Glossar
D
Dreckige Dutzend
Die ersten zwölf POP, die in das Stockholmer Übereinkommen aufgenommen wurden
Dürre
In allgemeinen Worten ist eine Dürre eine verlängerte Absenz von oder ein markanter Mangel an Niederschlägen, ein Mangel, der zu Wasserknappheit für gewisse Aktivitäten oder gewisse Gruppen führt, oder ein genügend langer Zeitabschnitt von außerordentlich trockenem Wetter, so dass der Niederschlagsmangel ein ernsthaftes hydrologisches Ungleichgewicht verursacht (Heim 2002). Dürre wurde auf verschiedene Arten definiert. Landwirtschaftliche Dürren bezieht sich auf Feuchtigkeitsdefizite ungefähr im obersten Meter des Bodens (die Wurzelzone), der die Nutzpflanzen beeinflusst; meteorologische Dürren sind hauptsächlich anhaltende Niederschlagsdefizite; hydrologische Dürren beziehen sich auf unterdurchschnittlichen Abfluss, See- oder Grundwasserspiegel. Eine Megadürre ist eine sich lange hinziehende und verbreitete Dürre, die viel länger als normal dauert, üblicherweise ein Jahrzehnt oder mehr.
Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
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DWD
Deutscher Wetterdienst
Dynamische Regionalmodelle
Modelliert das Klima für eine Region und dabei höher aufgelöst als globale Klimamodelle. Es gibt zwei verschiedene Varianten regionaler Klimamodelle:
Dynamische Verfahren simulieren mit einem höher aufgelösten dynamischen (numerischen) Modell Parameter für Teilgebiete eines globalen Klimamodells. Beispiele sind REMO (Regionalmodell) und CLM (Climate Local Model).
Statistische Verfahren gehen davon aus, dass die globalen Modelle im großräumigen Maßstab in der Lage sind, die Muster der atmosphärischen Zirkulation treffend zu beschreiben. Bei den meisten dieser Verfahren werden statistische Beziehungen zwischen den großräumigen Mustern/Wetterlagen und den lokalen Auswirkungen identifiziert, wobei die aus der Vergangenheit oder Gegenwart gewonnenen Beziehungen auf die Projektionen der globalen Modelle angewendet werden. Beispiele sind WETTREG (Wetterlagenbasierte Regionalisierungsmethode) und STAR (Statistisches Regionalisierungsmodell).
Nach: Bundesregierung (2008): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel
E
E 605
Auch Parathion. Seit 2001 in der EU verboten.
EDS
Das Environmental Discovery System ist ein digitales Recherchesystem der Fachbibliothek Umwelt des Umweltbundesamtes. Es ermöglicht die Suche nach verteilten Online-Beständen und dient als zentrales Tool für den Zugriff auf umweltbezogene Fachinformationen an einer Stelle.
EDTA
Ethylendiamintetraessigsäure
EECCA
Eastern Europe, Caucasus and Central Asia, bezeichnet bestimmte Länder Osteuropas, des Kaukasus und Mittelasiens
Eigendynamische Entwicklung
(Natürliche) Gewässerbettveränderungen durch die Schubkräfte des Wassers (z. B. Gewässerbettverlagerung, Bankbildung etc.) u. a. abhängig von Einzugsgebiet, Niederschlag, Feststofftransport, Gefälleverhältnissen, Morphologie des Talbodens.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
ein- oder zweikeimblättrig
Zu den einkeimblättrigen Pflanzen zählen beispielsweise die typischen Rasengräser und Liliengewächse, zu den Zweikeimblättrigen gehören zum Beispiel Asternartige und Kohlgewächse.