Gewässertyp 2015 - Salzreiches Wattenmeer
Das "Salzreiche Wattenmeer" ist der Gewässertyp des Jahres 2015. Fachleute bezeichnen diese Gewässer als "Euhalines Wattenmeer"
Das "Salzreiche Wattenmeer" ist der Gewässertyp des Jahres 2015. Fachleute bezeichnen diese Gewässer als "Euhalines Wattenmeer"
Zu viele Nährstoffe im See führen zu einem vermehrten Algenwachstum.
Bei der Umsetzung von EU-Richtlinien, der Wattenmeerkooperation und regionaler Meeresschutzkonventionen werden Arten und Habitate der Nord- und Ostsee mit verschiedenen Verfahren bewertet. Sie kommen jedoch alle zu dem Schluss, dass die Biodiversität weiterhin bedroht ist. Ursache sind vielfältige vom Menschen verursachte Belastungen, insbesondere die Fischerei und Eutrophierung.
Die „Tiefen, nährstoffarmen Seen Norddeutschlands“ sind der Gewässertyp des jahres 2014. Fachleute bezeichnen diese Seen als „Geschichtete Tieflandseen mit relativ kleinem Einzugsgebiet“ (Typ 13). Sie kommen im Jungmoränengebiet von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt vor.
Die Europäische Union führte mit der Wasserrahmenrichtlinie eine umfassende Bewertung des ökologischen Zustandes der Flüsse und Bäche ein. Im Jahr 2021 wurden nur 8 Prozent der deutschen Flüsse und Bäche in einen „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand beziehungsweise ein „gutes“ ökologisches Potenzial eingestuft.
Treffen starke Regenfälle oder starker Wind auf unbedeckten Boden, kann Bodenmaterial hangabwärts oder durch die offene Landschaft transportiert werden. Boden erodiert und wird an anderer Stelle abgelagert. Folge ist die Degradation fruchtbaren Bodens, den wir als Lebensgrundlage brauchen. Durch Erosion werden Böden in ihrer Funktion eingeschränkt, Gewässer belastet und Infrastrukturen geschädigt.
Wasser ist Grundlage jeglichen Lebens. Daher beschäftigt sich das UBA mit allen Aspekten der Verfügbarkeit und Qualität von Trinkwasser, Grundwasser, Badebeckenwasser, Flüssen, Seen und Meeren - bis zu den Polargebieten. Wir forschen experimentell, untersuchen das Wasser auf schädliche Inhaltsstoffe, Mikroorganismen und toxische Wirkungen und entwickeln Verfahren für die Überwachung.