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Landwirtschaft

Luft

Quellen der Luftschadstoffe

Diagramm: Für die Luftschadstoffe NOx, SO2, NMVOC, NH3, CO, TSP, PM10 und PM2,5 ist angegeben, mit wieviel Prozent der Energiesektor, Industrieprozesse, die Land- und die Abfallwirtschaft an den Emissionen beteiligt sind.

Klassische Luftschadstoffe werden, ähnlich wie Treibhausgas-Emissionen, zu großen Teilen bei Verbrennungsprozessen ausgestoßen. Jedoch hängt das Maß der Freisetzung sehr vom emittierenden Prozess, den eingesetzten Brennstoffen und den Bedingungen beim Verbrennen ab. Ammoniak, Stäube und einige Schwermetalle und POP stammen jedoch oft aus anderen Quellen.

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Ammoniak-Emissionen

Die Ammoniak-Emissionen stammen im Wesentlichen aus der Tierhaltung und weiteren Quellen in der Landwirtschaft. Von 1990 bis 2024 sanken die Ammoniak-Emissionen aus der Landwirtschaft um etwa 38 Prozent.

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Luft

Ammoniak

Ammoniak ist eine gasförmige Verbindung des Stickstoffs. Freigesetztes Ammoniak breitet sich in der Luft aus, reagiert mit anderen Luftschadstoffen und bildet Feinstaub. Ammoniak selbst und die in der Luft gebildeten Feinstaubpartikel gefährden die menschliche Gesundheit und schädigen Pflanzen und Ökosysteme. Der Hauptteil des Ammoniaks wird in der landwirtschaftlichen Produktion freigesetzt.

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft hat als größte Flächennutzerin Deutschlands erheblichen Einfluss auf Böden, Gewässer, Luft, Klima, biologische Vielfalt – und auf die Gesundheit der Menschen.

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Ökologischer Landbau

Die Zahl der Ökolandbaubetriebe und ihre bewirtschaftete Fläche nimmt seit Mitte der 1990er Jahre langsam und stetig zu. 2024 betrug der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche 11,2 %. Trotz des stetigen Anstiegs ist das 30 %-Ziel der Bundesregierung noch weit entfernt.

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Boden | Fläche, Landwirtschaft

Landwirtschaft umweltfreundlich gestalten

Hügelige Landschaft mit Wiesen und Wäldern

Der Landwirtschaft kommt beim Erhalt und Schutz unserer natürlichen Ressourcen eine große Bedeutung zu. Eine umweltfreundlich gestaltete Landwirtschaft trägt dazu bei, Umweltbelastungen zu vermindern und zu vermeiden. Voraussetzung hierfür sind jedoch ausreichende rechtliche Grundlagen und eine Agrarpolitik, die deutlich stärker auf Agrarumwelt- und Klimaschutz ausgerichtet ist.

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Landwirtschaft

Gefährdung der Biodiversität

Klatschmohn und Kornblumen in einem Getreidefeld

Agrarlandschaften sind Lebensraum für viele wildlebende Tier- und Pflanzenarten. Felder, Wiesen, Weiden und Saumstrukturen dienen als Nahrungsgrundlage und bieten Brut- und Rückzugsräume. Die intensive Landwirtschaft schränkt dieses Potenzial jedoch erheblich ein. Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft ist seit Jahren rückläufig.

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Kurzlink: www.uba.de/t112de