Glossar
E
Verbrauch an Endenergie. Endenergie ist die Energie, die aus Primärenergieträgern wie z.B. Braunkohlen, Steinkohlen, Erdöl, Erdgas, Wasser oder Wind durch Umwandlung gewonnen wird. Dabei wird die Primärenergie in eine Form umgewandelt, die der Verbraucher nutzen kann, z.B. Strom, Wärme oder Kraftstoffe.
Eine Gruppe von parallelen Modellsimulationen für Projektionen oder Vorhersagen. Die Bandbreite der Ergebnisse der einzelnen Ensemble-Läufe erlaubt die Einschätzung der Unsicherheiten. Ensembles, die auf ein und demselben Klimamodell beruhen, dessen Anfangsbedingungen jedoch variiert werden, charakterisieren die Unsicherheiten, die mit der internen Variabilität des modellierten Systems (zum Beispiel des Klimasystems) verbunden sind. Siehe auch Multi-Modell-Ensembles
Quelle: KLIWAS (2012): KLIWAS Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt in Deutschland - Tagungsband
Das Ensemblemittel ist das Mittel eines Ensembles – oder einer Vielzahl – von Simulationen.
Bereich, der entsprechend dem Fließgewässertyp und der Gewässergröße in seiner Ausdehnung weitestgehend variiert und eine möglichst naturraumtypische Gewässerentwicklung ermöglicht. Ausreichend dimensionierte Entwicklungskorridore schützen also nicht nur unmittelbar vor Stoffeinträgen, sondern eröffnen darüber hinaus auch Räume für die eigendynamische Entwicklung der Fließgewässer.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Eine Entwicklung auf der Grundlage einer Anordnung von technologischen, wirtschaftlichen, sozialen, institutionellen, kulturellen und biophysikalischen Eigenschaften, die die Wechselwirkungen zwischen natürlichen und menschlichen Systemen über die Zeit in einem bestimmten Maßstab bestimmen, einschließlich der Produktions- und Verbrauchsmuster in allen Ländern. Alternative Entwicklungspfade beziehen sich auf andere mögliche Entwicklungstrajektorien, wobei die Fortsetzung derzeitiger Trends nur einen unter vielen Pfaden darstellt.
Nach: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
Durch Wind oder Wasser wird lockerer Boden an der Erdoberfläche abgetragen. Die Erosion ist ein natürlicher Prozess, wird aber durch die wirtschaftliche Nutzung der Böden oft sehr verstärkt oder ausgelöst. Die Stärke und Auswirkungen der Erosion hängen von vielen Faktoren (unter anderem Art und Menge des Niederschlages, Geländeform, Vegetationsart und -dichte sowie Landnutzung) ab.
Nach: DWD (2014): Wetterlexikon
In REACH definierter Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem Maße als die chemische Zusammensetzung seine Funktion bestimmt.
Verordnung (EU) 2019/1021 des europäischen Parlaments und des Rates zur Umsetzung des Stockholmer Übereinkommen in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland
Eine durch menschliche Aktivitäten verursachte Anreicherung von Nährstoffen in Ökosystemen. In Gewässern bewirkt diese etwa ein beschleunigtes Wachstum von Algen und höheren Formen pflanzlichen Lebens.
Als Evaporation bezeichnet man den Übergang des Oberflächenwassers auf der Erde in den gasförmigen Zustand durch Verdunstung über einer freien Wasserfläche oder über einer vegetationslosen Erdoberfläche. Siehe auch Evapotranspiration
Quelle: DWD (2014): Wetterlexikon