Bedarfsgerechte Trainings und öffentliche Veranstaltungen zur Förderung pflanzenbetonter Ernährungsweisen
Die Ernährung ist ein zentraler Hebel, um positive Veränderungen zugunsten von Umwelt- und Naturschutz zu bewirken. Besonders viel Potenzial liegt hierzulande in der Förderung einer stärker pflanzenbetonten Ernährung. Diese benötigt weniger Land und Ressourcen und verursacht weniger schädliche Emissionen als die durchschnittliche Ernährung. Ein Wandel in diese Richtung wird von diversen Institutionen empfohlen und hat in der Bevölkerung bereits begonnen. Allerdings verläuft er noch langsam, u. a. weil viele Rahmenbedingungen (Ernährungsumgebungen) derzeit eine Ernährung mit hohem Anteil an Tierprodukten begünstigen. Außerdem haben viele Menschen noch Vorbehalte gegenüber einem Ernährungswandel.
Um das zu ändern, unterstützt das Projekt Menschen, Organisationen und Initiativen, die sich mit Aufklärungsarbeit und Kampagnen für eine pflanzenbetontere Ernährung einsetzen. Wir führen Trainings und öffentliche Veranstaltungen durch, die spezifisch auf die Bedarfe von Gruppen wie Ernährungsräten, lokalen Klimainitiativen oder Regionalgruppen von Umweltverbänden zugeschnitten sind. Weitere Zielgruppen bilden Kommunalpolitiker:innen vor allem in ländlichen Regionen, Engagierte in Betriebsräten und Gewerkschaften sowie Studierendeninitiativen. Diese Gruppen können in ihrem Bereich Bewusstsein schaffen und insbesondere die Angebote in Kantinen und Mensen verändern.
In den Veranstaltungen vermitteln wir Wissen und Kompetenzen für die sensible Kommunikation zum Thema Ernährung und die erfolgreiche Umgestaltung von Ernährungsumgebungen. Auf diese Weise tragen wir zu einem höheren Wirksamkeit des Engagements bei.
Ergänzend motivieren wir durch Outreach bei Kongressen und gezielte Ansprache weitere Menschen aus den Zielgruppen dazu, sich für stärker pflanzenbetonte Ernährungsweisen einzusetzen, und ermöglichen mehr Vernetzung. Die nützlichsten Tipps aus den Veranstaltungen stellen wir in einer ansprechenden Online-Mappe zusammen und verbreiten sie außerdem über digitale Kanäle