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Umweltinnovation toppt „Stand der Technik“
Ein Projekt des Umweltinnovationsprogrammes zeigt, welches Optimierungspotenzial noch immer in großindustriellen Prozessen steckt: Im Kaltwalzwerk des größten Aluminiumschmelz- und -walzwerks der Welt konnte der Energieverbrauch für die Wärmebehandlung von Aluminiumbändern um 20 Prozent unter den „Stand der Technik“ gesenkt werden.
Was die Landwirtschaft gegen ihre Ammoniakemissionen tun könnte
UBA-Präsidentin Maria Krautzberger hat auf dem Deutschen Bauerntag im Juni 2014 für mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft geworben. Besonders besorgniserregend sind die immer noch viel zu hohen Stickstoffemissionen, wie etwa Ammoniak aus der Tierhaltung.
Phosphor-Recycling aus Klärschlamm lohnt sich
Knapp 13 Prozent der Phosphormenge, die in Deutschland jährlich für mineralische Dünger benötigt wird, könnte schon heute aus Aschen zurückgewonnen werden, die bei der separaten Verbrennung von Klärschlamm (Monoverbrennung) anfallen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des UBA.
Pkw-Maut: Vignettenlösung weder gut für die Umwelt, noch gerecht
Vignette ist „Flatrate“ für Vielfahrer
Fracking: Gesetzliche Bestimmungen deutlich verschärfen
Bei der Exploration und Gewinnung von Gas unter Einsatz der so genannten Fracking-Technologie muss der Schutz des Grundwassers oberste Priorität haben. Deshalb sollte Fracking in Wasserschutz- und Wassergewinnungsgebieten ganz ausgeschlossen werden. Gefährliche Chemikalien, wie beispielsweise krebserregende und erbgutverändernde Stoffe, sollten nicht verwendet werden dürfen.
Veranstaltung zur Lärmaktionsplanung
Am 18. Juni 2014 führt der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. gemeinsam mit dem Umweltbundesamt in Berlin eine Veranstaltung zum Thema Lärmaktionsplanung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie durch.
Neu: Leitfäden für Datenträgervernichter, Möbel und Tastaturen
Die Leitfäden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung von Datenträgervernichtern, Holzmöbeln und Tastaturen geben Hinweise und Empfehlungen für die Einbeziehung von Umweltkriterien in Ausschreibungen. Zusätzlich angebotene Anbieterfragebögen können direkt für die Ausschreibung verwendet werden.
Umweltfreundliche Beschaffung: Stadtstaaten und NRW Vorreiter
Die öffentliche Verwaltung soll bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auch auf Umweltkriterien achten. Doch längst nicht alle deutschen Bundesländer haben verbindliche, umfassende und praxistaugliche Regelungen hierfür geschaffen.
Schulungen zur nachhaltigen Beschaffung
Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) bietet eintägige Schulungen zur nachhaltigen Beschaffung an. Zielgruppen sind Beschäftigte des Bundes, der Länder und der Kommunen, aber auch kommunaler Unternehmen sowie der Hochschulen, Kirchen und anderer Institutionen, die mit der öffentlichen Auftragsvergabe betraut sind.
Endspurt beim bundesweiten Wettbewerb „Büro & Umwelt“
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. sucht die umweltfreundlichsten Büros Deutschlands. Noch bis zum 30. Juni 2014 können Unternehmen und andere Einrichtungen beim Wettbewerb "Büro & Umwelt" teilnehmen.
Pilotprojekte für umweltfreundliche Beschaffung gesucht
Im April 2014 startete das Projekt „Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis“. Bundesweit werden innerhalb der nächsten zwei Jahre acht Ausschreibungen aus Bund, Ländern und Kommunen begleitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten kostenfreie Unterstützung bei der Berücksichtigung von Umweltaspekten in Ausschreibungen. Dabei finden die Ausschreibungshilfen des UBA Anwendung.
Film & Gespräch: Voices of Transition – Parkplatz goes Gemüsefeld
Landwirtschaft in der Stadt? Kommen Sie am 18. Juni ins UBA Dessau und diskutieren Sie mit! Der Filmemacher und Soziologe Nils Aguilar ist in seinem preisgekrönten Film der Frage nachgegangen, wie die Welt künftig ernährt werden soll und dokumentiert die globale Transition-Town-Bewegung.