Klimaneutraler Gebäudebestand in Deutschland bis 2050 ist möglich
Das Umweltbundesamt empfiehlt, schnell mit einer umfassenden Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland zu beginnen. Eine aktuelle Studie des UBA zeigt nun, wie das gehen kann.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Zentrale Aufgabe ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unvermeidbare Emissionen auszugleichen. Schlüssel für den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen sind zeitnahe, nachhaltige Infrastruktur-Investitionen. Die Senkung des Energiebedarfs sowie die vollständige Umstellung der Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zu anderen Umweltherausforderungen stehen dabei im Fokus. Das Umweltbundesamt unterstützt diesen Prozess mit Strategien, Szenarien, Maßnahmen und Instrumenten sowie dem Monitoring. Dabei setzt es einzelne Instrumente, wie den Emissionshandel, Herkunftsnachweise für Ökostrom oder das Umweltzeichen „Blauer Engel“, auch selbst um.
Das Umweltbundesamt empfiehlt, schnell mit einer umfassenden Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland zu beginnen. Eine aktuelle Studie des UBA zeigt nun, wie das gehen kann.
Welche Möglichkeiten – politisch und wirtschaftlich – gibt es, die Treibhausgasemissionen aus Mooren und Wäldern zu reduzieren? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie des Umweltbundesamts (UBA). Sie betrachtet sowohl Maßnahmen auf internationaler Ebene (UNFCCC) wie auf Ebene der EU.
Energieversorger mindern um 1,7 Prozent
Neben dem EU-System zum Handel von Emissionsberechtigungen entstehen weltweit weitere nationale und regionale Emissionshandelssysteme. Durch deren Verbindung (Linking) könnte schrittweise ein globaler Kohlenstoffmarkt entstehen. Ein Gutachten zeigt, wie dieses Linking vertraglich ausgestaltet, überwacht und gesteuert werden könnte.
Hohe Stromexporte, eine im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung und günstigere Kraftstoffpreise haben 2015 zu einem leichten Anstieg der Treibhausgasemissionen geführt.
Wer die Sieger-Trophäe des Wettbewerbs "Blauer Kompass" gewinnt, ist noch nicht klar – aber ab heute, wie sie aussieht.
Das Umweltbundesamt untersuchte, welche Techniken zur Herstellung von Biokraftstoffen eingesetzt werden und welche Umweltauswirkungen sie haben. Der Abschlussbericht fasst die Ergebnisse zusammen.
Zwei neue Studien im Auftrag des UBA zeigen, wie der Strommarkt die Herausforderungen durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien besser meistern kann. Das Ergebnis: Der zentrale Ansatz sollte die Optimierung des bestehenden Stromgroßhandelsmarktes sein, auch Strommarkt 2.0 genannt. Die Einführung von Kapazitätsmärkten ist nicht erforderlich und würde unnötige Kosten verursachen.
Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) empfiehlt, Heizkostenabrechnungen transparent und verständlich zu gestalten. Gut aufbereitete Informationen über den Heizenergieverbrauch, die Kosten und den Klimaeffekt können in Millionen Haushalten für mehr Klimaschutz und geringere Energiekosten sorgen.
In Deutschland sind die Treibhausgase 2014 erstmals seit Jahren deutlich gesunken. Allerdings gibt es einen Anstieg der Emissionen in den Bereichen Verkehr und Landwirtschaft.
Nach den erfolgreichen internationalen Klimaverhandlungen in Paris Ende 2015 lud das UBA zu einem internationalen Workshop in Berlin. Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen sowie aus der Wirtschaft werteten den neuen Vertragstext aus und diskutierten die zukünftigen Herausforderungen und Möglichkeiten zur Umsetzung.
Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Wie wirkt sich der Klimawandel aus? Und was kann jeder einzelne für den Klimaschutz tun? All das kann man in einem neuen UBA-Arbeitsheft für den Schulunterricht lernen. Das Besondere: Die Gestaltung haben Schülerinnen und Schüler selbst übernommen.