Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Landwirtschaft

Boden | Fläche, Landwirtschaft

EU-Agrarpolitik: „Greening“ brachte kaum Verbesserung für Umwelt

Auf dem Bild ist ein Getreidefeld zu sehen, auf dem mit einer Maschine geerntet wird.

Mit der Einführung des „Greenings“ im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Jahr 2013 sollte die Wasser- und Bodenqualität verbessert, das Klima geschützt und die Biodiversität erhöht werden. Das wurde nur zu sehr kleinen Teilen erreicht und gleichzeitig teuer erkauft. Dies zeigt eine Untersuchung des Thünen-Instituts im Auftrag des Umweltbundesamtes.

Chemikalien, Landwirtschaft

Biozide in der Tierhaltung: Umwelteinträge minimieren

Zwei Schweine wühlen im Dreck

Ein Forschungsvorhaben hat die Anwendungspraxis von Bioziden zur Desinfektion und Insektenbekämpfung untersucht. Um Einträge in die Umwelt zu minimieren, wird beispielsweise empfohlen, Temperatur- und Mengenvorgaben bei Desinfektionsmitteln genau einzuhalten und deren Anwendung in ein ganzheitliches Hygienemanagementkonzept zu integrieren.

Boden | Fläche

Bodenerosion durch Wind

Bodenverlagerung durch Wind bei Worin in Brandenburg

Trifft starker Wind auf nackten oder wenig bedeckten Boden, wird Bodenmaterial aufgewirbelt und teils über lange Strecken durch die offene Landschaft transportiert. Die Folge ist der schleichende Verlust von fruchtbarem Boden. Auf angrenzenden Flächen oder in benachbarten Ökosystemen kommt es zu Schäden. Akute Gefahrensituationen für Menschen zum Beispiel durch Sichtbehinderungen sind möglich.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien

Pestizidzulassungen hebeln Umweltschutz aus

Ein Feld mit einem Pflanzenschutzgerät, welches Düngermittel verteilt

Nach geltender Rechtslage bekommen in Deutschland Pestizide Zulassungen, obwohl sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen der Umwelt schaden. Den deutschen Behörden ist es derzeit nicht möglich, die Umwelt effektiv vor schädlichen Pestiziden zu schützen. Das sollte europarechtlich neu geregelt werden.

Landwirtschaft

Die neue GAP – wieviel Klimaschutz steckt in der 1. Säule?

Ein Naturfoto mit Landschaft bei Eiweiler. Zu sehen ein Feld im Sommer.

Die Verhandlungen zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) 2023-27 sind abgeschlossen. Deutschland hat den „nationalen Strategieplan“ nach Brüssel gesendet. Mit den neuen Instrumenten der 1. Säule soll die GAP umwelt- und klimafreundlicher werden. Doch schaut man genauer hin, so bleibt die neue 1.Säule beim Klimaschutz weit hinter ihren selbstgesteckten Zielen zurück.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Klimaschutz in der Landwirtschaft

Im Vordergrund sind Kühe auf einer Weide, im Hintergrund ist eine Biogasanlage dargestellt.

Die Landwirtschaft trägt zur Emission von Treibhausgasen bei. Die größten Quellen sind die Methanemissionen aus der Tierhaltung und die Lachgasemissionen aus der Düngung und der Bearbeitung landwirtschaftlich genutzter Böden. Zu beachten sind auch Emissionen, die von der Landwirtschaft verursacht und in anderen Sektoren bilanziert werden.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien, Landwirtschaft

Umweltrisiken durch Pestizid-Cocktails werden unterschätzt

Feld wird mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt

Auf unseren Äckern werden oft mehrere Pestizide gleichzeitig oder nacheinander verwendet. Wie die einzelnen Mittel zusammenwirken, wird vorher in der Zulassung nicht überprüft. Dort werden Mittel nur einzeln bewertet. Die Folge: Unerwünschte Kombinationswirkungen von Pestiziden auf die Umwelt bleiben oft unentdeckt. Laut einer neuen Studie für das UBA muss sich das rasch ändern.

Kurzlink: www.uba.de/t112de