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Glossar

L

Leguminosen

Pflanzen, die über ihre Wurzeln eine Symbiose mit Bakterien eingehen, welche Stickstoff aus der Luft bilden können. Dieser Stickstoff wird im Boden angereichert und steht anderen (nachfolgenden) Pflanzen als Nährstoff zur Verfügung. Beispiele für Leguminosen: Klee, Luzerne, Bohnen, Erbsen, Lupinen.

 

Lindan

POP-Pestizid, auch bekannt als Gamma Hexachlorcyclohexan

 

Linked Data

Unter Linked Data wird eine erweiterte Verknüpfung von Inhalten im Web verstanden, die auf Standardwebtechnologien aufbaut und um Maschinenlesbarkeit erweitert. Insbesondere wird die semantische Bedeutung von Verknüpfungen maschinenlesbar. Damit werden verbesserte Abfragen durch Computerprogramme ermöglicht, mit dem Ziel, das Internet zu einer globalen Datenbank zu erweitern.

LNG

Flüssiggas (liquified natural gas)

Lockstofffalle

Als Lockstofffallen oder Pheromonfallen werden Fallen vorwiegend für Insekten bezeichnet, die mit Lockstoffen (Pheromonen) beködert sind. Meistens handelt es sich bei den Lockstoffen um Sexualpheromone der Weibchen. Die jeweiligen Insekten folgen der Duftspur zum vermeintlichen Sexualpartner und bleiben an einer Klebefläche in der Falle haften. Lockstofffallen zählen zu den biotechnischen Bekämpfungsmaßnahmen. Die Fallen dienen in erster Linie dazu, den Befallsbeginn und die Befallsstärke mit potenziellen Schädlingen festzustellen. Vorwiegend im professionellen Obstbau und Weinbau werden Pheromone auch im Rahmen der sogenannten Verwirrmethode eingesetzt: Die Anbaufläche wird vor Beginn des jeweiligen Insektenflugs mit dem jeweiligen Lockstoff geradezu geflutet. Dadurch können die Insekten ihre Partner nicht mehr über den Geruch ausfindig machen und sich entsprechend nicht begatten, wodurch ihre Eier steril bleiben. Die Verwirrmethode funktioniert allerdings nicht bei hohen Populationsdichten, da es hier zu Spontankontakten zwischen Männchen und Weibchen kommt und eine Begattung nicht verhindert werden kann.

Low-regret-Maßnahmen

Anpassungsmaßnahmen, mit denen zu relativ geringen Kosten, große Vorteile erreicht werden können, wenn die projizierten Klimaänderungen eintreten.

Ein Beispiel ist die Einschränkung der baulichen Entwicklung in potentiellen Überflutungsflächen. Siehe auch No-regret- und Win-Win-Maßnahmen

Nach: UKCIP (2007): Identifying Adaptation Options

LULUCF

Land Use, Land-Use Change and Forestry (Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft)

M

Mäander

Abfolge von aufeinanderfolgenden Gewässerschlingen im Verlauf eines Gewässers.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Mäandrierend

Verlauf eines Gewässers mit Abfolge von aufeinanderfolgenden Gewässerschlingen.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Machbarkeitsstudie

Studie, mit der die Realisierbarkeit eines Projektes ermittelt werden soll.