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Schnellerer Netzausbau unter Berücksichtigung der Umweltbelange
Für die Energiewende ist der Ausbau der Stromnetze erforderlich. Um diesen zu beschleunigen, wurde das gesetzliche Verfahren zur Genehmigung von Stromnetzen geändert. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes prüfte, ob diese Änderungen wirklich zu einer Beschleunigung des Netzausbaus beitragen können. Zudem wurde ihr Einfluss auf die Berücksichtigung von Umweltbelangen untersucht.
Schadstoffe: Erfolge im Gewässerschutz, Herausforderungen bleiben
Ein neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) zeigt: EU-weit werden Flüsse und Seen immer besser vor Schadstoffen geschützt. Herausforderungen gibt es dennoch weiterhin, darunter Quecksilber, bromierte Flammschutzmittel und Pestizide sowie Stoffe, die die EU-Wasserrahmenrichtlinie noch nicht regelt – beispielsweise Arzneimittel.
Landwirtschaft mit Zukunft: Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Die aktuelle Agrarpolitik kümmert sich zu wenig um die Umweltfolgen der intensiven Landwirtschaft. Landwirtschaftspolitik muss Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt stärker in den Blick nehmen und die Interessen der Landwirtschaft mit denen von Gesellschaft und Umwelt in Einklang bringen. Bürgerinnen und Bürger können nun Ideen und Projekte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft einreichen.
Tierarzneimittel in der Umwelt: Lehrmaterialien verfügbar
Aus der Tierhaltung können über Gülle und Dung sowohl Rückstände von Antibiotika und anderen Tierarzneimitteln als auch resistente Erreger in Wasser und Boden gelangen und so die natürliche Entstehung von Resistenzen fördern. Ab sofort stehen für Lehrende und Lernende der Bereiche Landwirtschaft und Tiermedizin Lehrmaterialien zur freien Verfügung.
Weniger kritische Rohstoffe für Umwelttechnologien
Elektromotoren, Photovoltaik, Generatoren, Batteriespeicher: Für viele nachhaltige Technologien werden seltene und teils kritische Rohstoffe benötigt. Der Ausbau solcher Umwelttechnologien droht durch Rohstoffknappheiten gedämpft zu werden. Daher gilt es, rechtzeitig auf Alternativen zu setzen, die weniger kritische Rohstoffe benötigen oder gänzlich darauf verzichten.
Die GSA informiert: Gefahrstoff-Container in der Nordsee
Nach der Havarie eines Frachters gingen zahlreiche Container über Bord, darunter auch Gefahrgut-Container. Mindestens einer der Container soll den Gefahrstoff Dibenzoylperoxid enthalten, ein Stoff, der u.a. in Kunstharzen und Klebstoffen Verwendung findet.
Mit Spray und Kratzer gegen Eis und Schnee
Gegen Eis am Auto helfen Enteisersprays. Die umweltfreundlichsten Mittel gegen Schnee und Eis bleiben aber Besen und Eiskratzer.
UBA-Empfehlung zur Untersuchung von Legionellen im Trinkwasser
Die geltende Trinkwasserverordnung (TrinkwV) enthält Regelungen in Bezug auf die Untersuchung von Legionellen in Trinkwassererwärmungsanlagen der Trinkwasser-Installation. Ab dem 1. März 2019 ist ein neues Verfahren für die mikrobiologische Bestimmung von Legionellen anzuwenden. Das Umweltbundesamt hat seine Empfehlung hierfür an die neuen Anforderungen angepasst.
Feinstaub aus Holzfeuerungen: Luftqualitätsgrenzwerte eingehalten
Während der Heizperiode stellen Holzheizungen in Privathaushalten eine wesentliche Quelle von Feinstaub dar. In Gegenden, in denen viel mit Holz geheizt wird, kann es besonders bei austauscharmen Wetterlagen zwar vorübergehend zu hohen Feinstaubbelastungen kommen. Allerdings gibt es derzeit keine Hinweise, dass deshalb dort die Feinstaubgrenzwerte in der Außenluft überschritten werden.
Umweltkriminalität: Weniger verfolgte Delikte, hohe Dunkelziffer
Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen, Gewässer-, Luft- oder Bodenverunreinigung, illegale Abfallbeseitigung: Viele Straftatbestände haben einen Umweltbezug. Eine aktuelle Auswertung der Statistiken zu Umweltdelikten des UBA deutet auf eine Verringerung der tatsächlich verfolgten Straftaten hin. Es gibt aber deutliche Hinweise auf eine große Dunkelziffer.
UBA-Studie: Wohin steuert die Landwirtschaft?
Wie wird sich die Landwirtschaft in Zukunft entwickeln? Ist die Konzentration auf die Wirtschaftlichkeit von Betrieben nachhaltig? Diese Fragen versucht eine aktuelle UBA-Studie anhand eines umfassenden Indikatorensets zu beantworten.
Gemeinsame Agrarpolitik 2021: Keine Verbesserung für die Umwelt
Die EU-Kommission hat im Juni 2018 Vorschläge für die Gestaltung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2021 vorgelegt. Im Zentrum steht ein deutlich erweiterter Gestaltungsspielraum der Mitgliedsstaaten bei der Verteilung der Fördermittel. Eine UBA-Studie untersucht die Vorschläge im Kontext der politischen Debatte und kommt zum Ergebnis: Der Umweltschutz verbessert sich durch die GAP nicht.