Stickoxid-Belastung durch Diesel-Pkw noch höher als gedacht
Auch Euro-6-Diesel stoßen sechs Mal mehr Stickstoffoxide aus als erlaubt.
Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Wirtschaft und ein Grundbedürfnis der Menschen. Der Verkehr verursacht jedoch viele Probleme, die Mensch und Umwelt schädigen. Neben dem Ausstoß von CO₂ und anderen klimaschädlichen Treibhausgasen stellen die verkehrsbedingten Luftschadstoffe wie Feinstaub (PM) oder Stickstoffoxide (NOₓ) eine große Belastung für die Gesundheit dar. In einem umfassenden Konzept für eine nachhaltige Mobilität kommen, neben der technischen Optimierung der Antriebe und dem Umstieg auf nachhaltige alternative Kraftstoffe, der Verkehrsvermeidung und der Verlagerung von Verkehr auf umweltschonendere Verkehrsmittel besondere Bedeutung zu. Eine wichtige Säule der nachhaltigen Mobilität ist der Umweltverbund mit Bus und Bahn sowie Rad- und Fußverkehr.
Auch Euro-6-Diesel stoßen sechs Mal mehr Stickstoffoxide aus als erlaubt.
Nur ein strikter Subventionsabbau setzt ausreichend Geld für einen attraktiven ÖPNV frei.
Beschwerden über tieffrequente Geräusche oder sogenannte Brummton-Phänomene haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ein neuer UBA-Leitfaden gibt Rat, was beim Aufstellen von Wärmepumpen und Co. beachtet werden sollte.
Die Ziele des Klimaschutzplans sind nur mit einer Energiewende im Verkehr erreichbar. Die kostengünstigste Lösung dafür ist die Elektromobilität.
Der Grenzwert für den Schwefelgehalt von Kraftstoffen für den internationalen Seeverkehr wird im Jahr 2020 von 3,5 auf 0,5 Prozent sinken. Dies beschloss die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) auf der 70. Sitzung ihres Umweltschutzausschusses (MEPC) am 27. Oktober 2016 in London. Das UBA begrüßt diesen Erfolg für den Umwelt- und Gesundheitsschutz.
Die NORAH-Studie (Noise Related Annoyance, Cognition, and Health) zeigt, dass Flug-, Schienenverkehrs-, und Straßenverkehrslärm bei dauerhafter Exposition negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, psychisch wie physisch. Gleichzeitig besteht aber weiterhin hoher Forschungsbedarf.
Das Umweltbundesamt veröffentlicht seine "Schwerpunkte 2016" und rät darin zu einem deutlich schnelleren Abbau umweltschädlicher Subventionen.
Deutschland muss bis zur Mitte des Jahrhunderts nahezu treibhausgasneutral werden, um seine Klimaschutzziele zu erreichen. Doch welchen Beitrag muss der Verkehr leisten? Dass ein Verkehr ganz ohne Treibhausgase sehr wohl möglich ist, zeigt ein Kurzfilm, der im Rahmen des Projekts „Renewbility“ des Bundesumweltministeriums entstand.
Um Deutschlands Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr in Deutschland bis spätestens 2050 treibhausgasneutral werden – dies gilt gerade für den stark wachsenden Güterverkehr. Zwei aktuelle UBA-Studien zeigen nun, wie das gehen kann. Kernpunkte sind die konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sowie eine Energiewende hin zu postfossilen Antrieben und Kraftstoffen.
„Tempo 30“ ist gut für den Lärm- und Klimaschutz und die Verkehrssicherheit. Doch Kommunen stoßen oft auf Hindernisse, wenn sie „Tempo 30“ ausweisen wollen. Ein UBA-Rechtsgutachten zeigt auf, wie Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und Richtlinien geändert werden sollten, um solche Hindernisse abzubauen – und was schon heute möglich ist.
Das Umweltbundesamt begrüßt grundsätzlich die geplante Kaufprämie für E-Autos. Allerdings sind die Möglichkeiten, den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben, noch nicht ausgeschöpft.
Tag gegen den Lärm 2016: Drei von vier Deutschen fühlen sich durch Lärm gestört. Mit Tempo 30 wird es nicht nur leiser, sondern auch sicherer.