Indikator: Energieverbrauch für Gebäude
Familie H. steigt von Glühlampen auf Energiesparlampen um. Weil die so sparsam sind, hängt Familie H. gleich ein paar mehr Lampen auf und achtet nicht mehr so darauf, sie auszuschalten. Ergebnis: Die Energieeinsparung fällt geringer aus als geplant – ein typischer „Rebound-Effekt“. Wie die Umweltpolitik solchen Effekten entgegenwirken kann, zeigen drei neue Veröffentlichungen des UBA.
Egal welche Produkte wir kaufen, unser Konsum hat Folgen für die Umwelt. Wie weitreichend und negativ diese sind, unterscheidet sich jedoch sehr. So kann beispielsweise die Nutzung von Ökostrom oder die gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen (Carsharing) zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Unterstützt werden Verbraucherentscheidungen durch Prüfsiegel und Umweltzeichen.
Supermärkte in der Europäischen Union sollen umweltfreundlicher werden. Das neue EU-Projekt „SuperSmart“ will dazu beitragen, dass mehr Märkte auf energiesparende Technik und emissionsarme Kältemittel umsteigen. Dafür sollen Fortbildungsmöglichkeiten, wie Workshops und eine interaktive Website, geschaffen werden. Außerdem ist ein EU-Umweltzeichen für Supermärkte geplant.
Ein (nahezu) treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050 ist machbar - und das mit technischen Möglichkeiten zur Treibhausgasreduktion in allen Sektoren, die bereits heute verfügbar sind. Wie das gelingen kann, zeigt die UBA-Studie „Treibhausgasneutrales Deutschland 2050“, die 2014 abgeschlossen und veröffentlicht wurde.
Bei der Herstellung von Schmiedebauteilen besteht noch erhebliches Einsparpotenzial bei Energie und Material. Das zeigt ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.