Glossar
E
Tag, an dem das Maximum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (unter 0°C) liegt, das heißt es herrscht durchgehend Frost. Die Anzahl der Eistage ist somit eine Untermenge der Anzahl der Frosttage. Die Anzahl der Eistage beschreibt sehr gut die Härte eines Winters. So hatte zum Beispiel der milde Winter 1974/75 im Rhein-Main-Gebiet nur einen Eistag, im strengen Winter 1969/70 wurden dagegen 40 Eistage registriert.
Quelle: DWD (2014): Wetterlexikon
Bezeichnung für das Auftreten stark veränderter Meeresströmungen und Meerestemperaturen im ozeanografisch-meteorologischen System des äquatorialen Pazifiks (El-Niño-Southern Oscillation, ENSO). Das Phänomen ereignet sich in unregelmäßigen Abständen von durchschnittlich vier bis sieben Jahren.
Der elektrische Wirkungsgrad gibt an, wie viel des eingesetzten Brennstoffs prozentual in Strom umgesetzt wird.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
Lösungen von Wasser und darin gelösten Stoffen, die durch eine Auslaugprüfung erhalten werden
EMAS ist die Kurzbezeichnung für das „Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung“ (Eco-Management and Audit Scheme). Es zielt auf Unternehmen und sonstige Organisationen, die Energie- und Materialeffizienz systematisch verbessern, schädliche Umweltwirkungen und umweltbezogene Risiken reduzieren sowie ihre Rechtssicherheit erhöhen wollen.
Emission bezeichnet den Ausstoß von Treibhausgasen und luftverunreinigenden Stoffen in die Atmosphäre.
Quelle: BMU (2013): Energiewende A-Z
Emissionsszenarien sind plausible Darstellungen der zukünftigen Entwicklung der Emissionen. Sie basieren unter anderem auf einer Reihe von Annahmen über die demographische und sozioökonomische Entwicklung. Nach den SRES-Szenarien aus dem Jahr 2000 wurden für den 5. Sachstandsbericht des IPCC 2013/2014 vier neue Emissionsszenarien entwickelt. Sie werden Representative Concentration Pathways (RCP) genannt.
Nach: IPCC (2013): Annex III: Glossary. In: Climate Change 2013: The Physical Science Basis
Der Grad, zu welchem ein System oder Akteur entweder nachteilig oder positiv durch Klimavariabilität oder Klimaänderungen beeinflusst wird oder darauf reagiert.
Nach: Bundesregierung (2011): Aktionsplan Anpassung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel
Unter dem Begriff „Endenergieverbrauch“ (EEV) wird die Energiemenge verstanden, die den Letztverbrauchern wie der Industrie oder den privaten Haushalten vom Energiesystem zur Verfügung gestellt wird. Nicht berücksichtigt werden dabei Umwandlungs- und Übertragungsverluste im Energiesystem sowie der nicht-energetische Verbrauch von Energieträgern.