachhaltigen Schaden an Natur und Landschaft hinterlassen und die sich nicht vermeiden lassen, vom Verursacher ausgeglichen werden müssen.
Quelle: Bundesamt für Naturschutz (2017): https://www.bfn.de/themen/planung/eingriffe/eingriffsregelung.html
Einzugsgebiet
Gebietsfläche, aus der Wasser einem Gewässer zufließt.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Eistag
Tag, an dem das Maximum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (unter 0°C) liegt, das heißt es herrscht durchgehend Frost. Die Anzahl der Eistage ist somit eine Untermenge der Anzahl der Frosttage. Die Anzahl der Eistage beschreibt sehr gut die Härte eines Winters. So hatte zum Beispiel der milde Winter 1974/75 im Rhein-Main-Gebiet nur einen Eistag, im strengen Winter 1969/70 wurden dagegen 40 Eistage registriert.
Quelle: DWD (2014): Wetterlexikon
El-Niño -Ereignis
Bezeichnung für das Auftreten stark veränderter Meeresströmungen und Meerestemperaturen im ozeanografisch-meteorologischen System des äquatorialen Pazifiks (El-Niño-Southern Oscillation, ENSO). Das Phänomen ereignet sich in unregelmäßigen Abständen von durchschnittlich vier bis sieben Jahren.
elektrischer Wirkungsgrad
Der elektrische Wirkungsgrad gibt an, wie viel des eingesetzten Brennstoffs prozentual in Strom umgesetzt wird.
ELER
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
Eluate
Lösungen von Wasser und darin gelösten Stoffen, die durch eine Auslaugprüfung erhalten werden
EMAS
EMAS ist die Kurzbezeichnung für das „Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung“ (Eco-Management and Audit Scheme). Es zielt auf Unternehmen und sonstige Organisationen, die Energie- und Materialeffizienz systematisch verbessern, schädliche Umweltwirkungen und umweltbezogene Risiken reduzieren sowie ihre Rechtssicherheit erhöhen wollen.
Emission
Emission bezeichnet den Ausstoß von Treibhausgasen und luftverunreinigenden Stoffen in die Atmosphäre.
Quelle: BMU (2013): Energiewende A-Z
Emissionsszenario
Emissionsszenarien sind plausible Darstellungen der zukünftigen Entwicklung der Emissionen. Sie basieren unter anderem auf einer Reihe von Annahmen über die demographische und sozioökonomische Entwicklung. Nach den SRES-Szenarien aus dem Jahr 2000 wurden für den 5. Sachstandsbericht des IPCC 2013/2014 vier neue Emissionsszenarien entwickelt. Sie werden Representative Concentration Pathways (RCP) genannt.
Nach: IPCC (2013): Annex III: Glossary. In: Climate Change 2013: The Physical Science Basis