Marines Geo-Engineering — Chancen & Risiken
Maßnahmen des marinen Geo-Engineerings sollen zur Minderung des Klimawandels beitragen.
Maßnahmen des marinen Geo-Engineerings sollen zur Minderung des Klimawandels beitragen.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat seine wissenschaftliche Stellungnahme zur künftigen Klimaschutzarchitektur der EU veröffentlicht – darin wird dargelegt, was erforderlich ist, um die EU-Klimaziele zu erreichen und Europas Weg zur Klimaneutralität glaubwürdig, kohärent und sozial gerecht zu gestalten.
Das Umweltbundesamt untersucht im Szenarienprojekt „CARE“, wie Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden kann. Die CARE-Szenarien zeigen, mit welchen Instrumenten und Maßnahmen dieses Ziel erreichbar ist.
Die Globale Bestandsaufnahme (GST) bewertet alle fünf Jahre die weltweiten Fortschritte im Klimaschutz. Sie bildet das Herzstück des Ambitionsmechanismus des Übereinkommens von Paris, nach dem neue nationale Klimaschutzbeiträge (NDC) jeweils ehrgeiziger sein sollen als vorherige. Die Ergebnisse der GST sollen die Richtung vorgeben. Ein UBA-Projekt analysierte NDCs im Hinblick auf GST-Ergebnisse.
Viele Unternehmen sehen den digitalen Produktpass kritisch. Sie fürchten mehr Bürokratie und steigende Kosten. Das zeigt eine gemeinsame Befragung des Umweltbundesamtes und der Bundesnetzagentur unter 1500 Unternehmen. Obwohl der digitale Produktpass ab 2027 für bestimmte Produktgruppen in der EU verpflichtend wird, nutzen bisher nur wenige Firmen digitale Umweltinformationen.
Das Wachstum von Rechenzentren für Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) außerhalb Europas birgt das Risiko für Carbon Leakage. Das heißt, dass KI-Berechnungen in Regionen mit günstiger, nicht CO₂-neutraler Energie verlagert werden könnten. Eine neue Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass die Gefahren von Carbon Leakage beim Wachstum von KI-Rechenzentren in den Blick genommen werden sollten.
Alle fünf Jahre sind die Vertragsstaaten des Übereinkommens von Paris dazu aufgerufen, neue nationale Klimaschutzbeiträge (NDC) vorzulegen. 2023 verständigte man sich darauf, dass die neuen NDCs im Einklang mit 1,5 Grad stehen sollen. Mit den 2025 eingereichten NDCs steuert die Welt allerdings auf eine Erwärmung von 2,3 bis 2,5 Grad bis Ende des Jahrhunderts zu.
Das Umweltbundesamt hat untersuchen lassen, wie Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr helfen, die Ziele nach dem Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) zu erreichen. Zwei Szenarien zeigen, dass der Verkehrssektor bis 2030 sein Emissionsbudget selbst mit ambitionierten Maßnahmen überschreitet. Langfristig können mit diesen Maßnahmen die Emissionen jedoch stark gesenkt und die Minderungsziele übererfüllt werden.