Indikator: Treibhausgas-Emissionen der Industrie
Der Treibhausgasausstoß der so genannten stationären Anlagen, die am Emissionshandel teilnehmen, wie Kraftwerke oder Fabriken, ist in Deutschland 2015 gesunken. Das zeigt der diesjährige VET-Bericht (auf Englisch „Verified Emissions Table“) der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im UBA. Ein Pressehintergrundpapier fasst alle darin enthaltenen Informationen zusammen.
Welche Möglichkeiten – politisch und wirtschaftlich – gibt es, die Treibhausgasemissionen aus Mooren und Wäldern zu reduzieren? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie des Umweltbundesamts (UBA). Sie betrachtet sowohl Maßnahmen auf internationaler Ebene (UNFCCC) wie auf Ebene der EU.
Wer als emissionshandelspflichtiger Luftfahrzeugbetreiber oder Betreiber einer stationären emissionshandelspflichtigen Anlage nicht die nötige Zahl an Emissionsberechtigungen abgibt, muss mit Sanktionen rechnen. Eine Zahlungspflicht von 100 Euro pro ausgestoßener Tonne CO2-Äquivalente, für die keine Zertifikate abgegeben wurden, hat der Europäische Gerichtshof jüngst für verhältnismäßig erklärt.
Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt hat den Bericht über die Treibhausgasemissionen der emissionshandelspflichtigen stationären Anlagen und im Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2014 (den so genannten VET-Bericht 2014) veröffentlicht.
Werden Bioabfälle kompostiert oder zu Biogas vergoren, ist das gut für die Umwelt – wenn dabei nicht zu viele klimaschädliche Gase wie Methan entweichen. Eine UBA-Studie hat Treibhausgasemissionen aus Kompostierungs- und Vergärungsanlagen untersucht und Empfehlungen für einen emissionsarmen Anlagenbetrieb erarbeitet.
Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind 2014 gegenüber dem Vorjahr erstmals seit drei Jahren wieder gesunken – um 4,3 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2010. Das geht aus der Nahzeitprognose des UBA hervor.