Wasserrahmenrichtlinie
Mit Einführung der Wasserrahmenrichtlinie wurde europaweit angestrebt, alle Flüsse, Seen, Grundwasser und Küstengewässer bis spätestens 2027 in einen "guten Zustand" zu überführen.
Mit Einführung der Wasserrahmenrichtlinie wurde europaweit angestrebt, alle Flüsse, Seen, Grundwasser und Küstengewässer bis spätestens 2027 in einen "guten Zustand" zu überführen.
Auch in Bulgarien gilt es, die EU-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen und den Zustand der Gewässer zu verbessern. Unerlässlich dafür: ein zuverlässiges Monitoring des Gewässerzustands mit Laborproben. Ein Beratungshilfeprojekt half, durch Fortbildungen und Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und bulgarischen Laboren Defizite bei der chemischen Analytik zu beheben.
Die "kiesgeprägten Ströme" der Mittelgebirge und der Voralpen sind der Gewässertyp des Jahres 2016.
Biozidhaltige Anstriche sollen Boote frei von Muscheln und Algen halten. Doch ausgewaschene Wirkstoffe können Wasserorganismen schaden. Um in Zulassungsverfahren die Umweltrisiken solcher Produkte richtig einschätzen zu können, hat das UBA Grundlagendaten zum Freizeitbootbestand in Deutschland erhoben und Wasserproben untersucht.
Für die Bewirtschaftungspläne der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurde der ökologische Zustand der Küstengewässer der Ostsee anhand der biologischen Qualitätskomponenten Phytoplankton, Makrophyten und Makrozoobenthos bewertet. Keiner der 48 Wasserkörper erreichte 2021 den „guten Zustand“. Hohe Nährstoffbelastungen werden dafür als Hauptursache angesehen.